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Kuba 2026

A 16-day adventure by Elisabeth/Gerhards Reisen Read more
  • Trip start
    January 6, 2026

    Anreise zum Flughafen München

    Jan 6–7 in Germany ⋅ ☁️ -8 °C

    Unser Plan war, mit der Westbahn direkt nach München zu fahren. Ticket vorher online gekauft, ab Salzburg Rail & Fly Ticket.
    Aber, aber, Westbahnticket gilt nicht für Rail & Fly!! Wusste ich nicht 😬!
    Daher, in Salzburg umsteigen.
    Nur ein Regionalzug zu dieser Zeit möglich. Fährt gefühlt ewig lange!
    In München dann: unsere geplante S-Bahn fährt heute ausnahmsweise von einem anderen Bahnhof 🫨! Also wieder ein paar Stationen zurück und neuer Anlauf. Wir sind dann schlussendlich eh im Hotel angekommen, aber viel später als geplant. Naja, macht ja nix......
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  • Havanna

    Jan 7–9 in Cuba ⋅ 🌙 23 °C

    Nach einem langen Flug auf engen, kurzen und harten Sitzen 🙄 sind wir in Havanna gelandet. Nach gefühlt ewigem Warten auf eine weitere Reiseteilnehmerin, die dann nicht erschien, fuhren wir mit dem Taxi ins Hotel. Da das Ursprüngliche wegen Defekten geschlossen wurde, sind wir nun in einem 5 Sterne Hotel untergebracht. Beheizter Pool am Dach, Frühstück am Dach - 9.Stock - mit Traumaussicht. Das Kuba Abenteuer kann beginnen!Read more

  • Havanna im Überblick

    January 8 in Cuba ⋅ 🌙 23 °C

    Zu Fuß und per Oldtimer haben wir Havanna besichtigt, das derzeit ca. 2,5 Mill. Einwohner hat. Dabei hatten wir erfreuliche 29°.
    Die ganze Altstadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Rund 900 Kolonialbauten, teils Stadtpaläste aus der Ära der Zuckerbarone und Gouverneure,... findet man hier. Viele sind inzwischen schon sehr schön renoviert, Plätze liebevoll gestaltet. Aber gleich daneben verfallene Gebäude, die vor sich hinmodern oder aussehen, als hätte es gerade einen Bombenangriff gegeben, Straßen und Gehwege sind von Schlaglöchern übersät, Müllberge türmen sich...
    Diese Gegensätze sind ebenso widersprüchlich wie faszinierend.
    Z.B. haben wir einen sehr hübschen Platz besucht, nun sehr schön gestaltet und mit eindrucksvollen Häusern rundherum, der früher eine Tiefgarage hatte. Die wurde wieder zugeschüttet!
    Das Kapitol ist das Zentrum der Stadt und nicht zufällig eine genaue Kopie von Washington, allerdings 3m höher!! (Schon wieder diese Rebellen 😂) In der Mitte der Kuppel markiert ein Diamant den Kilometer 0. Alle Straßen/Autobahnen von Kuba werden von hier weg gemessen.
    Nach einem einheimischen Mittagessen lernten wir einen Mojito richtig mixen, das muss man hier schon können! Dann gings per Oldtimer durch die restliche Stadt. Unserer verbraucht 20l Sprit auf 100km und ist aus dem Jahr 1948. Er hat 150PS!
    Abschluss war in einer sehr netten kleinen Bar.
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  • Tabak und Zigarren

    Jan 9–10 in Cuba ⋅ 🌙 19 °C

    Entlang der Tabakroute geht's ca. 200km in den Westen von Kuba, einen Teil davon auf der Autobahn.
    Autobahn klingt für einen Österreicher ja ganz toll, aber hier ist es doch etwas anders: es gibt schon 2 Fahrspuren in jede Richtung, aber eine ist kaum benützbar, weil so viele Schlaglöcher sind. Da fahren dann die Pferdefuhrwerke, Mopeds, Radfahrer,... Es gibt da auch die Autostopper, manchmal Verkaufsstellen,... Was ich total vermisst habe, waren Lärmschutzwände 😁😁 oder Leitschienen.
    Uns wurde sehr interessant erklärt, wie eine Zigarre entsteht. Angefangen vom Samen, über die Pflanzen und die Ernte der Blätter. Dann werden die Blätter in aufwändiger Arbeit getrocknet und ca. 3 Jahre fermentiert.
    Unser Tabakbauer erklärte, dass er 90% seiner Ernte dem Staat abliefern muss. Aus den restlichen Blättern darf er eigene Zigarren machen und an Touristen wie uns verkaufen. Dabei ist es eine eigene Wissenschaft, wie gedreht und gewickelt wird, welche Blätter innen sind und welche außen und wie die Enden dann verklebt werden. Er macht das mit Honig, gibt dann klarerweise ein eigenes Aroma. Zuletzt ist die Aufbewahrung eine eigene Kultur: er erklärte, super im Plastiksackerl im Kühlschrank!!
    Naja, klar konnten wir eine paffen, aber auch das ist eine eigene Wissenschaft, die gelernt werden muss.
    Dann haben wir noch eine riesige bemalte Felswand besucht. Nach einer Idee von Fidel Castro malte ein Künstler in 7 Jahren die Evolutionsgeschichte auf eine 180m lange Felswand, die vorher vom Bewuchs befreit wurde. Man sieht sie hier vom Kopffüßler über den Dinosaurier bis zum Homo sapiens.
    Alle 2 Jahre muss die Farbe erneuert werden!
    Nach so viel Kultur gab's frische Pina colada.
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  • Kaffeeboom

    Jan 10–11 in Cuba ⋅ ⛅ 29 °C

    Wir fuhren in ein Gebiet, in dem durch Einwanderer einmal 50 Kaffeeplantagen gegründet wurden. Sie lösten auf der Insel einen Kaffeeboom aus und brachte Reichtum. Durch den Preisdruck anderer Erzeugerstaaten, vor allem Brasilien, kam der Kaffeeanbau bald wieder zum Erliegen, die Plantagen wurden verlassen.
    1971 gab es hier dann eine Wiederaufforstungsmaßnahme, aus der Kubas erstes Ökotourismusprojekt hervorging. Es entstanden Siedlungen, Künstlerkolonien, ein Hotel, Badeteiche wurden gegraben und sehr viele Bäume gepflanzt. Von ehemaligen Plantagen habe ich nichts bemerkt. Die Häuser sind auf Stelzen gebaut, damit die Tiere darunter schlafen können 🫠.
    In diesem Hotel wohnten wir 1 Nacht, und stolz bekamen wir erklärt, dass kein Baum dafür gefällt wurde. Das Gebäude wurde um Bäume herumgebaut.
    Und da hats mich erwischt!! Ich habe zum Abendessen "Alte Klamotten" bestellt, das ist zerkochtes Rindfleisch (wie pulled beef) in einer Tomatensauce. Durchfall und Erbrechen, wie ich es noch nie erlebt habe. Der nächste Tag war nur schrecklich für mich!
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  • Trinidad

    Jan 11–12 in Cuba ⋅ ☀️ 27 °C

    Nur zur Information: wir sind hier 6 Stunden hinter euch.
    Heute haben wir Trinidad erkundet, das wegen seiner vielen Kolonialbauten zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde. Die Stadt wurde zuerst reich durch Schmuggel mit einer eigenen berühmten Seeräuberflotte. Später wars dann Sklavenhandel, Zuckerrohranbau und Zuckerhandel. Heute lebt die Stadt vom Tourismus.
    Bunte Kolonialhäuser mit kunstvoll geschmiedeten Fenstergittern, ziemlich grobe Pflastersteingassen - Achtung, nix für Stöckelschuhe! - Touristenläden und viel Musik sind hier zu erleben. Die Häuser wirken manchmal von außen recht unscheinbar, dann versteckt sich innen ein wunderschöner Innenhof, wie auch bei unserem tollen Hotel hier.
    Wir haben dann gleich einmal den Canchanchara probiert, einen Drink aus Schnaps, Limonensaft, Honig und Eis. Man war angeblich nicht in Trinidad, wenn man den nicht probiert hat, denn er wurde hier erfunden 😎.
    Musik ist hier überall zu hören, in jedem Restaurant,.... Es werden 2-3 Stücke gespielt dann kommt schon der Hut. Am Abend sind dann noch Bars mit Tanzmusik sehr beliebt, naja, dann müssen wir natürlich auch in eine gehen und den Abend ausklingen lassen mit einem Mojito!!
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  • Zuckerindustrie

    Jan 12–13 in Cuba ⋅ ☁️ 25 °C

    Natürlich war auch der Besuch einer ehemaligen Zuckerfabrik auf unserem Programm. Muss ganz schön anstrengend gewesen sein, wie früher Zucker hergestellt wurde. Auf einem alten Areal steht noch der Turm, auf dem der Aufseher die Sklaven überwacht hat. Ein gruseliges Gefühl!
    Zuerst sahen wir die handbetriebenen Maschinen, dann die schon elektrifizierten.
    Die Fahrt übers Land war mit großen Schlaglöchern und schlechter Fahrbahn gezeichnet, aber trotzdem auch ganz interessant.
    Gegen Abend besuchten wir die zweitälteste Kirche Kubas, die dem heiligen Johannes dem Täufer gewidmet ist.
    Die Stromausfälle, von denen man auch zu Hause liest, betreffen uns doch auch immer wieder. Obwohl unsere Hotels meist ein Notstromaggregat haben, wird stundenweise der Strom abgestellt. Zum Beispiel von Mitternacht bis 5 Uhr früh, und am Nachmittag von 14 bis 19 Uhr.
    Internet gibt's auch eher spärlich.
    Heute wollte ein Reiseteilnehmer Kaffee mit Milch bestellen, aber sorry, wir haben heute keine Milch!
    Übrigens: wir sind 8 und reisen mit 6 sehr sehr netten Deutschen, die eine Familie sind. Von denen haben 4 ihr Gepäck immer noch nicht bekommen!! 🫨😰
    Unser Reiseleiter spricht sehr gut deutsch und bemüht sich großartig um uns.
    Beim Geld wechseln erlebten wir auch schon unser Abenteuer: Für 1€ haben wir bisher ca. 400 bis 480 Pesos bekommen. Heute wollten sie nur 120 geben, angeblich ist alles andere illegal 🙄🙄🙄. Aber uns Touristen wird der Preis meist eh gleich in Dollar/Euro gesagt, der zählt 1:1 gleich.
    Zum Glück ist der Mojito sehr billig, meist um nur 1 € 😆😁😆.
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  • An die Küste

    Jan 13–25 in Cuba ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir sind noch einmal durch eine wunderschöne Landschaft gefahren mit kleinen Dörfern, aber schlechten Straßen. Kuba ist sehr sehr grün und fruchtbar im Landesinneren. Leider sieht man auch sehr viel Müll liegen, obwohl die Müllabfuhr kostenlos ist.
    Die Taxis und Transporter sind meist Pferdefuhrwerke, die Lenker so gut wie immer mit Gummistiefel. Auch Reiter sehen wir häufig, auch mit Gummistiefel!
    Wir haben im letzten Restaurant mit unserer Gruppe sehr gut gegessen. Wir haben das Essen für alle bezahlt und umgerechnet dafür nur 5€ pro Person ausgegeben, obwohl wir zu 4. Hummer gegessen haben. Der war richtig lecker 😋 😋 😋. Das geht, wenn man gut umtauscht und dann in Pesos bezahlt 😁😆.
    Auf der Autobahn dann auch wieder die Pferdefuhrwerke, Autostopper, Radfahrer,....
    Wir sind jetzt schon 1400km durchs Land gefahren und haben dabei wirklich sehr viel gesehen und erlebt.
    Das Gepäck von 4 Mitreisenden ist immer noch nicht da 😲😳😲. Wir hätten im Bus gar keinen Platz dafür gehabt
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  • Matanza

    January 19 in Cuba ⋅ 🌙 17 °C

    Da gerade kein Badewetter ist, haben wir uns kurzerhand ein Taxi gemietet und sind im Land unterwegs gewesen.
    Zuerst haben wir Matanza besucht, das ist die nächste größere Stadt vom Badehotel. Auch hier wieder sehr viele alte Kolonialbauten, leider meist schon recht verfallen. Eigentlich schade, die alten Schönheiten sind noch gut erkennbar. Wir haben hier ein Apothekenmuseum besucht, war echt sehenswert.
    Vor allen Banken und Bankomaten stellen sich immer echt lange Schlangen an. Ein Kubaner darf täglich nur maximal umgerechnet 12 Euro abheben. Kann dann auch passieren, dass nach stundenlangem Anstellen das Geld in der Bank aus ist 🙄. Also nächsten Tag das gleiche wieder....
    Nach dem Spaziergang durch die Stadt und das Künstlerviertel sind wir noch ein bisschen durchs Land und durch kleine Dörfer gefahren. Da waren fast nur Pferdefuhrwerke und Mopeds unterwegs und die Straßen echt schlecht.
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    Trip end
    January 21, 2026