• Day9

    Hier sind wir zu guter Letzt noch einmal eingestiegen: Ein echt beeindruckendes Stück Kolonialzeit riecht man hier aus jeder Pore der schwarzvertäfelten Wände. Wie die Banditos und Mafiosi, die Goldmacher und schönen Frauen an der Bar saßen und zur nach wie vor hier gespielten Live-Musik eine Cohiba nach der anderen rauchten... Hach ja. Der Charme ist immer noch da. Nur die Rollläden klemmen beim Herunterlassen hin und wieder. Was sehr witzig sein kann, wenn sich dann einer der Kellner mit einem Fuss auf die Jalousie stellt und fast horizontal in der Luft schwebt... dann macht es kurz einen Höllenlärm und das Dunf´g ist unten! Essen kann man hier auch sehr gut, man darf nur nicht auf das reichhaltige Angebot der Karte reinfallen: im Endeffekt gab es nur drei Gerichte. Die waren aber top!Read more

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  • Day8

    Den Namen habe ich mir nicht gemerkt, aber als wir hier waren, war es die einzige Bar mit Live-Musik, die man schon von Weitem hört! Von 17 bis ca. 19 Uhr spielt eine Band für umsonst (!) und ab 20 Uhr ist das zweiten Konzert mit Eintritt. Der Kubaner, der hier meist die Ansagen macht, kann übrigens ein wenig deutsch und ruft gerne so Sprichwörter wie "Lieber ein Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach" o. ä. Dass der gute Mann mal Mathe-Professor war, glaubt man bei seinem Sprachtalent gar nicht ;)Read more

  • Day8

    Mit Norge und Osman sind wir zuerst zur Cacao Planatage, ganz dicht an Baracoa, gefahren. Dort gab es eine seltsame Mischung aus dem selbstangepflanzten Kakao, gemahlen, mit Mehl und Wasser für uns zu trinken. Natürlich kann man ordentlich Zucker reinhauen! Die kleinen Schokobarren, die euch Einheimische immer versuchen anzudrehen, sind auch eine Kostprobe wert. Meistens sind die Täfelchen nach eigenem Geschmack selbst hergestellt - und sehr süß und vor allem anders, als wir das kennen! Hier werden sie extra nach dem eher bitteren Getränk gerreicht und ihr könnt hier auch noch Kakaobutter und ähnliches bekommen. Es ging dann weiter mit einem kleinen Marsch durch Mangroven und über eine Hängebrücke. Und schließlich zur wunderschönen Schlucht Yumuri. Dort wurden wir mit einem Boot ein kleines Stück hineingefahren und konnten baden... Traumhaft! Wahrhaft paradiesisch! Wer diesen Ausrufen nicht glaubt, ist selbst schuld ;)Read more

  • Day7

    Hier haben wir zwar nicht übernachtet, aber trotzdem ist das Hotel, was kaum zu übersehen ist, auch so ein guter Anlaufpunkt! Als wir kamen, war touristisch alles lahmgelegt, wir konnten unten im Dorf keine Touren oder Guides finden. Also liefen wir hoch zum großen, gelben Hotel. Dort steigen immer viele Touristen ab, dachten wir. Da muss doch etwas gehen! Tatsächlich bekamen wir Norge vermittelte, der uns für insgesamt 70 CUC den ganzen Tag herumfuhr (inkl. Auto und Boot). Fast noch wichtiger: An der Hotelbar gibt es den besten Mojito, den wir auf der ganzen Reise bekommen konnten. Der Barkeeper tut einen kleinen Schuss Bitterorange oder ähnliches in den Drink - ganz fantastisch! Außerdem ist ein kleiner Shop angeschlossen, in dem man zum Beispiel Wasser und Shampoo kaufen kann ;)Read more

  • Day6

    Hier hält Hannibal das Zepter in der Hand! ;) Eins von zwei sehr, sehr guten Restaurants, die wir in den wenigen Tagen gefunden haben. Auf der Eckterrasse sitzt es sch sehr schön und der Daquiri natural ist eine Kostprobe wert!

    Wer Bock auf mehr Luft um die Nase hat, geht schräg gegenüber ins El buen Sabor. Es liegt quasi im dritten Stock, man muss genau hinsehen. Wer es findet, findet auch die wahrscheinlich saubersten Toiletten Kubas ;) Und einen Chef, der gut englisch spricht und gerne etwas erzählt. Ihr bekommt bei ihm eine Küche, die auch in Deutschland einem der höheren Standards entsprechen würde - mit leckeren frittierten Fischröllchen als Entrée und einem unsagbar leckerem Dip. Für uns gab es als Dessert noch Mandeleis! Das Restaurant liegt übrigens genau neben dem Casa Isabel, in dem wir genächtigt haben. Bis Hausherrin spricht zwar kein englisch, ist aber sehr nett! Und die Terrasse oben auf dem Dach sehenswert, ebenso wie der kleine Balkon mit obligatorischen Schaukelstühlen.Read more

  • Day6

    Je näher das Datum rückte, an dem wir unsere weite Fahrt in die "Tropen" Kubas aufnehmen wollten, desto mehr Leute rieten uns davon ab: Das Naturschutzgebiet, für das dieser Teil so bekannt ist, sei weitestgehend zerstört, die Hälfte der Dächer fehle usw. Weil Isabel vom Casa Isabel sagte, dass bei ihr alles heil geblieben sei, entschlossen wir uns schließlich aber doch anzureisen. Und ja, am Anfang war ich geschockt, als wir uns durch Serpentinen immer näher an die Küstenstadt heranschlängelten. Dafür, dass erst ein Monat vergangen war nach dem Unglück, war es zwar schon wieder erstaunlich grün, aber viele Palmen lagen über die Hänge verstreut und es ist - auch wenn das doof klingt - nicht gerade das, was man im Urlaub sehen will. Trotzdem kann und sollte man unbedingt dort hinfahren, wenn man die Zeit hat! Die Menschen dort sind unwahrscheinlich nett, es gab die besten Restaurants und der Hurrican hat auch einiges stehen gelassen, was wir dank einem sehr guten Guide namens Norge sehen konnten. Und ganz so viele Dächer waren es am Ende nicht, die mitgenommen wurden. Die Meisten, mit denen wir sprachen, hatten auch nur ein paar materielle Verluste und das war`s. Gestorben ist dort keiner. Und: Momentan ist es sehr ruhig, nicht touristisch überlaufen. Man muss sich eben nur ein bisschen an den ersten Anblick gewöhnen!Read more

  • Day5

    Jörg ist ne echte Marke: Seit 22 Jahren auf Kuba, hat sich hier etwa 4 Kilometer von Trinidad entfernt eine kleine Oase erschaffen, in der man gut und gerne ein paar Tage verbringen kann. Hier gibt es ausschließlich Halbpension: ein feines Frühstück, für das Jörg jeden Morgen das Brot selbst backt, und ein sehr gutes Abendessen, bei dem man aus verschiedenen Hauptgängen wählt. An der eigenen Bar spielen wechselnd Bands, es gibt ordentliche Cocktails und einen Pool, bald sogar wieder zwei. Jörg bietet außerdem Touren zu den Wasserfällen und in die Zuckerrohrplantagen an. Da sollte man schauen, dass man die Touren auf jeden Fall mit ihm macht. Besonders schön neben Hund Paul sind die täglich wechselnden Handtuchkunstwerke der Putzdamen ;)

    In der Nähe ist ein sehr toller Strand: Noch hinter dem Strandabschnitt mit der großen Langustenfigur, quasi einen Strand weiter, ist es etwas ruhiger. Auch hier kann man Schnorchelausrüstung leihen und gar nicht weit vom Strand viele Fische beobachten. Man braucht bloß gegebenenfalls Badeschuhe, da der Weg ins Wasser steinig sein kann. Dafür aber garantiert mit klarer Sicht auf die Fische. Hier gibt es zwar keine Strandbar, wie weiter vorne. aber die Jungs mit der Taucherausrüstung holen einem vom nebenan alles, was man gerne haben möchte.
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  • Day1

    In einem Wagen, dem jegliche Federung fehlte (das ist ganz normal hier) fuhr uns der Schwiegersohn von Olga die Küste rauf. Ein Zwischenstopp waren die Höhlen, die man hier mit Hilfe eines Guides erklettert. Außer einem Helm gibt es da zwar keinerlei Sicherungen und an zwei Stellen klettert man ein ziemlich einfach in den Berg gehauenes Seil rauf und runter, aber der Guide weiß genau, wo man seine Füße am Besten hinsetzt. Achtung: Unser Guide war ein bisschen flirty unterwegs. Ich weiß ja nicht, ob das so eine kulturelle, mentale etc. Verhaltensweise ist, um jemanden, der etwas Angst hat, zu beruhigen, aber sobald er meine Hand nahm, um mir zu helfen, streichelte er sie... Extrem eigenartig -und in jeglicher Hinsicht ein echtes Erlebnis. Kostete 10 CUC pro Person. Die beiden Hunde sind übrigens der Hammer, führen einen den Berg hoch und wissen immer genau, wo es lang geht!Read more

  • Day1

    Manchmal hat man ja schon so eine Sehnsucht nach jemandem, mit dem sich so richtig unterhalten kann. Wenn man wie ich kein richtig gutes Spanisch spricht, wird das mitunter schon mal schwierig. Denn die Kubaner sind dem Englischen nicht immer so zugewandt. Umso so schöner war es, als wir zufällig mit unserem zweiten Casa die Unterkunft einer Englischlehrerin erwischten, die zudem extrem gut vernetzt ist: Vom Bus wurden wir abgeholt, ohne das wir ihr verraten hatten, wann wir kommen würden. Aber Olga hatte unsere vorherige Unterkunft in Havanna ausfindig gemacht, rief dort an und fragte, wann wir hier seien. Sie macht ganz ausgezeichnetes Frühstück für 5 CUC pro Person, das beste, das wir auf unserer Reise bekamen! Ihr Häuschen liegt etwas abseits vom Trubel und man kann herrlich entspannt auf der Terrasse sitzen. Eine Hollywoodschaukel gibt es auch. Ihren Sohn und Schwiegersohn bietet sie gerne als Taxifahrer feil, die kennen alle Wege über die sehr unwegsamen Straßen bis hin zum Strand. Olga ist die gute Seele von Vinales!!!Read more

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