• Trip zu den Yana Caves, Tag 7

    January 25 in India ⋅ 🌙 26 °C

    Schon früh wach, stiefel ich um kurz nach 6 los um den Sonnenaufgang am Strand zu erleben. Viel spannender als der Sonnenaufgang war allerdings die Massen von Indern am Strand, mit den Füßen oder auch Beinen im Wasser. Die Inder lieben und fürchten das Wasser irgendwie gleichermaßen. Sie schreien und juchzen und haben lauthals Freude am Wasser. Wenn Sie untertauchen dann hält meist einer den Anderen fest als könne man spontan im kniehohen Wasser ertrinken. Sie tauchen den Oberkörper unter Wasser indem sie sich nach vorne beugen und das Gesicht und dann den Oberkörper unter Wasser drücken. Das habe ich auch bei Zeremoniellem Waschen in dem See beobachtet.
    Da Morgen Nationalfeiertag ist und alle ein verlängertes Wochenende haben ist die Stadt extrem voll. Indische Touristen die auf die unterschiedlichsten Arten reisen. Ich habe ganze Gruppen ihre Zähne neben dem Auto, indem sie offenbar geschlafen haben, ihre Zähne putzen gesehen. Und auch vor dem öffentlichen Waschraum war eine Menschentraube. Aber die allergrößte Schlange von mindestens 200 m durch den Ort, war vor dem Tempel und ein unglaubliches Gewusel drum herum. Mopeds und Autos quetschen sich, wild hupend vorbei, während Hunde und Kühe einfach auch rum stehen und Frauen alles Mögliche, wie Blumen für die Götter, aber auch Ketten ect. an den Mann bringen wollen. Es gehen wirklich viele, viele dieser weißen Tücher, die die Bramanen tragen, über die Ladentheke in der Schlage. Diese werden sofort aus der platikverpackung gerissen und angelegt.
    Ich suche einen Ort zum Geld wechseln und eine Apotheke. Beides öffnet erst um 10 Uhr. Also mache ich mich auf den Weg zurück zu meinem Guesthouse um mich dort mutig einem Frühstück zu stellen.

    Das typische Indische Frühstück aus Reis mit zwei verschieden dünnflüssigen Soßen gut verkraftet, werde ich von meinem Fahrer abgeholt. Unser Trip geht Richtung Yana Caves und anschließendem Besuch der Vibhuthi Falls. Ich freue mich sehr und bin froh mich einfach chouffieren lassen zu können.
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