Tag 18: Von Molkom nach Oslo
May 3 in Norway ⋅ ☁️ 13 °C
Nach einem feinen Frühstück haben wir uns heute früh von Nadja, Karim und den Kindern verabschiedet und sind nach Oslo weitergefahren. Das waren 253 km. Bevor wir nach Norwegen einreisen konnten, gab es noch zwei wichtige Sachen zu erledigen.
1. Lebensmittel einkaufen, soviel geht. An der Grenze zu Norwegen auf der schwedischen Seite gibt es ein großes Einkaufszenztrum, das nahezu ausschließlich von Norweger*innen frequentiert wird. Warum wohl? Weil in Norwegen alles viel teurer ist. So haben auch wir unser Auto mit haltbaren Lebensmitteln aufgefüllt. Jetzt kann eine riesige Hungesnot ausbrechen. Wir verhungern garantiert nicht.
2. Diese zweite Aktion war viel spannender. Da wir gern und reichlich Wein trinken, haben wir schon zu Hause unser Auto mit Wein vollgeladen, wissend, dass in Skandinavien im Allgemeinen und in Norwegen im Besonderen der Wein unerschwinglich teuer ist. Allerdings darf man nach Norwegen nur geringe Mengen Wein einführen, der Rest ist zu verzollen. Das wussten wir, aber man sagte uns, da gäbe es eine App, über die man das ganz easy machen kann. Ja, es gibt die App. Die rechnet genau aus, wieviel du zu bezahlen hast. Das ging alles blendend. Nur beim letzten Schritt "Bezahlen" hapert es. In Norwegen gibt es nämlich die BezahlApp Vipps und die anfallenden Zollgebühren konnten nur damit bezahlt werden. Diese BezahlApp setzt aber voraus, dass man ein norwegisches Bankkonto, eine norwegische Personen immer und eine norwegische Telefonnummer hat. Also mussten wir an der Grenze zum Zoll unseren überschüssigen Wein deklarieren. Das war schließlich eine Prozedur von fast einer Stunde, obwohl ich in die ZollApp alles eintragen und ausgerechnet hatte. Und welch ein Wunder; Die Zollbeamtin kam tatsächlich zum gleichen Ergebnis, dauerte halt länger. Dafür war die Frau aber richtig nett. So, die Formalitäten sind erledigt und wir fahren endlich nach Norwegen.
Heute stehen wir auf einem Parkplatz bei einer Metrostation ziemlich außerhalb von Oslo (Skøyenåsen)- parken ist in Oslo nahezu unmöglich-. Hier können wir auch übernachten und morgen fahren wir dann mit der Metro in die Stadt.Read more

