Ich werde ab August 2019 1 Jahr als Au Pair in Neuseeland leben. Hier werde ich immer wieder Updates über mein Leben dort, meine Trips und gaaanz viele Fotos hochladen.
  • Day372

    Ich bin wieder daheiim

    August 10 in Germany ⋅ ☀️ 30 °C

    offiziell der letzter Blogeintrag meines Neuseelandabenteuers:

    Ich bin wieder Zuhause!
    Insgesamt war ich über 35 stunden unterwegs, bis ich schließlich Montags um 13:30 in Frankfurt gelandet bin.
    Erst fahre ich 2 1/2h mit dem Bus nach Auckland, dann noch 1h von dort zum Flughafen. In Auckland ist alles total leer. Für den gesamten Tag sind gerade einmal 3 internationale Flüge terminiert, wovon einer noch gecancelt wurde. Hier darf ich dann 3h warten bis schließlich mein Flieger nach Sydney geht. Eigentlich hatte ich gehofft im Flughafen noch etwas Shoppen zu können (besonders, da meine Mutter immer von den Shoppingmöglichkeiten dort geschwärmt hatte), doch es hat alles zu. Bis auf ein paar vereinzelte Reisende ist der Flughafen komplett verlassen. Auch die ganzen Cafés und Restaurants sind zu.
    Dafür treffe ich hier noch zwei andere deutsche Reisende, Jule und Kai, welche die gleiche Route wie ich vor sich haben.

    In Sydney wird erst noch unsere Körpertemperatur gemessen und unser Handgepäck nochmal kontrolliert. Hier werden wir von der netten Dame beim Check-In gefragt, ob Jule und ich Geschwister seien und nebeneinander sitzen wollen. Also habe ich bei dem 14h Flug von Sydney nach Doha auch noch Nebensitzer. Ich bin ziemlich erleichtert, noch Kontakte geknüpft zu haben. Sonst hätte sich die Zeit noch länger angefühlt.

    In Sydney müssen wir dann auch zum ersten Mal einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Ziemlich ungewohnt! Außerdem werden uns hier noch Plexiglasmasken ausgeteilt, welche wir den gesamten Flug über tragen müssen. Ziemlich sexy! Glücklicherweise sehen aber alle gleich lächerlich aus ;)

    Nach 14h Flug kommen wir dann in Doha an und dann sind es nur noch 6h bis wir schließlich in Frankfurt landen. Auch auf diesem Flug müssen wir die gesamte Zeit die beiden Masken tragen.
    Hier ist dann schon mehr los und endlich dürfen wir auch dieses Plexiglas wieder abziehen!

    Ohne Probleme überquere ich die deutsche Grenze und bin damit offiziell endlich wieder in Deutschland!
    Hier erwarten mich dann nicht nur meine Eltern und Leni sondern auch Jule und Lene. Die Überraschung ist ihnen definitiv geglückt. Jule meinte immer, sie hätte nicht frei bekommen an diesem Tag und mit Lene hatte ich auch nicht gerechnet. Es ist so schön, alle wiederzusehen!!
    Erstmal gibt es eine leckere Butterbrezel und dann gehen wir noch gemeinsam einen Kaffee trinken. Zum Glück hat meine Mutter mir eine kurze Hose mitgebracht. Es ist soo heiß!
    Anschließend geht es dann nach Hause, wo Tobi und Max abends noch vorbeikommen.

    Es ist zwar komisch jetzt wieder in Deutschland zu sein, aber irgendwie auch total normal. Es kommt mir überhaupt nicht vor, als wäre ich ein Jahr weg gewesen.

    Und damit endet mein wundervolles, erlebnisreiches, aufregendes aber auch entspanndes Neuseelandabenteuer. Ich bin froh wieder daheim zu sein, werde Neuseeland und besonders meine Gastfamilie aber auch sehr vermissen!
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  • Day371

    I'm coming home

    August 9 in New Zealand ⋅ ⛅ 13 °C

    Ein Jahr ist es jetzt bereits her, dass ich Deutschland verlassen habe und mich auf mein Neuseeland-Abenteuer begeben habe.
    Ein Jahr voll gepackt mit wundervollen Momenten, guten und auch schlechten Erfahrungen. Ein Jahr in dem ich unglaublich viel gelernt habe und mich auch persönlich weiterentwickelt habe. Ich bin selbstbewusster geworden, mein Englisch hat sich deutlich verbessert, habe einiges über Dairy-Farming gelernt, mich in Geduld geübt, viele neue Leute kennengelernt und auch etwas von dem neuseeländischenneasy-going Lifestyle angenommen.

    Dieses Jahr war definitiv die beste Entscheidung überhaupt und ich hätte mir keine bessere Gastfamilie wünschen können!
    Ich werde meine Zeit hier sehr vermissen und freue mich schon riesig darauf, meine Gastfamilie bald wieder besuchen zu können.
    Besonders die Cuddles der Kids werden mir sehr fehlen!

    Am Freitag hat meine Gastfamilie noch eine kleine Abschiedsfeier für mich organisiert, zu welcher die Großeltern, Tanten, Onkels, Cousinen, Emma, Charlie und William und auch Josie eingeladen waren.

    Samstags hat mir Josie dann beim Packen und Putzen geholfen. Mittags bin ich noch mit meiner gesamten Gastfamilie in den Zirkus in Whangarei und anschließend noch bei Jimmy Jack's Essen gegangen. Ein schöner Abschluss!

    Mein Bus ging heute um 9:15. Sogar die liebe Josie kam noch um mich zu verabschieden.
    Der Abschied war total surreal und traurig! Ich hoffe einfach, dass Neuseeland seine Grenzen so bald wie möglich wieder öffnet (auch wenn es erst einmal nicht danach aussieht) und ich ganz bald wiederkommen kann!

    Jetzt liegen aber erstmal noch zwei Busfahrten und 3 Flüge vor mir, bis ich dann endlich wieder in Deutschland bin. Ich freue mich auf alle daheim! ♡
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  • Day357

    Delfine in Akaroa

    July 26 in New Zealand ⋅ ☀️ 12 °C

    Sonntags geht es für uns nach Akaroa, eine Halbinsel bei Christchurch.
    Wir haben ein riesen Glück mit dem Wetter und die Sonne scheint herrlich!

    Auf 11Uhr haben Josie und ich einen Dolphin Nature Cruise gebucht. Die Webseite versprach eine 95%tige Garantie, dass man Delfine sieht. Falls nicht, bekommt man sogar einen Teil seines Gelds zurück!
    Gerade so rechtzeitig kommen wir schließlich am Hafen an und schon geht die Fahrt los. Wir fahren durch die wunderschönen Innenbucht von Akaroa.
    Danach fahren wir aufs offene Meer hinaus und schon bald entdecken wir die ersten Delfine, welche spielerisch neben dem Boot herschwimmen und darunter hindurchtauchen. Die Delfine werden sogar angezogen von dem Motor des Bootes!
    Sobald wir anhalten, verlieren die Delfine das Interesse, kommen dann aber wieder während wir fahren.
    Auf ein paar Steinen sehen wir außerdem auch einige Seerobben, welche sich in der Sonne entspannen.
    Wir fahren auch ganz nah an die steilen Klippen heran und unser Captain erklärt uns, wie die Vulkanhalbinsel entstand.
    Auf der Rückfahrt ist es dann aber aufgrund des Windes trotz der Sonne ziemlich kalt und so müssen wir uns nach der Bootstour erstmal auf einer Parkbank in der Sonne wieder richtig aufwärmen. Die Sonne tut soo gut!

    Anschließend bummeln wir gemeinsam mit Eileen noch durch die Straßen Akaroas.
    Da die ersten Siedler hier Franzosen waren, ist diese Stadt auch als die französische Stadt Neuseelands bekannt. Tatsächlich haben die Straßen einen leichten französischen Touch. Die Läden hingegen sind entgegen meiner Hoffnungen absolut nicht wie die vielen kleinen süßen Läden, welche man aus Frankreich kennt.
    Wir essen noch ein mäßig gutes Eis und laufen noch zu einem kleinen Wasserfall.

    Auf dem Rückweg nehmen wir dann die etwas längere Scenicroute und genießen eine wunderschöne Aussicht über den Akaroa Harbour!

    Abends sind wir dann bei Traudel zum Essen eingeladen. Sie bekocht uns mit einer leckeren Knöpflesuppe und Pfannkuchen. (Typische Schwäbisch!) Zum Nachtisch gibt es noch einen leckeren Pfannkuchen mit Puderzucker, wie früher!

    Ein schönes letztes Wochenende mit meiner neuseeländischen Familie! Ich freue mich bereits auf das nächste Wiedersehen und bin gespannt, wann das sein wird!!

    Morgen geht es für mich dann zurück nach Whangarei, während Josie noch eine weitere Woche den Rest der Südinsel bereisen wird.
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  • Day356

    Christchurch und Familienbesuch

    July 25 in New Zealand ⋅ ☀️ 9 °C

    Samstags geht es für uns nach Christchurch. Wir laufen noch einmal schnell durch das viktorianische Städtchen Oamaru, welches uns wirklich positiv überrascht! Schade, dass wir hier nicht länger bleiben können.
    Anschließend machen wir uns direkt auf die 3 1/2stündige Fahrt nach Christchurch. Das Wetter ist richtig gut und als wir gegen 1 Uhr pünktlich in Christchurch ankommen, können wir sogar erstmals im T-shirt herumlaufen.

    Zum Lunch sind wir bei Bob und Amy eingeladen. Mila und Lewis sind schon wieder so groß geworden, seit ich die beiden das letzte Mal an Weihnachten gesehen habe!

    Nachmittags nutzen Josie und ich das unglaublich gute Wetter für einen Ausflug zur Christchurch Gondola. Seitdem ich weiß, dass man hier auch mit dem Auto hochfahren kann, geben wir natürlich kein Geld für die überteuerte Gondelfahrt aus, sondern parken unser Auto etwas unterhalb und laufen dann das letzte Stück bis zur Spitze. Ich liebe die Aussicht dort oben einfach!

    Anschließend fahren wir noch in die Stadt und ich gebe Josie eine Schnelltour durch Christchurch.
    Danach fahren wir dann zu Eileen, wo wir für die nächsten beiden Tage wohnen werden.

    Abends sind wir dann mit Bob, Amy, Eileen und Traudel zum Essen bei einem Italiener verabredet.
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  • Day355

    Nugget Point und Dunedin

    July 24 in New Zealand ⋅ ☁️ 7 °C

    Es ist schon Freitag - woow, wo ist Die Zeit schon wieder hinverschwunden.
    Heute wollten wir eigentlich zum Sonnenaufgang zum Nugget Point, da die Wettervorhersage aber nicht ganz eindeutig ist und es auch ziemlich kalt ist, canceln wir diese Pläne allerdings und gehen ganz entspannt wieder gegen 8 Uhr los.

    Auf dem Weg zum Nugget Point machen wir noch einen kurzen Stopp beim Tunnel Hill, einem historischen Eisenbahntunnel, durch welchen man hindurchlaufen kann.
    Und dann sind wir endlich beim Nugget Point. Hier trohnt ein fotogener Leuchtturm hoch über dem Meer, aus welchem die sogenannten Nuggets herausragen. Wir scheinen heute tatsächlich Glück mit dem Wetter zu haben. Die Sonne zeigt sich für uns!!!
    Die Aussicht ist einfach atemberaubend und wir sind soo happy endlich Glück mit dem Wetter zu haben. Wieder können wir dem Meer beim Spielen mit den Wellen zuschauen und das Beste: Wir haben den Ort wieder einmal ganz für uns. Covid hat schon auch seine Vorteile ;)
    Irgendwann müssen wir uns dann doch von der wunderschönen Aussicht trennen und machen uns dann auf den Weg nach Dunedin. Vorher halten wir noch kurz bei einem Penguin Viewpoint in der Hoffnung, hier die seltenen Gelbaugenpinguine zu sehen. Leider können wir diese aber nicht entdecken.

    Nächster Stopp ist der Tunnel Beach Walk kurz vor Dunedin, welchen wir nur zufällig auf Google gesehen haben.Wir sind vollkommen beeindruckt, als sich hier eine wunderschöne Klifflandschaft vor uns erstreckt.
    Der Weg führt uns bis ganz hinunter zum Kliff mit einer atemberaubenden Aussicht und dann durch einen kleinen Kalksteintunnel bis ganz hinunter zum Strand. Dieser Stopp hat sich definitiv gelohnt!! Da wir uns nun nördlicher befinden, sind die Temperaturen auch wieder deutlich angenehmer. Nach wie vor verfolgt uns außerdem die Sonne :) Es ist unser erster Tag, während der kleinen Reise, ohne Regen.

    Anschließend geht es dann nach Dunedin, wo wir uns eigentlich nur kurz die Stadtmitte anschauen. Da Dunedin die älteste Stadt Neuseeland ist, findet man hier auch ein paar alte Gebäude wie z.B. die St. Pauls Cathedral oder die First Church of Otago.
    Das Stadtzentrum Dunedin's ist in einem Achteck angelegt und die Stadt hat definitiv ihren Charme. Wir könnten uns sehr gut vorstellen hier zu leben.
    Außerdem gehen wir natürlich auch zur bekannten Baldwin-Street, der steilsten Straße der Welt. Wir würden uns zwar nicht trauen hier mit dem Auto hinauf zu fahren, stellen es uns die Straße aber ziemlich gut zum Schlittenfahren vor! (Blöd nur dass es hier meist zu warm für Schnee ist) . Sie Straße ist in echt deutlich steiler als sie auf dem Bild aussieht!

    Auf dem Weg nach Oamaru machen wir noch kurz Halt bei den Moeraki Boulders. Diese sind einfach nur runde Steine, welche wir große Bälle am Strand herumliegen. Wir verstehen den Hype um diesen Ort nicht ganz.

    Im Hostel gibt es dann eine angenehme heiße Dusche und noch leckeres Rissotto zum Abendessen.
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  • Day354

    Bluff und Catlins Forest Park

    July 23 in New Zealand ⋅ 🌧 6 °C

    Heute geht es für uns früh los, denn bei uns steht einiges auf dem Plan.
    Nach unserem Frühstücksporridge fahren wir bereits gegen halb 9 los und lassen den kleinen Ort Te Anau hinter uns.
    Der Highway führt uns immer höher und schon bald zeigt uns das Autothermometer eine Temperatur von 0°C an. Um uns wird es immer weißer und schließlich fahren wir durch eine Winterlandschaft, wie sie im Bilderbuche steht. Wir packen noch die Weihnachtsmusik aus und der Vibe ist perfekt. Das Winterwonderland um uns herum versetzt uns in Hochstimmung, denn was wäre ein Winterurlaub ohne richtigen Schnee?

    Irgendwann wird es dann aber auch wieder wärmer und wir verlassen die beruhigende Winterlandschaft. In Invercargill erleben wir dann noch den typischen deutschen Schnee: Schneeregen, der zwar kurz liegenbleibt, dann aber schnell von Regen abgelöst wird.
    Beim Aussteigen bemerken wir aber, dass es hier unten schon nochmal ein Stückchen kälter als in Te Anau ist.

    Unser erstes Ziel an diesem Tag ist Bluff. In dem kleinen Ort, ganz im Süden der Südinsel gibt es eigentlich nicht viel außer einem fotogenen gelben Wegweiser mit Abstandsangaben zu diversen Städten. Natürlich machen wir hier, am sogenannten Sterling Point, auch das typische Touribild :)
    Vorher begeben wir uns aber noch auf den Bluff Hill um eine tolle Aussicht über das umliegende Meer zu haben. Hier entscheiden wir uns dazu einen 25minütigen Walk zu einem Aussichtspunkt zu machen, da wir davon ausgehen, dass dieser den bekannten gelben Wegweiser darstellt. Am Aussichtspunkt angelangt müssen wir dann aber feststellen, dass dieser bekannte Wegweiser woanders steht und wir uns einfach nur an einem normalen Aussichtspunkt befinden. Also dürfen wir den ganzen Weg wieder hinauflaufen... Der Walk war zwar ungeplant aber hat sich trotzdem gelohnt! Das Wetter ist mäßig. Es ist super windig und kalt!! Trotzdem haben wir Glück und ab und zu zeigt sich sogar die Sonne.
    Zum Aufwärmen setzten wir uns anschließend in ein Café mit super Aussicht über das Meer und trinken eine sehr gute heiße Schokolade.

    Und weiter geht es in Richtung des Caitlins Forest Parks. Der nächste Stopp hier ist die Curio Bay. Wir haben tatsächlich Glück und die Sonne kommt raus!! Es bietet sich uns ein wunderschönes Wellenspiel, welchem wir ewig zuschauen könnten. Die Sonnenstrahlen steigern unsere Laune außerdem um ein zehnfaches. Es ist das erste Mal in unserem Urlaub, dass sich die Sonne länger als nur für ein paar Minuten zeigt.

    Es ist bereits relativ spät und so müssen wir einige Stopps auf dem Weg auslassen, stoppen dann aber noch bei den Matai Falls und den Purakanui Falls.

    Im Hostel gibt es noch Nudeln mit Tomatensoße und Gemüse zum Abendessen. Das Hostel ist leider eher mäßig, aber für eine Nacht ist es schon in Ordnung. Auch hier ist nicht viel los.
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  • Day353

    Milford Sound

    July 22 in New Zealand ⋅ ☀️ 8 °C

    Das erste was wir nach dem Aufwachen heute checken: Ist die Straße zum Milford Sound offen?
    Glücklicherweise hat es über Nacht nicht viel geschneit in den Bergen und nur das letzte Stück der Straße ist bis 9:30 gesperrt.
    Wie geplant machen wir uns also nach einem leckeren Porridge gegen halb 9 auf den Weg. (Porridge ist einfach DAS Frühstück auf Reisen!)
    Am Auto müssen wir erstmal feststellen, dass es über Nacht wohl doch kälter war als wir dachten und dürfen erstmal die Scheiben frei kratzen. Hierfür dienen mein Büchereiausweis und Josie's Organspendeausweis.
    Anschließend gehen wir noch Tanken und leihen uns hier auf Empfehlung der Tankwartin noch Schneeketten für den Tag aus (besser wir haben welche dabei und brauchen sie nicht als dass wir am Ende welche brauchen aber keine dabei haben)

    Danach kann es dann aber wirklich losgehen! Wir begeben uns auf die Straße zum Milford Sound. In der Ferne ziehen sogar die Wolken etwas auf! Wir wagen es tatsächlich auf gutes Wetter an diesem Tag zu hoffen!
    Der erste Stopp lässt nicht lange auf sich warten: Ein kleiner Walk durch den typisch neuseeländischen Beech-Wald führt uns zum Lake Mistletoe. Im Hintergrund zeigen sich uns die beeindruckenden Berge mit weißen Hüten! Wir sind in Hochstimmung und bereits komplett begeistert von der atemberaubenden Landschaft.
    Der nächste Stopp sind die Mirror Lakes, welche ihrem Namen wirklich gerecht werden. Hier zeigt sich sogar die Sonne und so sehen wir wunderschöne Spiegelungen der Berge in dem ruhigen Wasser!
    Am Anfang halten wir noch bei so gut wie jedem Aussichtspunkt an, um ein schönes Foto zu knipsen. Irgendwann stellen wir dann aber fest, dass wir in diesem Tempo nicht weitermachen können, wenn wir noch pünktlich zu unserem Cruise kommen wollen, und lassen dann auch einige Stopps aus.
    Weiter oben sind aber sowieso einige Stopps gesperrt und so kommen wir schon bald zum bekannten Homner Tunnel, wo ein Schild uns unsere Wartezeit von 7min anzeigt. Hier liegt nun auch etwas Schnee am Straßenrand:)

    Auf 13:15 haben wir heute einen Milford Nature Cruise gebucht, welchen ich von meinen Gasteltern zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Pünktlich kommen wir in dem kleinen Ort Milford Sound an und stellen erstmal erfreut fest, dass das Parken (welches normalerweise 10 Dollar pro Stunde kostet) zur Zeit kostenlos ist.

    Mit uns sind circa 40 andere Menschen an Bord des mittelgroßen Schiffs. Irgendwie gibt es dann doch noch einige Touristen in Neuseeland.
    Anfangs regnet es nicht und so können wir die spektakuläre Lanschaft des Milforssounds in vollen Zügen in uns aufnehmen.
    Durch den vielen Regen der letzten Tage haben sich hier sehr viele Wasserfälle gebildet und unser Kapitän fährt uns teilweise ganz nah an diese heran und fährt einmal sogar unter einen der Wasserfälle durch.
    Delfine oder Wale sehen wir heute leider nicht, dafür aber eine Robbe beim Kampf mit einem Oktopus.
    Auf dem Rückweg fängt es dann aber leider an zu regnen, weshalb es uns dann doch auch ins Innere des Schiffs verschlägt. Trotzdem zieht uns die beeindruckende Natur dann doch immer wieder hinaus in den Regen. Unsere Kathmandu-Jacken halten uns hierbei trocken. (Wirklich mindestens jeder zweite in Neuseeland besitzt eine Kathmandujacke!!)

    Wir können es bestätigen der Milford Sound ist wirklich einfach ein einzigartiges, atemberaubendes Stückchen unberührter Natur. Ich verstehe warum es als achtes Weltwunder bezeichnet wird!

    Nach der Bootsfahrt begeben wir uns schnell auf den Rückweg denn die einzige Verbindungsstraße zurück in die Zivilisation schließt um 16:30. Für heute Nacht ist starker Schneefall auf der Straße angesagt, weshalb diese am nächsten Tag höchstwahrscheinlich auch geschlossen bleiben wird. Wir hatten also echt Glück mit dem Wetter!
    Die Heimfahrt verläuft ohne Große Probleme. Am obersten Punkt schneeregnet es zwar leicht, aber die Straßen sind frei.
    Im Hostel gibt es noch leckere Tortellini mit Tomatensoße und dann machen wir uns ans Bilder aussortieren und bearbeiten.
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  • Day352

    Lake Wakatipu, Manapouri und Te Anau

    July 21 in New Zealand ⋅ 🌧 8 °C

    Nach einem schnellen Frühstück im Hotel und dem ersten Kaffee aus unseren neuen Kaffeebechern geht es für uns dann weiter in Richtung Süden. Entlang am Lake Wakatipu fahren wir in Richtung Te Anau. Auf dem Weg stoppen wir an einigen Aussichtspunkten und fangen ein paar richtig schöne Bilder ein!!
    Außerdem fahren wir noch ein Weilchen hinter einem Haus her, welches von mindestens. 3 weiteren Autos eskortiert wird. Das Schild "HOUSE AHEAD" sieht man auch nicht allzu oft auf der Straße.

    Nachdem wir den Lake Wakatipu passiert haben, fahren wir dann weitere 2h durchs Nichts. Die ganze Zeit über befindet sich kein einziges Auto hinter uns. Die Landschaft sieht auch nicht so atemberaubend aus. Die vereinzelten Fotostopps die an der Straße angeschrieben sind, empfinden wir nicht als sehr fotogen.
    Unser nächstes Ziel für den Tag ist dann der Lake Manapouri. Die Berge welche den See umrunden verstecken sich hier leider hinter Wolken. Wir können uns aber sehr gut die einzigartige Atmosphäre des Sees bei Sonnenschein vorstellen. Selbst bei dem trüben Wetter lädt uns der See zum Baden ein. Dafür ist es uns dann aber doch etwas zu kalt.
    Wir laufen ein bisschen Strand entlang und sobald wir dann wieder im Auto sitzen fängt es an zu regnen. Perfektes Timing ;)

    Wir fahren weiter in den kleinen Ort Te Anau. Vorher machen wir noch einen kurzen Stopp im Bird Sanctuary Zentrum von Te Anau. Hier werden kranke native Vögel aufgepeppelt. Ein ganz netter Stopp, viel zu sehen gibt es dann aber auch nicht.

    In Te Anau checken wir ins Hostel ein und laufen dann ein bisschen durch das kleine Städtchen, welches allerdings wie ausgestorben wirkt. Auch in unserem Hostel ist nicht allzu viel los.
    In einem Souvenirshop kommen wir noch mit der Verkäuferin ins Gespräch, welche erzählt, dass die Straße zum Milford Sound über Nacht einiges an Schnee erwartet und bei Schnee schnell gesperrt wird. Das drückt unsere Vorfreude auf den morgigen Ausflug zum Milford Sound ein bisschen. Die Frau im Infocenter meint dann aber, dass wir uns nicht allzu viel Panik machen sollen und die Straße eigentlich schon meistens befahrbar ist. Hoffentlich hält das Wetter morgen!!

    Das Wetter lädt leider nicht zu mehr Action an diesem Tag ein und so verbringen wir den Rest des Nachmittags mit Lesen vor dem (Fake-)Kamin im Hostel.
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  • Day351

    Queenstown Day 2

    July 20 in New Zealand ⋅ 🌧 5 °C

    Montags stellen wir keinen Wecker. Da das Wetter schlecht angesagt ist fällt unser ursprünglicher Plan, eine Tageswanderung zu machen, ins Wasser.
    Wir schlafen also erstmal aus und freuen uns dann ziemlich, dass das Wetter gar nicht so schlecht aussieht. Wir entscheiden uns dazu auf gut Glück eine kleinere Wanderung auf den Queenstown Hill zu machen. Wir haben Glück und das Wetter hält. Oben werden wir von einer tollen Aussicht, inklusive Regenbogen belohnt.

    Zum Frühstücken müssen wir nun leider das Minimesser von Josie nehmen...

    Anschließend fahren wir zum Einkaufen und besorgen uns unter anderem Handschuhe für die kalten Temperaturen und ein größeres Messer. Direkt danach fängt es dann an richtig zu regnen. Wir schauen uns noch schnell die Queenstown Gardens und die Innenstadt von Queenstown an. Dann holen wir uns noch einen, für Queenstown so typischen, Fergburger und fahren dann aber wieder zum Hostel, da der Regen immer stärker wird.
    Eigentlich wollten wir Abends noch auf der hoteleigenen Bowlingbahn bowlen gehen, doch leider wird diese aufgrund irgendwelcher Regenprobleme gesperrt. So machen wir uns einfach einen schönen Abend im Hotelzimmer. Morgen geht es dann auch schon wieder weiter nach Te Anau.
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  • Day350

    Es geht wieder los

    July 19 in New Zealand ⋅ 🌧 5 °C

    Es geht wieder looos auf Reisen!

    Samstag Mittags fahren Josie und ich gemeinsam mit dem Bus nach Auckland. Hier brauchen wir über eine Stunde um aus Whangarei herauszukommen, da mehrere Straßen, aufgrund des starken Regens der letzten beiden Tage, gesperrt sind.
    In Auckland treffen wir uns abends noch mit Delyna zum Essen und verbringen den Rest des Abends mit dem Planen unserer Reise im Hostel.

    Sonntags werden wir bereits um halb 6 aus den Federn geworfen, da unser Flieger bereits um 8:20 geht. Unsere Zeit Planung geht optimal auf, wir verlassen das Hostel pünktlich, stehen an der richtigen Bushaltestelle und sind schließlich 1 1/2h vor Abflug am Flughafen. Auf dem Weg treffen wir noch ein weiteres deutsches AuPair (unglaublich wieviele Deutsche immernoch in Neuseeland sind).
    Am Flughafen frühstücken wir noch und begeben uns dann zum Gate. Hier müssen wir dann feststellen, dass ich vergessen habe mein Taschenmesser mit in den Koffer zu tun (Papa das ist deine Schuld, weil du immer sagst, ich soll mein Messer überall dabei haben!). Also muss ich mein Taschenmesser per Post wieder zurück nach Whangarei senden. Die Security wollte es leider nicht durchgehen lassen.

    In Queenstown angekommen klären wir noch schnell mit der Autovermietung ab, dass wir unser Auto früher abholen dürfen - alles gar kein Problem.
    Dann müssen wir aber gefühlte Ewigkeiten auf das Shuttle warten und bis wir schließlich in unserem süßen kleinen Mietauto sitzen ist es dann auch 12 Uhr. Beim Warten führen wir dafür noch interessante Gespräche mit anderen Reisenden, zwei von diesen schenken uns sogar ein Polaroid Bild. Die Neuseeländer sind einfach alle supernett!

    Kurzfristig entscheiden wir uns dazu, bevor wir ins Hotel fahren noch einen Abstecher zum Lake Hayes und nach Arrowtown zu machen. Der Lake Hayes ist wohl der meistfotografierteste See Neuseelands. Wir haben supergutes Wetter und so sehen auch wir die wunderschöne Spiegelung der Berge im See.
    In Arrowtown brauchen wir nicht lange nach dem Winterwonderland zu suchen. Eisblumen bilden hier im Schatten eine wunderschöne Winterlandschaft, welche sich für Juli total surreal anfühlt. Auch die Kälte passt absolut nicht zur Jahreszeit. Wir kommen total in Weihnachtsstimmung.
    Meine Sorge, nicht genug warme Klamotten zu haben erweist sich aber als unnötig denn der Zwiebellook hält uns warm!

    Anschließend fahren wir dann ins Hotel. Jep Josie und ich kommen in Queenstown tatsächlich im Hotel unter. Unsere Freundin Camila arbeitet hier an der Rezeption und hat uns somit einen super Deal machen können.

    Wir legen kurz unsere Sachen im Hotel ab und machen uns dann aber auch schnell wieder auf den Weg, da wir den heutigen Tag noch so gut wie möglich ausnutzen wollen. Das Wetter die nächsten Tage ist leider nicht so gut angesagt.
    Wir fahren also mit der Gondel hoch zur Skyline Queenstown. Die Aussicht ist einfach wunderschön!! Wir laufen außerdem einen Teil des Ben Lomond Tracks. Diese Wanderung steht definitiv noch auf meiner Bucketliste für den nächsten Neuseelandbesuch.

    Anschließend holen wir Camila nach ihrer Schicht ab und fahren dann wieder in die Stadt, wo sie uns ihre persönlichen Lieblingsbars und Pubs zeigt. Leider sind wir etwas zu früh dran zum Feiern, haben aber trotzdem einen tollen Abend. Nach Queenstown muss ich definitiv noch einmal zum Feiern wiederkommen!
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