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Herbst in Kroatien und Friaul

An open-ended adventure by Staunend reisen mit Edith & Thomas. Read more
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    Le calli di bacco- Noch ein Tag in Grado

    October 23 in Italy ☀️ 17 °C

    Grado hat uns noch einen Tag länger gehalten als gedacht – und dafür gab es einen ausgesprochen schmackhaften Grund: Le calli di bacco.

    Bevor wir uns allerdings auf diese bacchischen Genüsse stürzten, brauchten wir erst einmal etwas Raum für Geist und Beine. Ein ausgedehnter Spaziergang an der Lagune war da genau das Richtige. Wenn das Licht weich über das flache, ruhige Wasser streift und die Silhouetten der Fischerhütten am Horizont stehen, zeigt sich Grado von seiner friedlichsten, fast melancholischen Seite. Ein wunderbarer Kontrast zum anschließenden Trubel.

    Das Konzept hinter Le calli di bacco ist denkbar sympathisch: Bevor sich ein Großteil der Restaurants und Trattorien der Altstadt in den wohlverdienten Winterschlaf verabschiedet, öffnen sie noch einmal gebündelt ihre Türen. Man flaniert durch die engen, verwinkelten Gässchen – die calli – und holt sich von Stand zu Stand kleine, feine Kostproben der regionalen Küche und der passenden Weinbaugebiete. Kulinarisch gab es absolut nichts zu meckern, die Häppchen waren wirklich köstlich. Und doch... ehrlich gesagt hatten wir uns nach den Ankündigungen etwas mehr Spektakel erhofft. Sagen wir so: Der Hunger auf Entdeckungen war am Ende einen Hauch größer als das Angebot.

    Schlimm war das keineswegs, denn für italienische Genüsse findet sich bekanntlich immer ein Weg. Unser führte uns schnurgerade zurück in die vertraute Bar Lapidarium. Bei einem spritzigen Glas Prosecco, ein paar hervorragenden tartine und dem unverwechselbaren, entspannten Stimmengewirr um uns herum stellte sich genau das Urlaubsgefühl ein, das man nicht planen kann. Manchmal braucht es eben gar kein durchgestyltes Gourmet-Event – zwei Gläser Prosecco oder Campari-Spritz und die richtige Atmosphäre tun es auch.
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  • Zwischen verschlossenen Türen und antiken Mosaiken

    October 22 in Italy ☁️ 17 °C

    Manchmal läuft auf Reisen nicht alles nach Fahrplan – und oft sind es genau diese kleinen Schlenker, die den Reiz ausmachen. Eigentlich stand für uns das MuCa (Museo della Cantieristica) in Monfalcone auf dem Programm, das einzige Schiffbaumuseum Italiens. Es liegt direkt in der Werftarbeitersiedlung Panzano und erzählt die Geschichte des modernen Schiffbaus. Leider standen wir vor verschlossenen Türen: Öffnungszeiten erst ab Freitag. Macht nichts – wir kommen gegen Ende der Woche einfach noch einmal zurück, um tief in die Industriegeschichte einzutauchen.

    Ein kurzer Abstecher in die Innenstadt von Monfalcone führte uns über den Wochenmarkt, der eher pragmatisch als charmant ausfiel. Entschädigt hat uns dafür eine wunderbare, ganz bodenständige Bar an der Piazza Falcone e Borsellino: Prosecco aus der Region, frisch belegte Tartine und ringsum Einheimische beim alltäglichen Plausch. Genau so mag ich Italien.

    Übernachtet haben wir auf dem Stellplatz des Campingclubs Foce dell’Isonzo. Ein ruhiger, pragmatischer Stellplatz,

    Heute Morgen ging es weiter nach Aquileia. Wer hier durchspaziert, vergisst leicht, dass dieser ruhige Ort in der Antike eine mächtige römische Metropole und ein bedeutender Handelshafen war. Ein Spaziergang durch das weitläufige archäologische Freigelände vermittelt eindrucksvoll die einstigen Ausmaße der Stadt.

    Das absolute Highlight bleibt jedoch die Basilika Santa Maria Assunta. Der gigantische Mosaikboden aus dem 4. Jahrhundert ist das größte und älteste erhaltene Christianisierungsmosaik der westlichen Welt – voller detailreicher Darstellungen von Tieren, biblischen Szenen und Stiftern. Auch der Abstieg in die Krypta mit ihren farbenprächtigen Fresken und der Besuch des antiken Battistero lohnen sich jedes Mal aufs Neue.

    Mittlerweile hat der Regen aufgehört und die ersten Sonnenstrahlen kommen durch genau zu dem Zeitpunkt, an dem wir Grado ansteuern. Das alte Fischerstädtchen, das auf einer Sanddüne in der Lagune erbaut wurde, zeigt sich Mitte Oktober von seiner entspanntesten Seite. Seit dem 15. Oktober gilt hier die Nachsaison-Regelung: Parken ist überall kostenlos, und auch das Übernachten mit dem Wohnmobil wird absolut problemlos gehandhabt.

    In den engen Gassen der malerischen Altstadt (Graís) rund um die verträumte Basilika Sant'Eufemia herrscht eine wohltuende Gelassenheit. Wo im Sommer vermutlich das Gewusel dominiert, schlendert man jetzt fast alleine durch die Gassen. Die Strandpromenade gehört den Möwen und ein paar Spaziergängern, die Cafés fahren langsam das Tempo herunter. Wir haben uns für eine kleine Bar entschieden – Prosecco, CampariSpritz und Tartine.

    Kein Kitsch, keine Touristenmassen, sondern entspanntes Küstenleben am Ende der Saison.
    Ein besonderes Highlight hatte der heutige Abend in Grado dann auch noch zu bieten: Ein wunderbares italienisches Abendessen, ganz nach unserem Geschmack im Ristorante "Il Timon". Herrliches Essen, herzliches Personal, angenehmes Ambiente.
    Und da es morgen was Besonderes gibt und zwar die Veranstalltung "Le calli di bacco", haben wir kurzerhand beschlossen, morgen auch noch hier zu bleiben.
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  • Muggia und Triest

    October 20 in Italy ⛅ 20 °C

    In der Früh besuchten wir heute noch Muggia. Der kleine Küstenort verleugnet seine venezianische Seele an keiner Ecke: Gotische Bögen, steinerne Wappen und das typisch mediterrane Flair begleiten uns beim gemächlichen Aufstieg zum Kastell, das hoch über den Dächern wacht. Von hier oben geht der Blick weit über die glitzernde Bucht – ein perfekter Auftakt für den Tag.

    Statt den Balu durch den dichten Stadtverkehr von Triest zu manövrieren, wählen wir die eleganteste Verbindung über das Meer. Die kleine Personenfähre Delfino Verde legt im Stundentakt am Hafen von Muggia ab. Für überschaubare 9,30 Euro geht es hin und zurück. Nach 25 entspannten Minuten auf dem Wasser, während der Wind die Seeluft heranweht, schiebt sich die imposante Silhouette der Hafenstadt ins Bild.

    Da wir Triest bereits gut kennen, bleibt heute der gewohnte Sightseeing-Routinen-Stress komplett aus. Wir lassen uns einfach durch das lebendige Gewusel der Gassen treiben und schlendern bergan Richtung San Giusto. Die mächtige Burg und die benachbarte Kathedrale thronen wie eine historische Krone über der Stadt. Im Kastell nehmen wir uns ausführlich Zeit für die massiven Wehrmauern, die schattigen Innenhöfe und den grandiosen Panoramablick über die roten Dächer der Altstadt bis hinab zum Riesenhafen.

    Am frühen Abend gleiten wir mit dem Schiff wieder zurück ins beschauliche Muggia. Der Tag klingt ruhig auf unserem Stellplatz aus, wo Balu treu auf uns gewartet hat – bereit für die Weiterfahrt morgen.
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  • Jetzt kommen wir doch noch nach Italien

    October 19 in Slovenia ☀️ 20 °C

    Heute Morgen haben wir Livada hinter uns gelassen und die letzten Kilometer durch Slowenien unter die Räder genommen – doch ein „Sammeln von Durchgangskilometern“ lag uns fern. Die Region um die slowenisch-italienische Grenze hat eine so unaufgeregte, feine Magie, dass wir einfach anhalten mussten.

    Erster Stopp: Grad Socerb (Burg St. Servolo). Die Ruine thront atemberaubend auf einer steil abfallenden Kalksteinklippe hoch über dem Golf von Triest. Wenn man hier an den historischen Mauern steht, liegt einem die Adria buchstäblich zu Füßen. Der Blick wandert von Koper über das Meer bis hinüber zur Triester Hafenkulisse. Ein Ort mit tiefer Geschichte: Schon in der Antike wurde die strategische Höhlen- und Klippenlage genutzt, im Mittelalter wechselte die Burg oft zwischen den Herrschaftsgebieten Venedigs und der Habsburger.

    Direkt von der Burg aus lockte die Natur. Ich habe die Wanderstiefel geschürt und eine Teilstrecke des legendären Alpe Adria Trails unter die Lupe genommen. Dieser Weitwanderweg, der vom Großglockner über Kärnten und Slowenien bis an die oberste Adria führt, zeigt sich hier von seiner karstigen, mediterran duftenden Seite. Der Weg schmiegt sich an die Geländekante und bietet immer wieder fantastische Tiefblicke auf das Meer, umgeben von Wacholder, Eichen und dem typischen Kalkgestein.

    Nach der Wanderung ging es schließlich über die Grenze nach Muggia – der einzigen Stadt Istriens, die heute zu Italien gehört. Muggia hat eine ganz besondere Atmosphäre: Während das nahe Triest mit mondäner habsburgischer Architektur glänzt, weht durch die engen Gassen, den bunten Fischerhafen (Mandracchio) und die Piazza von Muggia ein spürbar venezianischer Geist.

    Wir stehen heute auf einem angenehmen, pragmatischen Stellplatz direkt gegenüber von Triest. Während die Sonne langsam im Meer versinkt und die Lichter der Hafenstadt drüben aufleuchten, genießen wir den ruhigen Abend – voller Vorfreude darauf, morgen das lebendige Triest zu erkunden.
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  • ​Ein Tag auf istrischen Ab- und Nebenwegen

    October 18 in Croatia ☀️ 22 °C

    Die Ruinenstadt Dvigrad lag am Morgen nur wenige Schritte von unserem Stellplatz entfernt. Im milden Frühlicht streiften wir durch die verfallenen Mauern der einst mächtigen Festungsstadt, die im 17. Jahrhundert nach Pest und Malaria endgültig von ihren Bewohnern verlassen wurde – ein mystischer, fast verwunschener Auftakt für diesen Tag.

    Weiter ging die Fahrt über abenteuerlich schmale, gewundene Zufahrten hinauf nach Grožnjan. Das mittelalterliche Künstler-Dorf begeistert mit seinen schmalen Natursteingassen, Atelierfenstern und dem weiten Blick über das Mirna-Tal. Hier schnürten wir die Wanderschuhe für einen Abschnitt der Parenzana: Die einstigen Gleise der schmalspurigen Eisenbahnlinie, die von 1902 bis 1935 Triest mit Poreč verband, bilden heute einen der schönsten Panorama-Wanderwege Istriens. Entspannt geht es entlang der Trasse durch eine herrlich ruhige Naturlandschaft.

    Unser nächstes Ziel war das verträumte, teilweise verlassene Hilltop-Dorf Završje, bevor es weiter Richtung Oprtalj ging. Eigentlich lag Oprtalj gar nicht auf unserem Plan, doch der Weg nach Livade sollte uns hindurchführen. Dort angekommen, war allerdings Schluss: Sackgasse! Die Ortsdurchfahrt war wegen des jährlichen Kastanienfestes komplett gesperrt. Kurzentschlossen tauchten wir ins Getümmel ein – Volksfeststimmung, Musik und dichtes Treiben. Nach den ruhigen Stunden am Morgen war uns der Trubel jedoch schnell zu viel, sodass wir abdrehten.

    Ein Umweg von gut 30 Kilometern über teils knifflige Ausweichrouten kostete Zeit und Nerven, bringt einen aber genau zu den Geschichten, die hängen bleiben. Am Ende erreichten wir Livade nahe der slowenischen Grenze. Der Ort gilt als das Trüffelzentrum Istriens – und das späte Abendessen im Restaurant hat uns für jede Straßensperre und jeden Umweg vollauf entschädigt.

    Ein Tag voller Hindernisse und überraschender Wendungen, aber genau diese Mischung macht das Reisen aus. Jetzt steht unser Camper direkt auf dem Parkplatz des Restaurants, und die Ruhe der istrischen Nacht hat übernommen.
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  • Ein perfekter Tag im istrischen Hinterland

    October 17 in Croatia ☁️ 21 °C

    Wir haben heute Pula verlassen und haben uns von der Küste wegbewegt ins Hinterland von Istrien

    Manchmal sind es die leisen Orte, die den tiefsten Eindruck hinterlassen. Abseits der bekannten Küstenstraßen zeigt sich Istrien im Herbst von einer fast magischen, unaufgeregten Seite. Unser heutiger Tag führte uns durch kleine Dörfer, in denen die Zeit ein wenig langsamer zu ticken scheint, und zu Aussichten, die den Atem rauben.

    Unser Weg schlängelte sich zuerst durch sanfte Hügellandschaften nach Bale (Valle). Dieses Städtchen ist ein echtes Kleinod aus Stein: Ein Labyrinth aus gepflasterten, engen Gassen, restaurierten Steinhäusern und dem imposanten Palazzo Soardo-Bembici. Im Herbst schlendert man hier fast mutterseelenallein durch die historischen Winkel – ein Ort voller Ruhe und zeitloser Eleganz.

    Weiter ging es über Klostar, einen friedlichen kleinen Ort direkt am Rande des bewaldeten Hochplateaus oberhalb des Limski-Fjords, und das beschauliche Marasi. Beide Orte spiegeln das unverfälschte, ländliche Istrien wider – keine Hektik, nur ehrlicher Charme und Natur pur.

    Das absolute Highlight des Tages war eine traumhafte Wanderung entlang der Steilküste oberhalb des Limski-Kanals (Limski Fjord). Der Blick von oben auf das schmale, smaragdgrüne Meerwasser, das sich wie ein Fjord tief in die grüne Hügellandschaft frisst, ist einfach spektakulär. Die kühle Herbstluft, der Duft von Kiefern und Macchia und dazu diese absolute Stille – Naturgenuss im reinsten Zustand.

    Den Tag ließen wir im beschaulichen Kanfanar ausklingen. Die kleinen Orte im Hinterland überraschen immer wieder mit unkomplizierten, herrlich ruhigen Plätzen. Direkt neben dem örtlichen Friedhof fanden wir ein wunderbares, ebenes Plätzchen für die Nacht. Ein durch und durch entspannter, erfüllter Tag im Herzen Istriens.
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  • Der Zauber von Pula

    October 16 in Croatia ☀️ 22 °C

    Eigentlich stand Pula gar nicht auf meinem Plan. "Was sollen wir dort schon groß machen?", war mein erster Gedanke. Doch Thomas überzeugte mich, der Stadt zumindest für drei Stunden eine Chance zu geben – einfach für einen kurzen Orientierungsbummel.

    Was für ein Glücksgriff!

    Pula in der Nachsaison ist ein absoluter Traum. Die Sommerhitze ist gewichen, die großen Touristenströme sind versiegt, und die Stadt gehört wieder den Einheimischen und den Genießer*innen. Die imposanten Bauwerke – allen voran das mächtige Römische Amphitheater, der elegante Augustus-Tempel auf dem Forum und das erhabene Kastell – wirken ohne das übliche Gedränge viel eindrucksvoller und authentischer.

    Doch es sind nicht nur die historischen Steine, die uns begeistert haben. Es ist das Flair dieser Stadt im Herbst: Wenn das Licht weicher wird, man entspannt durch die Altstadtgassen schlendert und in den Cafés das echte, unaufgeregte istrische Leben spürt.

    Aus den geplanten drei Stunden wurde kurzerhand ein ganzer Abend: Ein Campari-Spritz auf der Piazza, gefolgt von einem feinen Abendessen in einem authentischen kleinen Restaurant – besser hätte der Tag nicht ausklingen können. Übernachtet wird heute ganz unaufgeregt auf einem fast leeren Parkplatz am Stadtrand.

    Aus einem skeptischen Zwischenstopp wurde so eine echte Liebeserklärung an Pula in der ruhigen Jahreszeit.
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  • Ein Tag am Campingplatz

    October 15 in Croatia ⛅ 22 °C

    Der Campingplatz in Manjadvorci ist mittlerweile wie ausgestorben. Auch hier werden Vorbereitungen getroffen, die Anlage winterfest zu machen. Ende des Monats schließen sie. Wir bleiben heute noch gemütlich hier, aber morgen machen wir uns aus dem Staub, bevor auch wir hier mit eingewintert werden. Das ist so richtig ein gemütlicher Tag heute. Keine gröberen Aktivitäten, ein 9 km langer Spaziergang durch die Nachbardörfer und sonst nur Nichtstun und ein bisschen planen für die nächsten Tage.Read more

  • Von einem Highlight zum anderen

    October 14 in Croatia 🌙 14 °C

    Der heutige Tag hat schon relativ turbulent begonnen. Wir wollten früh in den Markthallen von sein. Dank Google-Maps, war es uns zunächst nicht möglich, den passenden Parkplatz problemlos anzusteuern, sodass wir eine halbe Stunde blöd im Kreis mitten in der morgendlichen Rushhour herumgefahren sind. Schließlich -oh Wunder- standen wir doch gut geparkt. Die historischen Markthallen sind in unmittelbarer Nähe und das sind noch wirkliche Markthallen.
    Sie liegen direkt am Hafen und sind ein absolutes Highlight für die Sinne. In den majestätischen Jugendstil-Hallen und den umliegenden Ständen geht es laut, bunt und duftend zu. Von fangfrischem Fisch aus der Adria über knackiges Gemüse aus dem Hinterland bis hin zu regionalem Olivenöl und Käse: Hier schlägt das kulinarische Herz der Stadt, unverfälscht und nah am echten Leben.
    Wir kauften Fisch und Gemüse, tranken in der Nähe Cafe und fuhren dann weiter stadtauwärts, wo Thomas noch die Industrieruine der Torpedofabrik kurz bestaunte und fotografierte. Ich manövrierte unterdessen den Balu durch ein weiteres Parkchaos.
    Es war schon fast Mittag, als wir weiterfuhren und kurz hinter Rijeka das idyllische Dorf Kastav besuchten. Kastav liegt auf einem 365 Meter hohen Hügel und bietet einen spektakulären Panoramablick über die Kvarner Bucht. Mit seinen verwinkelten Kopfsteinpflaster-Gassen, den historischen Steinhäusern und alten Festungsmauern versprüht der Ort eine herrlich verzauberte, friedliche Atmosphäre. Ein kurzer Rundgang, ein Espresso am belebten Platz vor dem Stadttor und schon fuhren wir weiter Richtung Süden durch das Landesinnere zum Aussichtsturm Vojak oberhalb von Lovranska Draga (auf dem Gipfel des Mount Učka).
    ​Er wurde 1911 erbaut, befindet sich auf dem höchsten Punkt des Učka-Gebirges (1.401 m) direkt oberhalb von Lovranska Draga und bietet einen spektakulären 360-Grad-Panoramablick über die Kvarner Bucht, die Inseln und ganz Istrien. Hier gibt es ganz tolle Wanderwege, wir sind allerdings mit dem Auto hochgefahren. Als wir wieder im Tal waren, entdeckten wir erst die Fahrverbotstafel. Ja, wir sind also verbotenerweise hochgefahren, der Weg war entsprechend anspruchsvoll. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Noch ein Ziel für den heutigen Tag: Wäre auch eine wunderschöne Wanderung gewesen, rund um den Vela Draga, einen majestätischen Canyon. Wir sind angesichts der mittlerweile fortgeschrittenen Tageszeit nur bis zum Canyonrand und wieder zurück spaziert. Noch hatten wir ca. 60 km zu fahren, denn heute ist wieder einmal Campingplatz angesagt. Im Ort Manjadvorci, kurz vor Pula, gibt es einen kleinen feinen Campingplatz, auf dem wir jetzt stehen und gerade ein wunderbares Fischabendessen zubereitet haben. Wir sind fast allein hier und das einzige Geräusch, das wir hören, stammt von Hunden.
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  • Rijeka

    October 13 in Croatia ☀️ 17 °C

    Unseren schönen Platz am See haben wir heute relativ früh verlassen und uns auf den Weg nach Rijeka gemacht. Ein Parkplatz direkt bei der Burg war schnell gefunden und so stürzten wir uns am späten Vormittag ins Vergnügen.
    Rijeka ist keine Stadt, die sich auf den ersten Blick anbiedert – und genau das macht ihren Reiz aus. Wer hier herkommt, erwartet vielleicht das klassische Postkarten-Kroatien mit tiefblauem Meer und makelloser venezianischer Architektur. Rijeka ist aber eine ehrliche, raue Hafenstadt voller Geschichte, die nicht für den Tourismus poliert wurde, sondern von ihrer eigenen Vielschichtigkeit lebt.
    Unser Parkplatz in Burgnähe war schon mal optimal.
    Der Burg Trsat bietet ein Wahnsinnspanorama. Die Festung thront stolz über der Schlucht des Flussbeckens der Rječina und bietet einen spektakulären Blick über den gesamten Golf von Kvarner. Zwischen den alten Mauern spürt man die Jahrhunderte, in denen Franken, Habsburger und Venetianer um diesen strategischen Punkt rangen. Ein Ort zum Durchatmen, Beine ausbaumeln lassen und Ausblick genießen.
    Von der Burg in das Stadtzentrum kommt man über 500 Stufen bergabb. Und dann landet man beim Rijeka Tunnel.

    Der Tunnel von Rijeka (Riječki tunel oder TunelRi) zeigt ganz besonders gut, was für eine bewegte Geschichte unter dem Pflaster dieser Stadt steckt.
    ​Der rund 330 Meter lange Fußgängertunnel verbindet die Altstadt mit der St.-Vitus-Kathedrale und verläuft mitten unter dem Stadtzentrum hindurch. Erbaut wurde er von 1939 bis 1942 vom italienischen Militär als bombensicherer Schutzraum während des Zweiten Weltkriegs. Später rettete er den Einwohnern Rijekas bei den Luftangriffen der Alliierten 1944 und 1945 sowie während des Kroatienkriegs in den 1990er-Jahren das Leben. Jahrzehntelang blieb er verschlossen und vergessen, bis er 2017 restauriert und als erste unterirdische Touristenattraktion der Stadt geöffnet wurde.
    ​Auch wenn der schlichte Betontunnel architektonisch unspektakulär wirkt: Wenn man bei angenehm kühlen 15 Grad durch die beleuchtete Röhre geht, wird die wechselvolle und oft dramatische Geschichte Rijekas im 20. Jahrhundert plötzlich greifbar nah.

    Schließlich landeten wir auf dem Korzo, der lebendigen Fußgängerzone Rijekas. Unter dem markanten Stadtturm treffen sich Einheimische und Gäste auf einen Espresso oder ein Glas Weißwein oder einen Aperol Spritz in der Sonne. Das Leben findet hier im Freien statt: Straßenmusiker, das Klirren von Kaffeetassen und eine entspannte, mediterrane Leichtigkeit, die perfekt mit der monumentalen K.u.K.-Architektur kontrastiert.

    Noch ein Blick auf den Stadthafen, wo enorme Luxusyachten liegen und dann war für heute genug. Heute übernachten wir hier auf diesem Burgparkplatz. Morgen wollen wir noch den Markt und die Markthallen besichtigen und dann weiter fahren ins Hinterland von Istrien.
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  • Regentag am Bajer - See

    October 12 in Croatia ☁️ 11 °C

    Vom heutigen Regentag wurden wir regelrecht überrumpelt. Daher beschlossen wir, hier am See zu bleiben und Organisatorisches zu erledigen, was schließlich notwendig und doch recht gemütlich war. Gegen 15.00 Uhr hörte der Regen auf und wir konnten noch eine etwas kürzere Variante der Wanderung rund um den See machen. Der Bajer -See liegt auf 730 m und empfiehlt sich als wunderbarer Stopp, bevor man sich ins Getümmel der Adria-Küste stürzt, wobei wir zu dieser Reisezeit dieses Getümmel wohl nicht erleben werden.
    Obwohl der See in den 1950er-Jahren als Stausee angelegt wurde, wirkt er heute völlig natürlich. Dichte Nadel- und Buchenwälder rahmen das Wasser ein

    So zeigt uns auch der Bajer-See, wie vielseitig das relativ unbekannte Kroatien abseits der Küste ist – bodenständig, grün und herrlich unaufgeregt.
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  • Zwei Tage im Risnjak Nationalpark

    October 10 in Croatia 🌧 14 °C

    Die letzten beiden Tage verbrachten wir im Risnjak Nationalpark.
    Das ist ein Ort, an dem sich die Adria und die Alpen auf spektakuläre Weise begegnen: Hier im kroatischen Gorski Kotar trifft raue Wildnis auf verzauberte Naturwunder. Der Park ist benannt nach dem Luchs (Ris auf Kroatisch), der in diesen schattigen Wäldern zusammen mit Bären und Wölfen ungestört leben kann.

    Besonders fasziniert haben uns die zwei Gesichter dieses Schutzgebiets:
    Da ist zum einen das tiefste Grün des oberen Kupa-Tals. Das haben wir bei unserer gestrigen Wanderung in vollen Zügen genossen. Von Razloge geht es hinab zu einem Ort, der fast verzaubert wirkt: der Kupa-Quelle. Ein türkisfarbener, scheinbar bodenloser Quelltopf, der verborgen im Wald liegt und sich aus über 150 Metern Tiefe speist. Wer von hier aus weiter entlang des Flusslaufs wandert, taucht ein in das „Magische Tal der Schmetterlinge“ – ein Weg voller Vogelgezwitscher, moosbewachsener Felsen und sanftem Plätschern, der Seele und Beinen guttut.
    Die 9 km Rundwanderung ist ein wirkliches Highlight dieser Reise. Obwohl uns die Frau am Eingang zum Nationalpark gewarnt hat: Die Rundwanderung sei aufgrund des hohen Wasserstandes nicht möglich, haben wir es dennoch versucht und es ging ganz problemlos.
    In Razloge, fast am Eingang zum Nationalpark haben wir dann auf einem leeren Parkplatz übernachtet.
    Noch ein paar Worte zur Zufahrt: Die Straße, bzw. das Sträßchen, das von Crni Lug nach Razloge führt, ist schon sehr herausfordernd, obwohl bis zum Schluss asphaltiert, geht es in unzähligen Kehren auf einer äußerst engen Fahrbahn immer bergauf und bergab. Aber zumindest zu dieser Jahreszeit gibt es keinen Gegenverkehr.

    Heute Früh also fuhren wir besagtes Sträßchen wieder zurück nach Crni Lug, nicht ohne in einem kleinen Ort dazwischen Halt für unseren obligaten Vormittagskaffee zu machen. Hier gehen die Uhren tatsächlich noch anders. Im einzigen Café des Ortes wurde gequalmt, was das Zeug hält. Lauter Männer im Lokal und absolut jeder hat geraucht. Kaffee tranken wir trotzdem.
    Und dann ging es weiter auf die andere Seite des Nationalparks, in das wilde, aufragende Karstgebirge des Veliki Risnjak (1528m) . Von Crni Lug führt der Pfad Schritt für Schritt höher durch dichte Buchen- und Tannenwälder, vorbei an tiefen Karstspalten. Je höher man steigt, desto felsiger, karger und mühsamer wird der Weg. Die steilen, steinigen Steige kosten Kraft, und obwohl wir wissen oder ahnen, dass der Gipfel wahrscheinlich mit seiner Aussicht jeden Schritt belohnt, sind wir in den Rundweg etwa 200 m unterm Gipfel abgebogen. Trotzdem war es eine wirklich wunderschöne und durchaus lange Wanderung von 15 km. Als Belohnung gab es dann im Gasthaus am Eingang einen köstlichen Blaubeestrudel.

    Und dann fuhren wir heute noch weiter Richtung Rijeka. Jetzt stehen wir ca. 40km vor Rijeka bei Fuzine am Bajer-See. Bevor wir uns es hier gemütlich machten, gab es noch in der Pizzeria Furman in Fuzine eine ausgezeichnete Pizza.
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  • Heute Natur pur im Gorski Kotar

    October 9 in Croatia ☁️ 13 °C

    Gleich in der Früh haben wir Karlovac verlassen und machten uns durch den Gorski Kotar auf den Weg zur Kamacnik - Schlucht.
    Der Gorski Kotar ist eine bewaldete Gebirgsregion im Nordwesten Kroatiens, oft als das „grüne Herz“ oder die „grüne Lunge“ des Landes bezeichnet. Er bildet die natürliche und klimatische Brücke zwischen dem mitteleuropäischen Binnenland (Kvarner-Hinterland) und der adriatischen Küste und reicht von Karlovac bis Rijeka.

    Wir fuhren die 50 km bis nach Vrobovsko.
    Die Schlucht Kamačnik bei Vrbovsko gehört zu den idyllischsten Naturjuwelen des Gorski Kotar. Der Kamačnik ist ein kleiner, gut 3 Kilometer langer Karstfluss. Er entspringt einer tiefen, unterirdischen Quellhöhle, die sich als türkisblauer, fast magisch leuchtender Quelltopf mitten im Wald offenbart. Taucher haben die Quelle bisher bis in eine Tiefe von mindestens 118 Metern erkundet – sie gehört damit zu den tiefsten Karstquellen Europas.Wanderweg beginnt direkt am Zusammenfluss von Kamačnik und Dobra beim traditionellen Restaurant Kamačnik nahe dem Bahnhof Vrbovsko. Von dort verläuft der Pfad 3km lang über Holzstege, Galerien und Brücken flussaufwärts direkt am Felsrand und über dem rauschenden Wasser

    Nach dem Spaziergang zu dieser idyllischen Quelle siedelten wir uns für heute Nacht an einem nahegelegenen Wiesenparkplatz an.
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  • Burg Dubovac und Karlovac

    October 8 in Croatia ☁️ 23 °C

    Auch heute ging die Fahrt durch das nordkroatische Hügelland. Wir reisen im irgendwie im Schneckentempo, immer nur kurze Strecken von max. 100 km. Auf dem Weg nach Karlovac gibt es nicht viel zu sehen. Aber kurz vor der Stadt steht die Burg Dubovac und der Besuch dieser Burg hat sich wirklich gelohnt.
    Die mächtige Festung aus dem 13. Jahrhundert – einst Sitz der Adelsgeschlechter Frankopan und Zrinski – thront erhaben auf einem Hügel. Ein Ausstieg auf den viereckigen Hauptturm belohnt mit einem herrlichen Panoramablick über Karlovac, die vier Flüsse der Region und die sanft gewellte Landschaft.

    Im Inneren des historischen Wehrturms überrascht das Stadtmuseum Karlovac derzeit mit einer ungewöhnlichen, aber extrem gelungenen Kombination aus Fotografien und Technikgeschichte:

    Eindrucksvolle Fotokunst von Jurica Galić Juca: Die Fotoworkshops und Reiseaufnahmen des bekannten kroatischen Fotokünstlers fügen sich meisterhaft in das alte Gebälk ein. Seine ausdrucksstarken Motive bringen Leben und Geschichten in die dicken Steinmauern.

    Erbe auf zwei Rädern (Baština na dva kotača): Dass in eine Ritterburg aus dem Mittelalter einmal Pferdestärken einziehen würden, hätten sich die Frankopans wohl kaum träumen lassen. Zwischen historischen Mauern glänzen derzeit bestens erhaltene Oldtimer-Motorräder – von Puch und DKW über feurige Vespas bis hin zum zeitlosen Tomos-Kult. Ein herrlich augenzwinkernder Stilbruch, der zeigt, dass verchromte Mechanik hinter alten Schießscharten ihren ganz eigenen Reiz hat!
    Nach diesem wirklich gelungenen Abstecher fuhren wir weiter nach Karlovac, wo wir am Stadtrand einen stark besuchten, aber äußerst praktischen Schotterparkplatz fanden, auf dem wir heute auch übernachten
    Eigentlich wollten wir uns die Stadt ja ansehen, wegen der angeblichen Faszination der 4 Flüsse. Die vier Flüsse Korana, Kupa, Mrežnica und Dobra umschließen die Stadt. Karlovac wurde 1579 als ideale Renaissance-Festung in Form eines perfekten Sechsecksterns erbaut. Aus der Vogelperspektive beeindruckend – am Boden stellt sich jedoch schnell Ernüchterung ein. Der historische Stadtkern (Zvijezda) wirkt an vielen Ecken vernachlässigt, grau, von Leerstand und riesigen Baustellen geprägt. Die Narben der Geschichte und der verpfuschte Wiederaufbau machen deutlich: Eine verträumte Altstadt sucht man hier vergebens.. Als eigenständiges Reiseziel fehlt der Stadt schlicht der Charme. Motto: Kann man machen, muss man aber definitiv nicht.

    Wir haben schließlich doch beschlossen, heute nicht mehr weiterzufahren. Und hier ist es jetzt am Abend zwar nicht ganz ruhig, aber ganz gemütlich.
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  • Durch das Hügelland Nordkroatiens

    October 7 in Croatia ☀️ 22 °C

    Heute sind wir dann doch weitergefahren. ganz gemütlich durch das nordkroatische Hügelland bis kurz vor Zagreb.Das nordkroatische Hügelland zwischen Varaždin und Zagreb verzaubert mit sanft geschwungenen Weinbergen, idyllischen Dörfern und einer wohltuenden Ruhe abseits der typischen Touristenpfade. Entsprechend gering ist das Angebot an Gaststätten und Geschäften, entsprechend verlassen sind die Dörfer. Als Reisende erleben wir das natürlich als Idylle. Die Einheimischen aber zieht es weg von hier in die nahegelegenen Städte Varazdin und Zagreb. Dennoch scheint dieser grüne Landstrich eine Brücke zu bilden zwischen dem barocken Varazdin und dem pulsierenden Zagreb.
    Unser Besuch heute galt dann dem Schloss Trakoscan.
    Das Schloss Trakošćan gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Nordkroatiens – und das aus gutem Grund: Seine Lage auf einem bewaldeten Hügel über einem künstlich angelegten See verleiht der Anlage ein äußerst idyllisches Flair.
    Der Besuch des Schlosses ist jedenfalls lohnenswert, nicht nur wegen seiner Lage, sondern auch wegen der wirklich schönen Innenräume und dem gut erhaltenen Inventar.
    Ein ausgedehnter Spaziergang führte uns dann noch rund um den See.
    Wir fuhren dann weiter Richtung Zagreb, wo wir auf der Strecke ca.15km vor Zagreb einen kleinen feinen Campingplatz zum Übernachten fanden. (Camping Brcko in Oroslavje).
    Am Abend machten wi8r uns dann noch zu Fuß machten wir auf den Weg in ein nahegelegenes Restaurant im Dorf, wo wir ein üppiges Abendessen genossen. Die Portionen sind einfach enorm. Mir hätte ein Drittel der Portion genügt, obwohl das Essen wirklich gut war.
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  • Ein Tag am See

    October 6 in Croatia ☀️ 17 °C

    Dieser Varazdin-See hat uns heute noch nicht losgelassen. Stellplatz am See, spätsommerliche Temperaturen, feine Wassertemperatur. Einfach nur Seele baumeln lassen. Also fahren wir erst morgen (vielleicht) weiter.Read more

  • Wieder on tour

    October 5 in Croatia ☁️ 20 °C

    Wir sind gerade mal eine Woche aus Georgien zurück. Aber jetzt wollen wir noch ein paar Wochen dolce vita in Italien erleben. Aber zunächst sind by the way ein paar wichtige Termine unterzubringen. Als erstes starten wir am Samstag, 3.10.. Wir fahren mit dem Balu nach Wien, um Birgits 50er gebührend zu feiern. Als Übernachtungsmöglichkeit bietet sich in Kritzendorf der Stellplatz am Bahnhof an. Die Fahrt mit Öffis bis nach Wien Praterstern ist veasy, die Party bei Birgit ein voller Erfolg.
    Am Sonntag dann ein Spaziergang an der Donau, Mittagessen in einer Kneipe an der Donau und dann weiter nach Limbach. Diesmal fahren wir mal durch das ganze Burgenland. Um ca. 17.00 treffen wir bei unseren Freund*innen Eva und Herbert ein. Später stoßen dann noch Gerti und Helmut und Diana und Thomas dazu. Ein schöner entspannter Abend mit Freund*innen. Wir übernachten im Balu neben dem Haus von Eva und Herbert.
    Heute früh dann noch ganz ein tolles Frühstück bei Eva und Herbert, Kaffee bei Gerti und Helmut und dann fahren wir weiter Richtung Süden über Ungarn und Slowenien nach Varazdin in Kroatien. Am Varazdinsko Jezero stehen wir nun auf einem richtig lauschigen Plätzchen. Hier haben wir es uns schon gemütlich gemacht.
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    Trip start
    October 4, 2026