• Staunend reisen mit Edith
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Wieder mal Palermo

Diesmal Girls on Tour. Read more
  • Trip start
    March 27, 2026

    Auf dem Weg

    March 27 in Italy ⋅ 🌬 12 °C

    Da gibt es nicht viel zu erzählen. Mittags mit dem Zug nach München Ost und von dort mit der S8 zum Münchner Flughafen. Am Bahnhof München Ost stoßen Dagmar und Evelyn dazu, am Flighafen München brauchen wir auch nicht lange auf Birgit warten. Unser Flug startet um 19.30 über Milano Linate. Der Anschlussflug in Linate hat über eine Stunde Verspätung, sodass wir schließlich um 00:30 in Palermo landen. Dort werden wir von Taxi Vicio abgeholt (schon vorher organisiert). Kostet 50€+10€ Nachtzuschlag. Schließlich landen wir um02:00 im Appartement (Le stanze di Federico in der Via Maqueda 259 -super tolle Unterkunft), wo wir einfach nur mehr ins Bett kugeln.Read more

  • Tag 1: Ballarò und Kulinarik

    March 28 in Italy ⋅ 🌬 14 °C

    Frisch und munter und voller Tatendrang machten wir uns heute bei sonnigem,aber kühlem Wetter auf Entdeckungstour. Zunächst typisch italienisches Frühstück mit Cornettl und Cafè oder Americano oder Cappuccino im Cafè Ruvolo ganz in der Nähe unserer Unterkunft. Danach weiter zu den Quattro Canti (sind auch gleich in der Nähe), wo die beiden Straßenmusiker sich schon bemühten für Stimmung zu sorgen. Gleich dahinter steht schon die Fontana Pretoria oder Fontana della vergogna (Brunnen der Scham),wie sie im Volksmund heißt. Sie heißt deshalb so, weil lauter nacktr Menschen dargestellt sind, die den Nonnen im angrenzenden Kloster die Schamesröte ins Gesicht getrieben hat.
    Die Fontana Pretoria wurde von dem florentinischen Bildhauer Francesco Camilliani erbaut (ursprünglich 1554 für einen Garten in Florenz).
    Nach dem Verkauf an die Stadt Palermo im Jahr 1573 überwachte sein Sohn Camillo Camilliani ab 1574 gemeinsam mit dem Bildhauer Michelangelo Naccherino den Wiederaufbau und die Anpassung in Palermo.
    Gegenüber der Piazza Pretoria befindet sich die Chiiesa San Giuseppe dei Teatini. Interessant ist die Kirche deswegen, weil man auf die Kuppel steigen kann und von dort einen ganz tollen Blick über die ganze Stadt hat.
    Danach stürzten wir uns in den buntesten und lautesten Markt von ganz Sizilien, den Mercato del Ballarò. Dieser traditionsreiche Markt pulsiert als ältester Straßenmarkt Palermos voller Energie mitten im Viertel Albergheria. In den engen Gassen preisen die Händler ihre frischen Waren von sonnengereiftem Obst bis zu fangfrischem Fisch lautstark im lokalen Dialekt an. Dazwischen verströmen kleine Stände den Duft von authentischem Streetfood wie knusprigen Panelle und herzhaftem Sfincione. Das chaotisch-bunte Treiben spiegelt die irgendwie auch Seele der Stadt wider.
    Aber ich glaube, unter uns Mädels bin ich die Einzige, die dieses Treiben uneingeschränkt genießt.🤩😂. Am Ballarò haben wir dann auch was gegessen, um gleich mal in die sizilianische Küche einzutauchen.
    Danach spazierten wir noch zur Kathedrale, wo wir uns an der überlebensgroßen Statue der Santa Rosalia erfreuten und warfen später noch einen Blick auf den Normannenpalast. Da Elena von EPIC SICILY die für heute geplante Mafia -Tour verschoben hat, hatten wir alle Zeit der Welt. Das war gut, so konnten wir uns etwas ausruhen, um uns danach umso heftiger ins Geschehen zu stürzen. Geschäfte schauen (Ohrringe🤩), dann Abendessen in einem netten Lokal in der Vucciria und Abssacker bzw. Abstürzer in der Cocktailbar Max Mixology in der Via Maqueda. Tolle Bar mit Live Jazz, tollen Cocktails und köstlichen taglieri.
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  • Tag 2: Stadtführung und noch mehr Kultur

    March 29 in Germany ⋅ 🌧 3 °C

    In der Früh ging es wieder ins Cafe Ruvolo auf Cafe und Cornetto. Danach machten wir uns auf den Weg zur Tourismusagentur Epic Sicily in der Via dell'Argenteria, wo wir eine Stadtführung zu geheimen Ecken und Gärten Palermos gebucht hatten. Epic Sicily ist ein kleines, feines Reisebüro, das sich auf nachhaltigen Tourismus für die Stadt Palermo spezialisiert hat. Geleitet wird es von Elene, einer 30 jährigen Palermitanerin, die eine Wucht ist. Wir durften dann noch 2 Mitarbeiterinnen kennenlernen, Anna und Alex, beide aus Deutschland mit Wohnsitz in Palermo. Beide sorechen perfektes Italienisch und beide sind in die Stadt Palermo verliebt. Aber jetzt greife ich vor.
    Wir starteten also heute um halb zehn mit der Stadtführung mit Alex. Begonnen haben wir am Flohmarkt auf der Piazza Marina, der dort jeden Sonntag stattfindet. Dieser Markt bietet alles an Wunderbarem, Sonderbarem, Schönem und Hässlichem. Die Auswahl reicht von Antiquitäten über Kleidung, Schmuck und Haushaltswaren zu Möbeln, Lampen und Ähnlichem.
    Hinter dem sonntäglichen Flohmarkt befindet sich der Giardino Garibaldi, zu dessen Hauptattraktion ein riesiger Ficus macrrophylla gehört, der zu den größten und ältesten Europas zähl und dessen Luftwurzeln ein dichtes, schattiges Geflecht bilden. Außerdem steht in diesem Park eine Gedenktafel an Joe Petrosino. Kurz die Geschichte dazu: Der New Yorker Polizist reiste 1909 auf einer Geheimmission nach Palermo, um Beweise gegen die Mafia zu sammeln. Aber offenbar war die Mission doch nicht so geheim, denn er war gerade mal 2 Stunden in Palermo, als er auf der Piazza Marina erschossen wurde.

    Gleich dahinter ging es dann weiter zur Chiesa San Giovanni degli Eremiti mit den zwei schönen roten Kuppeln auf der Piazza Bellini und dann besuchten wir noch den Klostergarten vom Monastero di Santa Caterina D'Alessandria. Dieser Klostergarten mit schönem Kreuzgang, Springbrunnen und eineigen lauschigen Plätzchen ist öffentlich zugänglich. Im Kloster befindet sich die traditionelle Klosterbäckerei, die sizilianische Süßwaren nach alten Rezepten herstellt.

    Weiter ging es dann zur Kirche Santissimo Salvatore. Dort stiegen wir über eine mörderische Wendeltreppe bis zur Kuppel hinau. Auch hier hatten wir natürlich einen wunderbaren 360 Grad Blick über ganz Palermo.

    Und dann noch eine Kirche: Die Chiesa di Gesú, eine Jesuitenkirche, die schlicht und einfach als fürchterlich zu bezeichnen ist. Soviel Barock auf einem Haufen habe ich tatsächlich noch nie gesehen. Daher wird diese Kirche im Volksmund auch Chiesa zuccherata genannt, also Zuckerkirche oder gezuckerte Kirche.

    Danach ging es weiter ins etwas andere Palermo: Das Palermo der kleinen Leute, der armen Leute, das Palermo der Drogenabhängigen, der Prostituierten, der kleinen Ganoven und großen Verbrecher, das Palermo der sichtbaren Baukorruption und des sichtbaren und unsichtbaren Schwarzhandels. Das alles spielt sich hauptsächlich im Stadtviertel Albergheria ab. Besonders beeindruckend dort ist der Markt. Dort gibt es alles, was der Mensch braucht und nicht braucht, alles außer Lebensmittel. Taschen und Uhren und Kochtöpfe und Fahräder und Teller und Schmuck und Gürtel und Jeans und Louis Vitton Taschen und Sonnenbrillen usw. Alles Second Hand und angeblich alles geklaut. Angeblich haben schon einige Palermitaner*innen das Fahrrad, das ihnen geklaut wurde, auf diesem Markt wieder zurückgekauft. Diesen Markt haben wir relativ schnell hinter uns gelassen, Tourist*innen gibt es dort keine mehr, und kamen dann am Kinderspital vorbei, das durchaus einer Renovierung bedürfte. Angeblich ist für diese Renovierung einiges Geld vom Staat Italien und von der EU geflossen, man weiß aber nicht genau, in wessen Hände. Interessant aber und wunderschön sind drei Murales an den Häusern rund um das Kinderkrankenhaus.

    Nach diesen beklemmenden Eindrücken gig es dann zurück Richtung Kathedrale, in deren Nähe wir eine Kleinigkeit essen konnten. Hier war danndie geführte Tour mit Alex quasi zu Ende. Viele, viele Eindrücke, viele spannende Informationen, viel Neues über Palermo. Das muss erst einmal verdaut werden. Also war Siesta angesagt, bevor wir uns ins Abendvergnügen stürzten. Das fand dann in Form von tollem Abendessen im Restaurant Buatta Cucina Popolana in der Via Vittorio Emanuele.
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  • Tag 3: Monreale und Mafia Tour

    March 30 in Austria ⋅ 🌧 6 °C

    Heute Frühstück im Café Costa in der Via Maqueda. Plastikbecher, Plastikteller, Selbstbedienung🤦. Dann ging es zur Piazza dell'indipendenza, von wo der Bus 359 nach Monreale fährt. An der Haltestelle wollte uns ein Taxler unbedingt überreden, mit ihm nach Monreale zu fahren für 30 €. Wir lehnten ab, was ich später kurz bereut habe. Der Bus war nämlich sowas von voll und als auf der Strecke immer noch Leute einstiegen, bekam ich eine Panikattacke, sadass wir aussteigen mussten und einen Teil der Strecke zu Fuß bewältigten, bis wir in den nächsten, etwas weniger vollen Bus stiegen. In Monreale war viel los, aber nicht störend.
    Monreale thront mit einem spektakulären Blick über Palermo, auch wenn sich die Küste unter einer dichten, grauen Wolkendecke versteckte. Im Inneren des Doms funkeln die über 6.000 Quadratmeter Goldmosaike so intensiv, dass man das kühle und regnerische Wetter draußen sofort vergisst. Während Regentropfen auf das alte Gemäuer trommelten, bot der berühmte Kreuzgang mit seinen kunstvoll verzierten Säulen einen fast mystischen Rückzugsort. In den nassen Gassen rund um die Kathedrale duftete es besonders intensiv nach frischem Gebäck, das perfekt gegen die sizilianische Kälte half. Trotz der nahezu winterlichen Temperaturen blieb der Besuch durch die architektonische Wucht und das goldene Leuchten ein absolut prägendes Erlebnis. Und nicht zu vergessen: Die köstliche Pizza in einer kleinen Pizzeria in einer kleinen Seitengasse.
    Gegen 15.00 Uhr verließen wir Monreale, fuhren mit dem Bus wieder zurück nach Palermo, wo jetzt sogar ein bisschen die Sonne schien. Die Gelegenheit nutzten wir, um auf der Dachterrasse des Rinascente Gebäudes einen Cocktail zu nehmen, bevor es zur Mafia-Tour mit Elena von EPIC SICILY ging.
    Diese Tour startete um 18.00 Uhr und war äußerst spannend. Wir erfuhren soviel über die Cosa Nostra auf Sizilien, Geschichte, Auswirkungen und wo sie heute noch ihre Finger drin hat. Nur soviel: Bauunternehmen, Märkte, Behörden und Politik in Sizilien, Italien und teilweise auch in der EU und in den USA sind von der Mafia unterwandert. Egal ob Cosa Nostra (Sizilien) Ndrangheta (Calabrien), Camorra (Neapel und ganz Kampanien) oder Sacra Corona unita (Apulien), jede dieser Organisation ist auf ihre Weise nicht nur in Süditalien, sonder teilweise weltweit aktiv. Ihre großen "Arbeitsbereiche" sind Baukorruption, Schutzgelderpressung, Drogenhandel, Prostitution und Menschenhandel.
    Elena, Tochter einer Staatsanwätin und eines Richters aus Palermo, ist mit Leibwächtern aufgewachsen und ihre Eltern sind immer noch 24-7 von Leibwächtern geschützt. Elena ist auch Juristin und politisch in der Antimafia-Bewegung aktiv. Entsprechend interessant und spannend gestaltete sie die dreistündige Führung, während der wir auch immer wieder sizilianische Spezialitäten verkosten durften.
    Am Ende dieser Tour waren wir dann doch so erschöpft, dass wir bald in Bett gingen.
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  • Tag 4: Regentag

    March 31 in Austria ⋅ ☁️ 3 °C

    Leider musste Birgit heute abreisen, was wir sehr bedauern. Der heutige Tag war von anhaltendem Regen geprägt, der von morgens bis zum späten Nachmittag in Strömen fiel. Dies führte dazu, dass wir den Tag der Entspannung und des Museumsbesuchs widmeten.

    Nachdem Evelin Birgit zum Flughafenbus begleitet hatte, widmeten wir uns bei einer Tasse Tee der weiteren Planung. Das ausgiebige Frühstück nahmen wir im äußerst empfehlenswerten Café Palermo direkt an den Quattro Canti ein. Dort erwartete uns eine große Auswahl an Frühstücksvarianten sowie entspanntes und freundliches Personal, trotz des hohen Besucheraufkommens.

    Nach dem Frühstück beabsichtigten wir, den Normannen- oder Königspalast zu besichtigen. Angesichts der langen Warteschlange an der Kasse haben wir diesen Besuch jedoch kurzfristig auf morgen verschoben. Anschließend begaben wir uns trotz des strömenden Regens zum Botanischen Garten.
    .Dennoch bot die Anlage einige markante Anlaufpunkte.
    Zu den wesentlichen Merkmalen des Gartens gehören:
    * Der Ficus macrophylla: Ein massiver, 1845 gepflanzter Baum mit weitläufigen Luftwurzeln, der das Wahrzeichen der Anlage darstellt.
    * Das Klassizistische Gymnasium: Das zentrale Hauptgebäude mit seiner markanten Architektur.
    * Die Gewächshäuser: Insbesondere das von Maria Carolina von Österreich gestiftete Calidarium, das Schutz vor der Witterung bietet.
    * Wassersysteme: Das Aquarium, ein kreisrundes Becken mit verschiedenen Wasserpflanzen.
    Trotz der widrigen Bedingungen am besagten Tag bleibt der Garten aufgrund seiner historischen Struktur und der botanischen Vielfalt ein prägender Teil Palermos.

    Von dort war es dann nicht weit zum Palazzo Chiaramonte-Steri, der das Alte Inquisitionsgefägnis beherbergt. Dieser Palazzo kann nur mit Guide besucht werden, was sehr gut ist,weil man viele spannende Infos
    Der im 14. Jahrhundert errichtete Palazzo Steri war über Jahrhunderte das Machtzentrum Palermos – erst als Residenz der Adelsfamilie Chiaramonte, später als Sitz der spanischen Vizekönige und schließlich der Inquisition (1601–1782).
    Die Gefängnisse der Inquisition
    Das düstere Herzstück des Palazzos sind die erhaltenen Kerkerzellen im Erdgeschoss. Sie gelten als einzigartiges historisches Zeugnis:
    * Wandmalereien der Gefangenen: Die Wände sind fast lückenlos mit Zeichnungen und Texten bedeckt. Gefangene nutzten Ruß, Blut und Urin, um religiöse Szenen, Karten, Gedichte und bittere Klagen über ihre Folter zu verewigen.
    * Dokumentation des Leids: Die Inschriften in verschiedenen Sprachen (Latein, Sizilianisch, Englisch) dokumentieren die Schicksale von Ketzern, Hexen und politischen Gefangenen.
    * Psychologisches Zeugnis: Die detaillierten Graffitis dienten den Insassen als Mittel, in der Isolation der "Secreti" (Geheimgefängnisse) den Verstand nicht zu verlieren.
    Ein architektonisches Highlight
    Im Obergeschoss befindet sich der Sala Magna. Seine hölzerne Decke aus dem 14. Jahrhundert ist mit ritterlichen und biblischen Motiven bemalt und gilt als eines der bedeutendsten profanen Kunstwerke des italienischen Mittelalters.
    Heute beherbergt der Palazzo zudem das berühmte Gemälde "La Vucciria" von Renato Guttuso, das die lebhafte Atmosphäre des gleichnamigen Marktes in Palermo einfängt.

    Nach diesem beeindruckenden Erlebnis hatten wir das Bedürfnis, uns der profanen Tätigkeit des Shoppens zu widmen. Vorher aber fanden wir noch ein nettes Cafè für heiße Schokolade und sizilianische Dolcetti.
    Die anschließende Shoppingtour weckte Träume und Begehrlichkeiten, aber schließlich konnten wir uns sehr gut beherrschen.

    Den Abend verbrachten wir wieder bei tollem Essen und wunderbarem Rotwein im 100% empfehlenwerten Restaurant "Il Pipino Rosso", in der Salita San Antonio 7.
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  • Tag 5: Noch ein interessanter Regentag

    April 15 in Austria ⋅ 🌙 11 °C

    Auch heute gab es Regen.
    Frühstück gab es wieder im Cafè Palermo. Um halb 12 hatten wir unseren Slot im Normannenpalast. Leider konnten wir heute nur die Palatinische Kapelle, den schönen Innenhof und die Ausstellung "Tesori impressionisti: Monet e la Normandia" besichtigen. Die königlichen Gemächer sind Dienstag, Mittwoch und Donnerstag nicht zugänglich, weil an diesen Tagen im Palazzo Reale das Regionalparlament von Sizilien tagt. Das ist sehr schade, weil ich von einer früheren Sizilienreise weiß, wie sehenswert diese Gemächer sind. So dauerte der Besuch nicht allzu lange.
    Also nutzten wir den heutigen Regentag um noch einen Besuch im Teatro massimo zu machen, was eine großartige Entscheidung war. Auch das Teatro Massimo kann man nur mit Führung besuchen und das ist sehr gut.
    Es handelt sich um das größte Opernhaus Italiens und eines der größten Europas. Es wurde von Giovan Battista Filippo Basile im neoklassizistischen Stil entworfen und im Jahr 1897 eröffnet. Das Bauwerk an der Piazza Verdi zeichnet sich durch seine imposante Architektur und eine hervorragende Akustik aus. Weltweite Bekanntheit erlangte die monumentale Freitreppe des Theaters als Drehort für die Schlussszenen des Films „Der Pate III“. Der klassische, in Hufeisenform angelegte Zuschauerraum fasst heute rund 1.300 Plätze auf mehreren Logenrängen.

    Vor dem Theater steht die höchst interessante temporäre Kunstinstallation „Extinction – Zwergen Dämmerung“ des Künstlers Max Papeschi, die im Februar 2026 in den Gärten des Teatro Massimo aufgestellt wurde.
    Die Installation besteht aus 47 Statuen, welche die Körper der chinesischen Terrakotta-Armee mit den Köpfen von Gartenzwergen kombinieren. Das Werk dient als satirische Reflexion über permanente Kriegsführung, kulturelle Verarmung und gesellschaftliche Selbstzerstörung, indem es ganz bewusst einen starken Kontrast zwischen dem Heroischen und dem Grotesken zieht.
    Nach dem Besuch des Theaters gab es wieder heiße Schokolade und sizilianische Süßigkeiten.
    Auf dem Weg zurück in unser Viertel stießen wir dann nochb ganz zufällig auf eine äußert interessante Ausstellung "No Mafia", die die Geschichte der Mafia seit Ende des 19. Jahrhunderts bis zu den Morden an den Staatsanwälten Falcone und Borsellino in den 1990-er Jahren anschaulich darstellt. Sehr, sehr empafehlenswerte Ausstellung.
    Den heutigen Tag und damit auch unsere Palermo-Reise ließen wir im Restaurant Vucia in der Via Maqueda bei köstlichem Essen und gutem Wein ausklingen.
    Morgen gehts nach Hause
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    Trip end
    April 2, 2026