Tag 1: Ballarò und Kulinarik
March 28 in Italy ⋅ 🌬 14 °C
Frisch und munter und voller Tatendrang machten wir uns heute bei sonnigem,aber kühlem Wetter auf Entdeckungstour. Zunächst typisch italienisches Frühstück mit Cornettl und Cafè oder Americano oder Cappuccino im Cafè Ruvolo ganz in der Nähe unserer Unterkunft. Danach weiter zu den Quattro Canti (sind auch gleich in der Nähe), wo die beiden Straßenmusiker sich schon bemühten für Stimmung zu sorgen. Gleich dahinter steht schon die Fontana Pretoria oder Fontana della vergogna (Brunnen der Scham),wie sie im Volksmund heißt. Sie heißt deshalb so, weil lauter nacktr Menschen dargestellt sind, die den Nonnen im angrenzenden Kloster die Schamesröte ins Gesicht getrieben hat.
Die Fontana Pretoria wurde von dem florentinischen Bildhauer Francesco Camilliani erbaut (ursprünglich 1554 für einen Garten in Florenz).
Nach dem Verkauf an die Stadt Palermo im Jahr 1573 überwachte sein Sohn Camillo Camilliani ab 1574 gemeinsam mit dem Bildhauer Michelangelo Naccherino den Wiederaufbau und die Anpassung in Palermo.
Gegenüber der Piazza Pretoria befindet sich die Chiiesa San Giuseppe dei Teatini. Interessant ist die Kirche deswegen, weil man auf die Kuppel steigen kann und von dort einen ganz tollen Blick über die ganze Stadt hat.
Danach stürzten wir uns in den buntesten und lautesten Markt von ganz Sizilien, den Mercato del Ballarò. Dieser traditionsreiche Markt pulsiert als ältester Straßenmarkt Palermos voller Energie mitten im Viertel Albergheria. In den engen Gassen preisen die Händler ihre frischen Waren von sonnengereiftem Obst bis zu fangfrischem Fisch lautstark im lokalen Dialekt an. Dazwischen verströmen kleine Stände den Duft von authentischem Streetfood wie knusprigen Panelle und herzhaftem Sfincione. Das chaotisch-bunte Treiben spiegelt die irgendwie auch Seele der Stadt wider.
Aber ich glaube, unter uns Mädels bin ich die Einzige, die dieses Treiben uneingeschränkt genießt.🤩😂. Am Ballarò haben wir dann auch was gegessen, um gleich mal in die sizilianische Küche einzutauchen.
Danach spazierten wir noch zur Kathedrale, wo wir uns an der überlebensgroßen Statue der Santa Rosalia erfreuten und warfen später noch einen Blick auf den Normannenpalast. Da Elena von EPIC SICILY die für heute geplante Mafia -Tour verschoben hat, hatten wir alle Zeit der Welt. Das war gut, so konnten wir uns etwas ausruhen, um uns danach umso heftiger ins Geschehen zu stürzen. Geschäfte schauen (Ohrringe🤩), dann Abendessen in einem netten Lokal in der Vucciria und Abssacker bzw. Abstürzer in der Cocktailbar Max Mixology in der Via Maqueda. Tolle Bar mit Live Jazz, tollen Cocktails und köstlichen taglieri.Read more

























