• Apuliens kleine Schwester von Étretat

    October 10 in Italy ⋅ ☁️ 23 °C

    Das Glück ist auf unserer Seite. Nach einer regnerischen und gewittrigen Nacht konnten wir unseren morgendlichen Strandspaziergang mit nur ein paar Regentropfen wieder in vollen Zügen genießen.

    Anschließend haben wir uns auf den Weg Richtung Apulien (italienisch: Puglia), dem Absatz des italienischen Stiefels, gemacht. Unser erster Stopp hier ist der kleine Küstenort Torre Sant’Andrea.

    Hier ist die Küste von hellen, teils steilen Kalksteinfelsen geprägt, die aus dem türkisblauen Wasser der Adria herausragen. Besonders sehenswert sind die Faraglioni, die markanten Felssäulen, die durch die jahrtausendelange Erosion des Meeres entstanden sind. An manchen Stellen hat das Wasser den Kalkstein so weit ausgehöhlt, dass Felsbögen entstanden sind. Die bizarren Formationen erinnern ein wenig an die berühmten Klippen von Étretat in der Normandie – nur mit mediterranem Flair.

    Wir sind gut sieben Kilometer auf einem Pfad oberhalb der Klippen gewandert und hatten wieder Glück, dabei einen sonnigen Abschnitt zu erwischen. Auch wenn das Wasser bei wechselnder Bewölkung nicht ganz so türkis leuchtete wie auf einigen vorher gesehenen Foto, war die Küstenlandschaft mit ihren hellen Felsen und den kleinen Buchten wunderschön. Ein Ort, der auf einer Italienreise nicht fehlen sollte.

    Mittlerweile ziehen wieder dunkle Wolken auf, und für die Nacht ist erneut Regen angekündigt.

    Stellplatz:
    I Faraglioni
    1 Via Lungomare Matteotti
    IT-73026 Torre Sant' Andrea
    40.2550, 18.4433

    Schöner Platz direkt an der Steilküste mit Meerblick. Sehr freundlicher Betreiberin. € 25,-. VE möglich
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