• Ahu Tongariki

    November 29, 2025 in Chile ⋅ ☁️ 22 °C

    Die Tour startet um 6 Uhr früh mit dem Ziel, den Sonnenaufgang hinter den Moai bei Ahu Tongariki zu erleben. Eigentlich hatten wir eine ganz normale Tour gebucht – und waren dann plötzlich nur zu zweit mit dem Guide unterwegs. Die wichtigsten archäologischen Stätten liegen im Nationalpark und dürfen nur mit zertifiziertem Guide betreten werden – zum Schutz der Moai und der Kultur . 🗿✨ Unser Guide für die nächsten 2 Tage ist Jorge Ignacio Manuto (Manutomatoma).

    Die Moai-Statuen der Osterinsel wurden von den Ureinwohnern, den Rapa Nui, zwischen 1’100 n. Chr. und 1‘650 aus vulkanischem Tuffstein gehauen (Tuffstein ist ein relativ weiches Gestein, das aus verdichteter Vulkanasche besteht). Die Figuren entstanden hauptsächlich im Steinbruch des Vulkans Rano Raraku und dienten dazu, vergöttlichte Ahnen zu ehren und die Gemeinschaft zu schützen. Sie wurden mit einfachen Werkzeugen gemeisselt und mithilfe von Seilen und Rampen, oder sogar durch eine Art «Gehen», zu ihren Plätzen (Ahus) transportiert, wo sie mit dem Rücken zum Meer standen.

    🗿 Material: Vulkanischer Tuffstein aus dem Krater des Rano Raraku
    ⚒️ Herstellung: Mit Hammer und Meissel formten die Rapa Nui die riesigen Figuren direkt am Felsen.
    🪢 Transport: Nach dem Aushauen wurden sie mit Seilen und Rampen von den Hängen hinunter zu den Küstenplattformen (Ahus) gezogen oder «gegangen».
    🌀 Bedeutung: Sie repräsentierten verehrte Ahnen (Häuptlinge/Priester) und symbolisierten Schutz und Segen für die Inselbewohner.
    📐 Aufstellung: Viele wurden auf zeremoniellen Plattformen (Ahus) aufgestellt, um mit dem Rücken zum Meer über die Gemeinschaft zu wachen.

    Als die Moai neu entdeckt wurden, stand kein einziger mehr. Erst spätere Forscher haben einige von ihnen wieder aufgestellt.
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