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  • Day20

    Mount Manaia und die nächste Autopanne

    August 24, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 14 °C

    Am Samstag fahren Lene und ich schon gegen halb 10 los in Richtung Whangarei Heads. Hier treffen wir uns mit Cara. Cara arbeitet ebenfalls als Au Pair. Ihre Familie wohnt 5min entfernt vom Mount Manaia, welcher mir bereits bei meinem letzten Ausflug nach Whangarei Heads (Oceans Beach) aufgefallen ist. Ca. 1000 Treppenstufen führen auf die Spitze des Berges. Innerhalb von ca. 1 1/2h gelangen wir bis ganz auf die Spitze (mit einigen Pausen!).
    Bei strahlendem Sonnenschein laufen wir los, schon bald wird uns warm, was definitv eine willkommene Abwechslung ist! (Ja mir ist immer noch jeden Morgen soo kalt, aber es wird bereits besser)
    Wieder einmal fühlen wir uns wie im Dschungel, nur die Temperatur passt nicht ganz.

    Auch als wir schließlich oben ankommen scheint noch kurz die Sonne, doch wir sehen bereits die dunklen Wolken, welche sich kurz darauf vor die Sonne schieben.
    Außerdem windet es soo stark, dass wir (natürlich nachdem wir die atemberaubende Aussicht genossen haben) schnell wieder den Rücktritt antreten. Gerade noch rechtzeitig, denn kurz darauf fängt es an zu regnen und wir geraten mitten in einen, für Neuseeland so typischen, Regenschauer. Glücklicherweise sind wir etwas geschützt von den Bäumen.
    Das mittragen der Regenjacke hat sich mal wieder gelohnt!

    Als wir wieder unten ankommen, scheint dann auch schon wieder die Sonne und bis auf unsere nassen Klamotten könnte man denken, dass der Regenschauer nie stattgefunden hat.
    Wir nehmen uns vor den Berg irgendwann im kommenden Jahr einmal zum Sonnenaufgang zu besteigen!

    Zum Aufwärmen begeben wir uns in ein kleines deutsches Café. Es gibt zwar kein typisch deutsches Essen, aber die Gemüsefrittata schmeckt trotzdem sehr sehr lecker!

    Anschließend lädt uns Cara noch auf ein Stück Schokokuchen zu ihrer Gastfamilie ein. Leider werden wir von einem kleinen Zwischenfall aufgehalten:
    Während Lene bereits ausparkt, hören wir plötzlich einen Stoß und müssen gechockt feststellen, dass wir mit einem anderen Auto zusammengestoßen sind.
    Die Fahrerin des anderen Autos erklärt uns direkt selbstsicher, dass es unser Fehler war. Geschockt und unsicher wie wir sind lassen wir uns davon schon fast überzeugen. Glücklicherweise finden wir aber zwei Zeugen, welche uns bestätigen, dass nicht wir an diesem Crash schuld sind, sondern definitiv die andere Fahrerin, welche beim Rückwärtsfahren nichteinmal nach hinten geschaut hat. Wir waren bereits dabei zu drehen und haben uns nicht einmal mehr bewegt, als sie rückwärts in uns reinfuhr.
    Wir machen fleißig Fotos und tauschen Nummern und Namen aus um alles an die Versicherung weitergeben zu können.
    Die Frau gab übrigens immernoch nicht zu, dass es ihr Fehler war.

    Als das alles geregelt war, fuhren wir schließlich den kurzen Weg zu Cara, wo wir dann noch mind. 10min damit verbringen Lenes Handy im Auto zu suchen, wo wir es schließlich in der Seitentüre finden.
    Cara's Haus stellt sich als wirklich genial heraus! Im Wohnzimmer hat man einen tollen Blick auf den Pazifik, alles ist sehr modern eingerichtet und es ist warm! Da werden Lene und ich schon etwas neidisch ;)
    Umso mehr freuen wir uns schon auf den Sommer, da Cara uns bereits versichert hat, dass wir zu jeder der vielen großen Barbecuefeiern ihrer Gastfamilie herzlich eingeladen sind.
    Insgesamt fällt der Satz: "ich freu mich so auf den Sommer" heute des öfteren.
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