Im Märchenwald der Lost Tales 🧚♂️
30 November 2025, Croatia ⋅ 🌙 8 °C
Wer in Zagreb etwas Ungewöhnliches entdecken möchte, landet früher oder später beim Museum of Lost Tales. Wir sind eher zufällig darauf gestoßen – und standen plötzlich mitten in einer bunten, liebevoll gestalteten Märchenwelt mit Figuren, Szenen und Geschichten aus den kroatischen Volksgeschichten.
Das Museum wurde vom kroatischen Illustrator Zdenko Bašić entwickelt, der sich seit Jahren mit slawischen Mythen und Märchen beschäftigt. Der Name „Museum of Lost Tales“ („Museum der verlorenen Geschichten“) spielt dabei auf jene alten Erzählungen an, die früher mündlich weitergegeben wurden und heute kaum noch bekannt sind. Bašić wollte diese Geschichten nicht nur dokumentieren, sondern in kleine, begehbare Szenen übersetzen. Dadurch wirkt die Ausstellung eher wie ein erzählerischer Rundgang als wie ein klassisches Museum – ein Ort, an dem man den Figuren und Motiven dieser Volksgeschichten ganz nah kommt.
Gleich am Anfang begegnet man dem Lebensbaum, der in der slawischen Mythologie die verschiedenen Ebenen der Welt verbindet und den Einstieg in diese Märchenwelt bildet. Im weiteren Verlauf trifft man auf ganz unterschiedliche Gestalten und Motive – Feen, Hexen, Wassermänner, alte Hausgeister und regionale Fabelwesen. Immer wieder finden sich kleine Szenen und Miniaturen, die einzelne Geschichten aufnehmen und den Rundgang abwechslungsreich machen.
In der gesamten Ausstellung gibt es viel mehr zu sehen, als man auf den ersten Blick erwartet. Neben den größeren Figuren und Szenen wurden unzählige kleine Elemente eingebaut – winzige Figuren, versteckte Öffnungen, kleine Türen oder Schubladen mit eigenen Miniaturmotiven. Wenn man sich Zeit nimmt und genauer hinschaut, entdeckt man ständig etwas Neues, was den Rundgang deutlich abwechslungsreicher macht, als es die Raumgröße vermuten lässt. Wer sich außerdem mit den vielen kleinen Erzählungen und Objekten beschäftigt, kann hier problemlos zwei Stunden verbringen.
Die meisten Texte sind auf Kroatisch und Englisch beschriftet. Zusätzlich gibt es einen Audioguide, der fast alle Inhalte in mehreren Sprachen anbietet, darunter auch Deutsch. Damit kann man sich die Erzählungen sehr bequem anhören und bekommt zu vielen Objekten noch zusätzliche Hintergründe.
Für uns war es ein echtes Highlight. Von der Art hat es uns an das Steampunk Museum in Rumänien erinnert (https://findpenguins.com/sschiller/footprint/68…).Baca lagi






















Pengembara
Herrlich ....
Pengembara
♥️
Pengembara
♥️
Pengembara
Absolut scharf das museum