• Fazit: Eine Reise voller Kontraste

    July 30 in Austria ⋅ ☀️ 34 °C

    Fast vier Wochen sind wir nun wieder zu Hause – Zeit genug, um die vielen Eindrücke sacken zu lassen und unsere Skandinavien-Reise gebührend abzurunden.
    Unser ursprüngliches Ziel, das Nordkap zu erreichen, haben wir zwar nicht geschafft. Dafür haben wir drei neue europäische Länder intensiv kennengelernt und eine Reise erlebt, die vor allem von enormen Kontrasten geprägt war.
    Zu früh im Norden: Zwischen Winter und verschlossenen Türen
    Im Nachhinein steht fest: Wir waren definitiv etwas zu früh unterwegs. Norwegen begrüßte uns noch vielerorts mit winterlichen Verhältnissen. In Schweden standen wir wiederum vor einigen verschlossenen Türen, da Museen und Sehenswürdigkeiten ihre Saison noch nicht eröffnet hatten. Erst weiter östlich sollten wir den Sommer schließlich einholen.

    Drei Länder, drei völlig verschiedene Gesichter
    Norwegen: Die Natur hat uns mit ihrer immensen Wildheit und Schroffheit tief beeindruckt. Gleichzeitig habe ich sie manchmal aber auch als hart, rau und abweisend empfunden.

    Schweden: Völlig anders zeigt sich die schwedische Landschaft – lieblicher, gastfreundlicher, geprägt von unendlichen Wäldern und zahllosen Seen. Auf Dauer verlangte uns diese Monotonie jedoch Geduld ab: Hunderte Kilometer auf schnurgeraden Straßen, flankiert nur von Bäumen, wurden irgendwann zäh. Am Polarkreis fällten wir deshalb den Entschluss zur Kurskorrektur und bogen Richtung Osten ab.

    Finnland: Diese Entscheidung tat der Seele gut. Mit unserer Ankunft hielt endlich der Sommer Einzug. Wir durften die Magie von Midsommar erleben, die liebliche Natur genießen und trafen auf ausgesprochen herzliche Menschen – auch wenn die Sprachbarriere hier spürbar größer war als in den Nachbarländern.

    Das Resümee:
    Wir haben in ganz Skandinavien wunderschöne Momente gesammelt und faszinierende Orte entdeckt. Es war eine beeindruckende und schöne Reise, die wir nicht missen möchten. Und doch nehmen wir eine ganz persönliche Erkenntnis mit nach Hause: So schön der Norden auch ist – unser Herz schlägt weiterhin für Europas Süden.
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