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  • Day234

    Wenig Schwein gehabt auf Maui (2/2) 

    September 7, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 29 °C

    Und dann ist es endlich so weit. Uns erwarten Strand, Sonne und Wärme auf der trockenen Seite der Insel. Sogleich und äusserst müde buchen wir eine Schnorchel-Tour nach Molokini - ein versunkener Vulkan, dessen Krater nur knapp über die Wasseroberfläche reicht und ein einzigartiges Korallenriff beheimatet. Da die Tour bereits um 06:15 los geht - genau, Arschgeigen! -, schlagen wir unser Zelt auf einem einfachen Camping ganz in der Nähe und direkt am Highway auf. Allerdings endet auch diese Nacht frühzeitig. Trotz Übermüdung weckt man uns noch vor Mitternacht mit dem Hinweis, dass dieser Camp-Ground Mittwoch/Donnerstag geschlossen sei und wir uns strafbar machen würden. Wat?! Was ist bloss mit dieser verdammten Insel los?! Ich könnt kotzen. Tue es aber nicht. Vernünftig wie ich bin. Und wegen der Sauerei im Zelt. Wie die Nacht endet in der Folge auch der Schnorchelausflug - oh Wunder! - kaum hat er begonnen. Zu viel Wind. Wie schon die letzten Tage. Das sagt einem natürlich beim Buchen und Bezahlen am Abend vorher keiner. Klar, sonst wäre das Schiff ja leer. Macht Sinn. Nochmals, Arschgeigen. 

    Geschnorchelt wird dann aber schon noch. Einfach woanders und weit weniger spektakulär. Uns gefällts trotzdem. Irgendwie. Nach vier Nächten mit grösstenteils vernachlässigbaren Schlafphasen, zieht es uns im Anschluss auf einen teuren, privaten und vergleichsweise gut ausgestatteten Camping-Platz. Eine warme Dusche und zehn Stunden Schlaf später, fühlt es sich doch tatsächlich ein wenig wie Urlaub an. Aber erst ein wenig. Damit irgendwann doch noch dieses Maui- oder generell Aloha-Feeling aufkommt, besorgen wir uns Tickets für ein Lu’au - traditionelle hawaiianische Küche gepaart mit allerlei Showeinlagen und „All-you-can-eat-AND-DRINK!“-Bändeli. Der Höhepunkt besteht aus einem saftigen Schwein, das nach mehreren Stunden in einem Erdofen feierlich ausgegraben wird. Das arme Schwein hat die kulinarische Prozedur erwartungsgemäss nicht überlebt. Schade. Aber lecker. Und so haben wir an dem Abend auch ein wenig Schwein - zumindest auf dem Teller - und zusammen mit diversen Drinks, sowie Sue‘s „fabulous look“ (schau Foto) und gekonnter Hula-Tanzeinlage (schau Video), entsteht tatsächlich eine Art Wowi-Maui-Feeling. Dann heisst es allerdings auch schon wieder Tschaui-Maui. In der Hoffnung, Hawaiian Airlines bringt uns unbeschadet nach Oahu. 

    Das ist da wo Honolulu, Waikiki-Beach und Pearl Harbor ist. Im Fall. 

    Ein Video zu Maui gibt's hier: https://youtu.be/_lupwv24Glw
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