• Zurück nach Douz

    April 3 in Tunisia ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute Morgen stellen wir uns extra den Wecker, um den Sonnenaufgang zu erleben. Und wir werden belohnt. Es ist windstill und die Dünen leuchten rot im Sonnenschein wie in einer kitschigen ARTE-Dokumentation. Mit der Drohne erkennt man, wie unendlich weit sich die Dünenfelder ausdehnen.
    Nach dem Frühstück geht es nochmal locker durch ein paar Dünenfelder zurück Richtung Douz. So macht es Laune und Lust auf mehr.
    Kurz vor Douz fahren wir noch bei Mustafas Dromedaren vorbei. Er erwähnt nebenbei, dass er mit einem seiner Tiere vor fünf Jahren beim Saharafestival in Douz das Kamelrennen gewonnen hat.
    Zurück am Campingplatz genießen wir erst mal eine Dusche, um den ganzen Sand loszuwerden. Wir machen eine Wäsche, entstauben den Bus mal grob und lassen die Eindrücke noch mal an uns vorbeiziehen. Was für vier Tage. Im Nachhinein hätten wir die Tour besser andersherum gemacht. Erst auf der leichten Strecke Richtung Tambeine üben und dann in die hohen Dünen. Das hätte zwar nicht jedes Steckenbleiben verhindert, aber so manches Buddeln wäre uns bestimmt erspart geblieben. So haben wir es auf die harte Tour gelernt.
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