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2 Bünzli‘s einmal um die Welt

Zwei 🙋🏼‍♀️🙋🏻‍♂️ Abenteurer, ein Ziel: Nord- und Südamerika auf über 100‘000 Km entdecken. 🌎 In unserem selbst ausgebauten Mercedes Sprinter verspricht die Reise nicht nur atemberaubende Landschaften, sondern auch unzählige Geschichten. ❤️🤝 Læs mere
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    🇦🇷 Ushuaia, Argentinien

    Ups – Antarktis gebucht

    7. februar, Argentina ⋅ 🌬 10 °C

    Hi zusammen, nur damit ihr euch keine Sorgen macht: Wir sind für 10 Tage offline. Vor knapp vier Wochen haben wir spontan zwei Last-Minute-Tickets für eine Antarktis-Expedition gebucht. 🙈😍 Yes, we're going to the 7th continent. Heute geht es los, und wir sind bis am 16. Februar unterwegs. Wir hören uns in zwei Wochen wieder. 👋🏼

    PS: Falls jemand Einfluss auf die Drake Passage hat: Jetzt wäre der Moment. Drückt uns die Daumen 🌊🤞
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  • Königspinguine

    1. februar, Chile ⋅ 🌬 8 °C

    Weiter südlich, fast am Ende der Welt, wartet eines unserer ganz grossen Highlights: die Königspinguin-Kolonie auf Tierra del Fuego. Es ist die einzige Königspinguin-Kolonie auf dem südamerikanischen Festland und ausserhalb der Antarktis und ihrer umliegenden Inseln. So günstig kriegen man die royalen Vögel in freier Wildbahn nirgendwo sonnst zu Gesicht.

    Ein paar Fakten zu den Königspinguinen, während wir ihnen fasziniert beim Nichtstun zuschauen:
    • 🐧 Grösse: ca. 90–100 cm – zweitgrösste Pinguinart nach dem Kaiserpinguin
    • ⚖️ Gewicht: ca. 10–15 kg, je nach Jahreszeit und Nahrungsangebot
    • 🎨 Look: Schwarz-weisses Gefieder mit leuchtend orange-gelben Flecken an Hals und Kopf – theoretisch sehr elegant, praktisch aber oft mit einer ordentlichen Portion Pinguin-Poop verziert. Ja, sie kacken sich tatsächlich gegenseitig ins Gesicht. 🙈💩
    • 🌊 Taucher-Profis: Locker über 100m, manchmal bis zu 300m tief, Tauchdauer meist 5–7 Minuten
    • 🐟 Lieblingsessen: Fische und Tintenfische
    • 🥚 Brutverhalten: Kein Nest! Das Ei wird auf den Füssen balanciert und mit einer Bauchfalte warmgehalten (siehe Fotos 👀)
    • 🐣 Aufzucht: Dauert über ein Jahr
    • 🤏 Küken: Am Anfang winzig klein – gerade mal ein paar Zentimeter gross, dafür extra flauschig
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  • rostige Vergangenheit

    31. januar, Chile ⋅ 🌬 13 °C

    Auf dem Weg legen wir einen Stopp bei der Estancia San Gregorio ein. Ein Ort zwischen skurril und bizarr – vor allem wegen der herumliegenden Schafsfelle. Überraschend (und ehrlich gesagt etwas erleichternd): Es riecht kein bisschen. Direkt davor liegen mehrere alte Schiffswracks, die seit Jahrzehnten im flachen Wasser vor sich hin rosten. Früher wurden sie für den Transport von Wolle und Gütern genutzt, heute erinnern sie an vergangene Zeiten.Læs mere

  • Torres del Paine

    28.–31. jan., Chile ⋅ ⛅ 16 °C

    „Welcome to Torres del Paine National Park, a natural treasure located along the End of the World Route. The name “Paine” comes from the Aonikenk word meaning “sky blue” and was given by the Chilean baqueano Santiago Zamora, who explored the area around 1870.“

    Dillon kämpft mit einer leichten Grippe 🤒 und verbringt die Tage vorwiegend im Van. Melanie zieht derweil mit Andi los auf Puma-Suche. Die berühmte Wanderung zu den Torres del Paine, lassen wir diesmal aus. Andi hat noch immer mit seiner Achillessehne zu kämpfen, und längere Touren mit vielen Höhenmetern passen aktuell einfach nicht. 🤷🏼‍♂️ Dazu kommt ein Wind, der so stark bläst, dass wir uns kaum vorstellen können, dass irgendetwas freiwillig unterwegs ist. Selbst die Guanacos, die man sonst überall sieht, scheinen sich ebenfalls windgeschützt zurückgezogen zu haben.
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  • Perito Moreno Gletscher

    27. januar, Argentina ⋅ ⛅ 8 °C

    Der Perito Moreno Gletscher gehört zum südpatagonischen Eisfeld, einem der grössten Süsswasserspeicher der Erde, und bewegt sich mit bis zu 2m pro Tag talwärts.🤯Ab und zu brach mit lautem Knall ein Stück ab und löste grosse Wellen aus. Lange galt er als einer der stabilsten Gletscher Patagoniens, doch seit etwa 2020 zeigt auch er erste Anzeichen des Abschmelzens.Læs mere

  • Fitz Roy 3’405 m.ü.M

    26. januar, Argentina ⋅ ⛅ 3 °C

    Wir sind froh über jede Schicht, die wir morgens angezogen haben – Patagonien bleibt Patagonien. Zwischen Sonne, Wind und Schatten ist man dankbar für alles, was sich schnell an- und ausziehen lässt. 🧥🌬️☀️

    Der Tag beginnt um 04:00 Uhr. Es ist eisig kalt, die Brille läuft an. Ein Schritt aus der warmen Decke, und man ist sofort wach – der Camperboden fühlt sich an wie gefroren.

    Wir starten noch vor Sonnenaufgang. Als wir oben ankommen, beginnt der Himmel langsam heller zu werden. Dann passiert es: Die ersten Sonnenstrahlen treffen die Granitwände, und der Fitz Roy färbt sich von Sekunde zu Sekunde intensiver – erst zartes Rosa, dann ein tiefes, glühendes Orange. Der Berg scheint zu leuchten. ✨ Niemand spricht. Wir stehen einfach da, überwältigt, und schauen zu. Nach dem Spektakel wird uns bewusst, wie kalt es hier oben ist, und wir laufen schnell weiter.
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  • Los Glaciares NP – El Chaltén

    24. januar, Argentina ⋅ 🌧 12 °C

    Hinter dem Dorf El Chaltén erhebt sich eine der ikonischten Gebirgsketten Patagoniens. Je näher man ihr kommt desto grösser wirkt sie. Und wenn man zu nahe geht, sieht man sie fast nicht mehr. Uns gefällt der Anblick aus der Distanz am besten.Læs mere

  • Perito Moreno NP

    23. januar, Argentina ⋅ ☀️ 18 °C

    Der Perito Moreno ist wohl einer der berühmtesten Gletscher der Welt. 🌍 Doch im gleichnamigen Nationalpark kann man ihn nicht bestaunen – denn der Perito-Moreno-Gletscher befindet sich nicht einmal annähernd in diesem Park. Das hält jedoch zig Google-Benutzer nicht davon ab, unzählige Fotos des Gletschers genau an diesem Ort hochzuladen. Sache git‘s! 🙈

    Tatsächlich verirren sich nur sehr wenige Touristen hierher. Und genau das gefällt uns. Fast so gut wie die Tatsache, dass der Eintritt in den Park gratis ist. 😅🤫 Überall im Park verteilt stehen kleine Hüttchen (Refugio), die man reservieren und darin eine Nacht verbringen kann – ebenfalls gratis 🤯. Leider sind bereits alle ausgebucht, somit bleibt uns nur die Möglichkeit, auf dem Parkplatz zu übernachten.
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  • Patagonien noch ohne Puma

    22. januar, Argentina ⋅ 🌬 18 °C

    Der erste Grenzübertritt klappt meisterhaft. Noch schnell ein Foto mit der argentinischen Flagge 🇦🇷, bevor wir über den Asphalt gleiten. Dank Rückenwind sind wir ruckzuck im Patagonia Nationalpark – diesmal im argentinischen Teil. Die Puma-Suche läuft weiterhin auf Hochtouren. Wir scannen jeden Hügel, jeden Schatten, jeden verdächtigen Stein – für kurze Zeit ist sogar ein Busch sehr verdächtig. 🤨🔍🕵🏼‍♀️ Ergebnis: kein Puma, aber inzwischen ein geschultes Auge.

    Wir erblicken sogar die berühmte – und mittlerweile völlig überteuerte – Cueva de las Manos. Zumindest für uns. Wir geniessen lieber einen ruhigen Nationalpark und lassen uns vom Touristenstrom auf der anderen Seite nur wenig beeindrucken.
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  • Good vibes, great views

    21. januar, Chile ⋅ ☁️ 20 °C

    Finally, let’s go! 🚐💨 Nach Tagen zwischen Werkstätten und Warten fühlt es sich umso besser an, endlich wieder unterwegs zu sein – diesmal sind wir wirklich good to go. 💪🏻 Wir halten immer wieder und bestaunen den Cerro Castillo – für eine Wanderung reicht es heute zeitlich nicht. Um 18:00 Uhr müssen wir am Hafen von Puerto Ingeniero Ibáñez sein. Die Fähre ⛴️ nach Chile Chico ist gebucht, ein paar Kilometer Schotterpiste wollen wir uns damit ersparen. Das Wetter meint es richtig gut mit uns. ☀️

    An einem Viewpoint treffen wir plötzlich Anita und Ueli. Jeder meinte, der andere sei schon viel weiter. So gross die Welt auch ist, sie fühlt sich manchmal winzig an.

    Am Abend setzen wir mit der Fähre über, und um 23:00 Uhr erreichen wir Chile Chico. Wir übernachten etwas ausserhalb. Morgen geht’s weiter – rüber nach Argentinien. 🇦🇷
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  • He’s here

    19. januar, Chile ⋅ 🌬 22 °C

    Hüt isches so wiit! 😍 Andi landet nach über 24h Reisezyt am „international“ Airport Balmaceda. ✈️ Wir stehen auf der anderen Seite des Zauns und starren ins Nichts – wie zwei Häftlinge kurz vor der Freilassung. Minuten vergehen. Dann mehr Minuten. Zu viele Minuten. 😬 Langsam sind wir überzeugt: Entweder hat er den Anschlussflug in Santiago verpasst – oder man hat ihn wegen unserer Autoersatzteile einkassiert. 🤷🏼‍♀️ Im zweiten Fall hätte er sich zwischendurch locker mit einem Anruf aus dem Knast melden können. Spoiler: Andi steigt aus dem Flugzeug – frei, unversehrt und ohne Polizeieskorte. 👮🏼‍♂️👏🏻

    Wir suchen uns ein gemütliches Plätzchen. Andi wagt den Sprung ins kühle Nass – nach all den Flugstunden wohl eine genüssliche Abkühlung. Für uns zwei? Unvorstellbar. 🥶🧣Am nächsten Tag geht’s in die Werkstatt nach Coyhaique. Die Domlager müssen rein, damit das nervige Klappern endlich aufhört. Zwischenzeitlich dient Andi als unser persönlicher Taxichauffeur 🚕 – Luxus pur. Toll, wenn man nicht den ganzen Tag rumsitzen muss und beweglich ist. Wir erkunden die Stadt. So hat sich Andi den Ferienstart wohl nicht vorgestellt – aber hej, Ferien müssen schliesslich verdient werden und wer das Privileg nutzt und uns besucht, muss damit rechnen. 🤫😉

    18:30 Uhr – endlich haben wir eine Werkstatt für die Spureinstellung gefunden. Die Jungs sind super, und am Schluss bekommen wir die Arbeit sogar geschenkt. 🩵 Leider haben wir keine Schweizer Schoggi 🍫🇨🇭 mehr zum Verschenken – die hätten sie mehr als verdient. Vielen lieben Dank! 🙏 Wir sind super happy, wieder good to go, und zur Feier des Tages suchen wir uns erneut ein Plätzchen am See.
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  • 🇦🇷 -> 🇨🇱

    14.–17. jan., Argentina ⋅ 🌬 15 °C

    Argentinien 🇦🇷 ist fürs Erste nur ein kurzer Durchfahrtsstopp, da wir Besuch aus der Schweiz 🇨🇭 bekommen und am Mo., 19. Jan., pünktlich wieder in Balmaceda 🇨🇱 sein müssen. Ein weiterer Grund für den Abstecher ist unser Auto. In Perito Moreno gehen wir dem Klappern auf der Fahrerseite auf den Grund – säubstverständlech git’s kei finali Analyse ohni vorgängigi Rücksprach mit üsem Chefmechaniker Reto! 🤫💪🏻
    Diagnose: Querlenker durch. 15’000km scheinen in Südamerika eine ziemlich normale Lebensdauer zu sein 🤷🏼‍♀️🙈 Auch die Domlager tauschen wir gleich mit. Diese hat Dillon bereits vor Wochen bestellt; sie kommen zusammen mit Andi ✈️.

    Reto versucht, die Querlenker asap zu organisieren – und tatsächlich liegen sie schon am nächsten Tag (Freitag) bereit. 😱 Perfektes Timing, denn Andi fliegt am Sonntag. Zeitgleich schreibt Melanie gefühlt jede seriös wirkende Werkstatt an, um abzuklären, ob die Teile auch in Argentinien oder Chile organisiert werden können. Spoiler: Wir bekommen die Querlenker in Argentinien für umgerechnet gerade mal CHF 100.–. 🙈 Obwohl die Garage geschrieben hat, sie klären es zuerst ab und schreiben uns – und wer schon mal in Südamerika war, weiss, dass das selten klappt. Daher haben wir die Teile bei Reto bestellt. Um 18:30Uhr dann die Nachricht vom arg. Mechaniker: „Hoy hacen el envío de los repuestos, llegan mañana al mediodía.“
    What?! Ohne Kostenvoranschlag, ohne Vorauszahlung – einfach bestellt. Da auch die Lieferung in der Schweiz auf den nächsten Tag geklappt hat, haben wir nun vier Querlenker. Halb so schlimm – schliesslich liegen noch einmal rund 15’000km vor uns, bevor es zurückgeht. Die „schweizer“ Qualitätsteile bauen wir dann vor der Heimverschiffung in Paraguay 🇵🇾 ein.

    Die arg. Teile werden direkt eingebaut. Während des Einbaus erlebt Melanie allerdings einen kurzen Schreckmoment ❤️‍🩹, als Dillon plötzlich ruft: „Hier dürft ihr das Auto nicht anheben.“ Zu spät – ein kleiner Blechschaden 🙈 Autos werden hier einfach etwas anders behandelt 😅, immerhin gibt’s auf Nachfrage CHF 30.– Rabatt.

    Wir geniessen das kurze Asphaltstück zwischen Los Antiguos und Perito Moreno, bevor uns weitere 100 km Schotterpiste rund um den Lago General Carrera / Buenos Aires bis nach Puerto Ibáñez führen. 🏔️ Die Landschaft ist wunderschön. Auch wenn sich uns bisher noch kein Puma gezeigt hat.

    In Puerto Ibáñez wartet dann wieder die chilenische Zollkontrolle. 🛃 Dieses Mal wieder a nightmare! 🧂🧅🧦

    Zum Abschluss besuchen wir noch das Rodeo im Grenzstädtchen 🤠🇨🇱 Da wir in den USA nie Tickets ergattern konnten, geniessen wir nun ein chilenisches Rodeo. Wir verstehen kein Wort von dem, was der Gaucho ins Mikrofon nuschelt – haben aber trotzdem richtig Spass. 😄
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  • Paso Roballos

    12. januar, Argentina ⋅ 🌬 13 °C

    Wir erreichen Argentinien über eine Grenze, die so weit Weg von jeglicher Zivilisation erscheint, dass man die Ausreise aus Chile einige Tage vorher online erledigen muss. No cell service, no internet! 🛂 Schon beim Eintreten fühlt sich die Möblierung an wie aus einem alten DDR- oder Sowjetfilm. Die Tür knarrt laut. Drinnen ein grosser, schwerer Holztisch, davor ein kleiner wackliger Stuhl auf welchem der Beamte sitzt. An der Wand steht ein alter Aktenschrank mit Schubladen voller Papier. Auf dem Tisch ein dickes Buch, in dem jede Ein- und Ausreise noch von Hand notiert wird. An der Wand hängt ein altes Schnurtelefon, es zieht durch die Holzritzen. Die Landschaft ist spektakulär.Læs mere

  • Patagonia #1

    10. januar, Chile ⋅ ⛅ 17 °C

    Unsere neueste Mission: einen Puma finden – und am liebsten gleich mit ihm kuscheln. 🤗
    Im Patagonia Nationalpark gibt’s immer wieder Sichtungen, also probieren wir unser Glück. Der Park wurde von Douglas Tompkins, dem Gründer von The North Face*, ins Leben gerufen und später dem chilenischen Staat geschenkt. Eine riesige, wilde Gegend – perfekt für Pumas, auch wenn sich dieses Mal keiner blicken lässt. Also weiter geht’s Richtung Argentinien 🇦🇷🚗💨

    *Die Kleidermarke!
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  • Villa O’Higgins

    7. januar, Chile ⋅ ☁️ 14 °C

    Eine Fährüberfahrt später erreichen wir die letzten 100km bis nach Villa O’Higgins, dem offiziellen Ende der Carretera Austral – weiter geht es nur zu Fuss 🎒🚵‍♂️, per Boot 🛥️ oder über Argentinien 🇦🇷. Von hier aus beginnt unsere Reise zurück in den Norden bis zum Parque Nacional Patagonia.Læs mere

  • Carretera Austral

    6. januar, Chile ⋅ ⛅ 14 °C

    Wir tuckern von Chaitén bis nach Villa O’Higgins. Wir folgen der Carretera Austral, die Regenwald, Fjorde, milchig-türkise Flüsse, Wasserfälle, die direkt aus dem Grünen stürzen, steile Felswände, hoch oben glänzende Gletscher und die Steppe miteinander verbindet. Kleiner Fun-Fact: Unterwegs gibt es mehr Fähren ⛴️ als Tankstellen ⛽️🤭 Das Wetter wechselt mehrmals pro Stunde: Sonne, Regen und Wind – alles an einem einzigen Tag. 💨🌤️💧

    Kein Empfang, nur die Geräusche der Natur:
    Vogelrufe, kreisende Kondore, das Rauschen der Flüsse, Wind in den Bäumen und das ferne Donnern von Wasserfällen. Wir holpern über endlose Schotterpisten und erreichen kleine, abgeschiedene Orte.
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  • Glaciar Exploradores

    4. januar, Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    Wir folgen der kleinen Dirtroad ins Tal und finden ein stilles, gemütliches Plätzchen direkt am Wasser – ganz für uns allein. Ringsum stürzen Wasserfälle herab, dahinter glänzen die Gletscher zwischen den Bergen.

    Am nächsten Tag geht es in den Parque Nacional Laguna San Rafael. Langsam nähern wir uns dem gewaltigen Gletscher. Immer wieder hören wir ein Knacken, kurz darauf das Donnern rollender Steine. Unglaublich, welche Wassermassen aus dem Gletscher hervortreten und sich schliesslich in einen tosenden Fluss verwandeln.
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  • Catedral de Marmol

    3. januar, Chile ⋅ ☀️ 16 °C

    Wir übernachten in Puerto Río Tranquilo auf dem estacionamiento público mit acht anderen Campern. 😱 Morgen um 09:00 haben wir eine Bootstour zu den Marmorhöhlen gebucht. Mit dem Boot gleiten wir über den spiegelglatten See. Selbst die Guides sind erstaunt, wie ruhig das Wasser heute ist – denn der See wird auch „Chelenko“ genannt, was so viel wie stürmisches Wasser bedeutet. 🤫

    Die Marmorhöhlen Chiles, bekannt als Capillas de Mármol oder Catedral de Mármol, sind eine einzigartige Naturformation am Lago General Carrera in Patagonien (Region Aysén). Höhlen, Säulen und Bögen wurden hier über Jahrtausende durch die Erosion des Sees geformt. Ein geplanter Marmorabbau wurde wegen der abgelegenen Lage und schwieriger Bedingungen aufgegeben – heute stehen die Höhlen unter Schutz und gelten als eines der Naturwunder Patagoniens.
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  • Cerro Castillo

    1. januar, Chile ⋅ ☀️ 17 °C

    Ein neues Jahr beginnt. 🎊 Kein fester Wohnsitz, kein gewohnter Alltag – nur wir, unser Van und das, was als Nächstes kommt. Unser Ziel: jeden Moment bewusst zu geniessen, auch die unbequemen. Denn unterwegs läuft selten alles nach Plan 🫣🤷🏼‍♀️ – und genau das macht diese Reise aus.

    Seit über 1 1/2 Jahren sind wir nun „on the road.“ Strassen, Länder 🇨🇦🇺🇸🇲🇽🇧🇿🇬🇹🇸🇻🇭🇳🇳🇮🇵🇦🇨🇴🇪🇨🇵🇪🇨🇱🇧🇴🇦🇷 und Begegnungen sind gekommen und gegangen. Wir haben unendlich viel erlebt und gesehen: den trockensten Ort der Welt, rauchende Vulkane, einsame Strände, unzählige Nationalparks und zahllose Wanderungen. Wir haben gut gegessen – manchmal sehr gut, manchmal… nennen wir es Erfahrung. 🤭 Wir sind zu kleinen Birdern geworden, haben bedrohte Tierarten gesehen, neue Kulturen und Traditionen entdeckt, Freundschaften geschlossen, Werkstätten getestet, den Sternenhimmel bestaunt und gemerkt, dass Zeit unterwegs anders vergeht.

    Wir starten dieses neue Jahr ruhig mit einem Tagesausflug in die Berge Südchiles. Happy New Year! 🥂
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  • Christmas 2025

    24.–26. dec. 2025, Chile ⋅ ☁️ 13 °C

    Dieses Jahr gibt es gemütliche Festtage. Doch bevor wir uns nach Monaten wieder ein Raclette 🧀 gönnen und mit unseren liebsten telefonieren, laufen wir zum Sendero Ventisquero Yelcho. Das Wetter ist – wie bereits die letzten Tage – sehr wechselhaft, und der Gletscher zeigt sich nur ab und zu.

    Am Ende des Weges treffen wir auf andere Reisende, quatschen, hören den Vögeln beim Zwitschern zu und geniessen unsere mitgebrachten Wiehnachtsguetzli.
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  • Volcán Chaitén

    23. december 2025, Chile ⋅ ☁️ 11 °C

    Am nächsten Tag wäre eigentlich die Wanderung auf den aktiven Volcán Chaitén geplant gewesen, der 2008 nach jahrtausendelanger Ruhe überraschend ausbrach. Das Wetter hatte allerdings ganz andere Pläne. Der Vulkan muss warten. Das geplante Bauchmuskeltraining wurde kurzfristig verschoben – zugunsten von Kochen 👨🏽‍🍳 sowie Backen 👩🏼‍🍳🍪. Der sportliche Ausgleich folgt am nächsten Tag.

    Der Wanderweg hat sich in einen kleinen Bach verwandelt – unser Highlight: ein unglaublich zutraulicher Tapaculo, der um uns herumgehüpft ist.
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  • Castro - El Chaitén

    21. december 2025, Chile ⋅ ⛅ 13 °C

    Im südöstlich gelegenen Castro, dem Hauptort von Chiloé, begegnen wir den ikonischen Fischerhütten auf Stelzen. Vor uns liegt eine der berühmtesten Autostrecken der Welt: Chiles Carretera Austral. 🇨🇱🌎 Eine Route, die uns durch endlose Wälder, entlang türkisfarbener Flüsse, vorbei an Wasserfällen, Seen, weiten Berglandschaften und gewaltigen Gletschern führen wird. Doch zuerst heisst es Abschied nehmen von Chiloé. Wir steigen auf eine Fähre um, die uns in gut sechs Stunden ans Festland bringt. Mit Verspätung erreichen wir El Chaitén kurz vor Mitternacht und übernachten auf dem Parkplatz.Læs mere