• Atemberaubendes Semuc Champey

    July 14 in Guatemala ⋅ 🌧 23 °C

    Um halb 9 geht's los, der Nationalpark Samuc Champey will erobert werden. Im Auto zum Park sitzt der Guide Otto und obwohl der Plan war den Park auf eigene Faust zu besichtigen, schließen wir uns kurz entschlossen seiner Gruppe an. Untwrwegs halten wir bei einem Straßenstand der zwei Jungen von ca. 7 und 10 Jahren gehört, und leihen uns Wasserschuhe aus.. Als erstes steht die Besichtigung einer Höhle an. Alle unsere Sachen werden eingeschlossen und wir gehen an einem schönen Wasserfall entlang zur Höhle. Dort erklärt uns Otto, das er zu einem Majastamm gehört und hier im Natibalpark geboren ist. Er berichtet das die Pfanzen eine große Rolle bei den Majas spielen und hat für jeden von uns eine Kapsel, eine Achiote, dabei. Diese öffnet jeder für sich und bevor wir die Höhle betreten sollen wir uns mit dem roten Saft aus der Frucht im Gesicht und auch am Körper bemalen. Danach bekommt jeder eine Kerze, die wir auch gleich anzünden und mit der brennenden Kerze tauchen wir in die 10 km lange Höhle ein. Schnell wird klar dass wir nicht einfach durchlaufen, sondern dass es abenteuerlicher wird. Wir ziehen uns an einem Seil durchs tiefe Wasser, klettern auf Leitern nach oben und tasten uns Schritt für Schritt über den unebenen Untergrund durchs Wasser, alles mit der Kerze in der Hand, An einer Stelle geht ein Teil der Gruppe gebückt durch einen Wasserfall und ruscht wohl ins dunke nach unten. An der Stelle entscheide ich mich zurück zu bleiben und auf die mutigen zu warten. Auf dem Rückweg gibt es noch weitere rutschgelegenheiten, die ich auch ausschlage. An einer Stelle kann ich seitlich sehen wie die Anderen sich flach hinlegen und eine schmalen Tunnel in ein wasserloch rutschen. Sehr schön zu zu schauen und nicht dabei sein zu müssen.
    Auf dem Rückweg der ca. 1 km langen Wanderung bekommen wir am Ende alle noch schwarze Zeichen ins Gesicht, als Ritual für dass wir es geschafft haben. War sehr schön und trotz dass die Nächte Gruppe und bereits entgegen kam, war es irgendwie feierlich und eine schöne Erfahrung.
    Weiter geht's es zu einer Fahrt auf Reifen, flußabwärts. Auch das hat wirklich großen Spaß gemacht.
    Weiter ging es zu einem auch sehr beeindruckenden Wasserfall.
    Nach einer Mittagspause machen wir uns zu Fuß auf den Weg zum Aussichtspunkt, wo man den berühmten, fantastischen Blick auf die natürlichen Poolbecken von Semuc Champey hat.
    Eine sehr anstrengende halbe Stunde später haben wir den Ausdichtspunkt erklommen und werden mit Sonne und Aussicht belohnt
    Der Abstieg geht deutlich schneller und unten angekommen schließen wir wieder alles ein und gehen in den obersten Pool zum abkühlen. Unser Guide führt uns auf verschieden Wegen von Becken zu Becken nach unten. Dabei krakseln, rutschen und springen wir und auch hier muss ich einiges an Angst überwinden. Aber es ist einfach nur schön in den türkisfarbenen Becken zu schwimmen. Unten angekommen hat man einen Blick auf den wilden leicht braunen Fluß, Da die Becken aus einer eigenen Quelle gespeist werden und der Fluß nur darunter durch fließt verändert der Fluss die Farbe des Wassers in den Pools nicht.
    Es fängt an zu nieseln und das ist auch nochmal ein richtig schönes, Erlebnis und hindert uns nicht am Rand nochmal an den Anfang hoch zu laufen und den Spaß alle Etagen abwärts zu wandern zu wiederholen.
    Voll erfüllt macht sich die Gruppe bei mittlerweile starkem Regen auf den Heimweg.
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