Zwei Tage im Risnjak Nationalpark
October 10 in Croatia
🌧 14 °C
Die letzten beiden Tage verbrachten wir im Risnjak Nationalpark.
Das ist ein Ort, an dem sich die Adria und die Alpen auf spektakuläre Weise begegnen: Hier im kroatischen Gorski Kotar trifft raue Wildnis auf verzauberte Naturwunder. Der Park ist benannt nach dem Luchs (Ris auf Kroatisch), der in diesen schattigen Wäldern zusammen mit Bären und Wölfen ungestört leben kann.
Besonders fasziniert haben uns die zwei Gesichter dieses Schutzgebiets:
Da ist zum einen das tiefste Grün des oberen Kupa-Tals. Das haben wir bei unserer gestrigen Wanderung in vollen Zügen genossen. Von Razloge geht es hinab zu einem Ort, der fast verzaubert wirkt: der Kupa-Quelle. Ein türkisfarbener, scheinbar bodenloser Quelltopf, der verborgen im Wald liegt und sich aus über 150 Metern Tiefe speist. Wer von hier aus weiter entlang des Flusslaufs wandert, taucht ein in das „Magische Tal der Schmetterlinge“ – ein Weg voller Vogelgezwitscher, moosbewachsener Felsen und sanftem Plätschern, der Seele und Beinen guttut.
Die 9 km Rundwanderung ist ein wirkliches Highlight dieser Reise. Obwohl uns die Frau am Eingang zum Nationalpark gewarnt hat: Die Rundwanderung sei aufgrund des hohen Wasserstandes nicht möglich, haben wir es dennoch versucht und es ging ganz problemlos.
In Razloge, fast am Eingang zum Nationalpark haben wir dann auf einem leeren Parkplatz übernachtet.
Noch ein paar Worte zur Zufahrt: Die Straße, bzw. das Sträßchen, das von Crni Lug nach Razloge führt, ist schon sehr herausfordernd, obwohl bis zum Schluss asphaltiert, geht es in unzähligen Kehren auf einer äußerst engen Fahrbahn immer bergauf und bergab. Aber zumindest zu dieser Jahreszeit gibt es keinen Gegenverkehr.
Heute Früh also fuhren wir besagtes Sträßchen wieder zurück nach Crni Lug, nicht ohne in einem kleinen Ort dazwischen Halt für unseren obligaten Vormittagskaffee zu machen. Hier gehen die Uhren tatsächlich noch anders. Im einzigen Café des Ortes wurde gequalmt, was das Zeug hält. Lauter Männer im Lokal und absolut jeder hat geraucht. Kaffee tranken wir trotzdem.
Und dann ging es weiter auf die andere Seite des Nationalparks, in das wilde, aufragende Karstgebirge des Veliki Risnjak (1528m) . Von Crni Lug führt der Pfad Schritt für Schritt höher durch dichte Buchen- und Tannenwälder, vorbei an tiefen Karstspalten. Je höher man steigt, desto felsiger, karger und mühsamer wird der Weg. Die steilen, steinigen Steige kosten Kraft, und obwohl wir wissen oder ahnen, dass der Gipfel wahrscheinlich mit seiner Aussicht jeden Schritt belohnt, sind wir in den Rundweg etwa 200 m unterm Gipfel abgebogen. Trotzdem war es eine wirklich wunderschöne und durchaus lange Wanderung von 15 km. Als Belohnung gab es dann im Gasthaus am Eingang einen köstlichen Blaubeestrudel.
Und dann fuhren wir heute noch weiter Richtung Rijeka. Jetzt stehen wir ca. 40km vor Rijeka bei Fuzine am Bajer-See. Bevor wir uns es hier gemütlich machten, gab es noch in der Pizzeria Furman in Fuzine eine ausgezeichnete Pizza.Read more




































TravelerDieses Reiseerlebnis war offensichtlich einzigartig! Schon deine Widergabe hier an dieser Stelle lässt mich davon träumen…
Staunend reisen mit Edith😍
Traveler
🤗