Epilog
October 25 in Germany
🌬 13 °C
Fünf Wochen Italien liegen hinter uns und somit auch mein längster Roadtrip. 6.275 Kilometer bei 95 Stunden Fahrzeit. Ungefähr so viele Stunden habe ich auch in meinem „Camper-Office“ verbracht. Diese Kombi hat super funktioniert. Ich habe mit einem entspannten Hund an meiner Seite viel gesehen, viel erlebt und die wichtigste „Tagesarbeit“ gut erledigt bekommen. Ich bin dankbar, dass ich diese Möglichkeit habe. Somit ist meine Reichweite deutlich größer, ohne dass ich große Etappen an einem Tag zurücklegen muss. Mit Ausnahme von An- und Abreise war keine Tagesetappe länger als 300 Kilometer – meist deutlich kürzer.
Für Sizilien war die Zeit aber tatsächlich noch eine Woche zu kurz. Für den zweiten Teil meiner Reise war es die richtige Entscheidung, dort nur zwei Tage zu verbringen. Das ist der Insel aber nicht gerecht geworden.
Meine persönlichen Highlights:
Tropea
Diese auf den Klippen errichtete Stadt mit den Ausblicken auf Stromboli und den Sonnenuntergang hat mich total in ihren Bann gezogen.
Vieste und der Nationalpark Gargano
Hier gab es einen der schönsten Strände, gepaart mit den typischen Altstadtgässchen, die Italien so besonders machen. Auch die Fahrt an der Küste und durch den Nationalpark waren unbeschreiblich. Überhaupt hat mir Apulien von den Regionen am besten gefallen.
San Marino
Der Stadtstaat hat mich ebenfalls sehr gefesselt. Die Türme, die schöne Altstadt und das Glück, dass nur wenige Menschen dort waren.
Rom
Natürlich ein Touristen-Hotspot. Aber die Stadt ist faszinierend – eigentlich ein riesiges Freilichtmuseum.
Ich hatte natürlich noch viele andere tolle Momente und vor allem habe ich eine super Jahreszeit erwischt. Fast fünf Wochen T-Shirt-Wetter, aber nicht so, dass man vor der Hitze fliehen musste und nachts nicht schlafen konnte.
Ich kann jedem nur den Herbst empfehlen, der Italien bereisen möchte. Wer die Region Neapel / Sorrent / Amalfi bereisen möchte, sollte kein ängstlicher Autofahrer sein. Fahren in Italien ist generell etwas stressiger. Aber in dieser Region war es echt crazy.
Nützlich ist es übrigens, einen Telepass zu haben. Ich habe eine Box von Bip&Go für Frankreich, Italien, Spanien und Portugal. Es ist wirklich entspannt, nicht an den Mautstationen mit Ticket und Bezahlen konfrontiert zu werden, sondern einfach durchzufahren.
Ich habe fast ausschließlich auf „bewachten“ Stellplätzen gestanden, meist zwischen 15,- und 25,- Euro (die Gebühren sind bei mir immer ohne Strom). Die möglichen Freistehplätze waren meist nicht sehr einladend, da extrem vermüllt und somit auch mit jeder Menge Ungeziefer. Außerdem sind die südlichen Touristenregionen nicht ganz unbekannt für aufgebrochene Wohnmobile. Viele der Plätze, auf den ich gestanden habe, wurden nachts mit Toren verschlossen und ich habe mich immer sicher gefühlt.
Jetzt kommt eine Weile Büroalltag und dann startet schon die Wintersaison. Den ersten Schnee habe ich gesehen – und der hat Lust auf mehr gemacht.Read more




TravelerWerde die täglichen Berichte vermissen
TravelerIch auch 😳😢