• Lambir Hills 🏞️National Park🌳

    January 13 in Malaysia ⋅ ⛅ 29 °C

    Im Regenwald, da regnets halt🤷‍♀️🤷‍♂️! Und wie fest es regnen kann, werden wir am eigenen Leib erfahren 🤣🤣🤣….

    Im 🏞️ Lambir Hills Nationalpark sind Tausende verschiedene 🌱🪻 Pflanzen- und 🐞 Tierarten zu finden. Besonders bekannt ist der Park für seine 🚿 Wasserfälle und die Pools, in denen man sich abkühlen kann. Ausserdem gibt es verschiedene Wanderwege, die quer durch den Regenwald führen. Das sagt uns sehr zu und so fahren wir mit dem Grab dorthin.

    Obwohl der Park sehr klein ist, wirkt er weitläufig. Und zwar in erster Linie deshalb, weil nur wenige Menschen (wir sehen sogar gar keine Menschenseele) unterwegs sind. Grössere Tiere sieht man hier aber eher weniger. Für Naturliebhaber wie wir es sind, ist der Lambir Hills Nationalpark aber einen Ausflug wert. Wir erreichen um ca. 12.30 Uhr das Gate und registrieren uns. Anschliessend „brieft“ uns der Ranger und dann laufen wir schon los. Da wir um 16 Uhr wieder am Gate sein sollen, haben wir eh nur eine Möglichkeit und wir laufen den „Loop“ (der rund 3h dauern soll). Das passt wunderbar für uns. Und looooooos gehts 🚶🚶‍♀️….

    Zuerst gehts etwas steil📈 hinauf, aber das packen wir recht gut💪. Es ist feucht-schwül und noch hält das Wetter. Wir gehen Schritt für Schritt, lassen uns Zeit, da es nach vielen Regenfällen eher rutschig, uneben und lose ist. Aber wir sind ja nicht auf der Flucht.

    Leider beginnt es dann doch zu regnen. Sicherheitshalber haben wir unsere Trekkinghose schon von Beginn an in unsere Socken gesteckt. Wir haben schon mehrmals von Blutegel-Attaken gehört und anscheinend hört das auch nicht auf zu bluten. Das brauchen wir definitiv nicht.

    Der Wald ist zum Glück so dicht, dass nur einzelne Tropfen💦 überhaupt zum Boden runter kommen und somit stört uns der Regen unter unserem „Dach“ nicht besonders. Wir geniessen es richtig, mal wieder allein auf weiter Flur zu sein und hoffen natürlich, dass wir einige coole Entdeckungen machen. Immer auf der Lauer mit dem Gugger 👀, sehen wir jedoch eher die 🍃🌳 Flora als die Fauna 🤷‍♀️🤷‍♂️.

    Immer stärker und immer mehr entleeren sich die Wolken 🌧️ über uns, bis wir im Vollguss 🚿 durch den Wald watscheln. Wie schon gesagt: „Im Regenwald, da regnets halt!“ 😂😂😂

    Mit unserer Plastik-Pellerine kämpfen wir uns durch Schlamm und Matsch, über Wurzeln rauf und wieder runter. Es regnet noch intensiver und es wird auch immer nasser - nicht unter der Pellerine, aber in unseren Schuhen🥾. Irgendwann haben sich die Socken 🧦 vollgesogen und der GTX und der Salomon halten nicht mehr richtig Stand. Es „pflotscht“ schon drin. Unbeirrt und tapfer gehen wir weiter. Denn eine andere Möglichkeit haben wir schlussendlich nicht. Das erfrischende Bad in einem der Wasserfall-Pools sparen wir uns in diesem Fall auch eher 😂.

    Um 15.15 Uhr kommen wie ziemlich erschöpft wieder am Gate an und genau hier hört es zu regnen auf. Echt jetzt? An der Rezeption ist auch niemand mehr, obwohl wir uns zurückmelden sollten. Ich glaube, dass die uns bereits aufgegeben haben und unsere Registration aus dem System gelöscht haben. Patrick und Sylvia? Switzerland? Nein, die kennen wir nicht und die waren nie da 🤣. Zuzutrauen ist denen alles hier…

    Eine letzte Herausforderung haben wir noch vor uns: Wie kommen wir in die Stadt zurück 🤔? Wir versuchen fast 20 Minuten lang einen Grab zu finden, aber das System winkt immer ab. Hier raus fährt wohl niemand und so wissen wir grad nicht, was wir machen sollen. Während wir warten, sehe ich einen kleinen Wurm 🪱 auf meiner Hose „hüpfen“ und Patrick meinte: „Ah, das ist ein Penis-Wurm. Nix wildes!“

    Als per Zufall ein paar Jugendliche vorbei watscheln fragen wir sie, ob ein 🚎 Bus in die Stadt fährt. Sie meinen: „Yes, yes.“ Als wir fragen, um welche Zeit, schauen sie uns schulterzuckend 🤷🏿‍♂️ an. Keiner weiss es. Gut - denken wir. Wir gehen mal zur Bushaltestelle. Vielleicht kommt ja gleich einer. Vielleicht später. Vielleicht sitzen wir morgen noch dort🤣.

    Die Bushaltestelle liegt direkt an einer Art Autobahn. Das ist ja auch wieder geil. Das heisst, die Fahrzeuge flitzen mit rund 90km/h dort durch. Wir positionieren uns an der Haltestelle und sind mehr als erstaunt, als nach keinen 10 Minuten tatsächlich ein Bus 🚎 kommt. „Wink 👋 🙋🏿 den heran“, sage ich zu Patrick. Der springt auch schon auf und der Bus blinkt links ran. Ein kleines Wunder 🙏 und wir freuen uns voll. Schon sitzen wir drin und lachen uns über die bunte Einrichtung voll einen ab. Aber ganz ehrlich: So komfortabel hätten wir uns das Busfahren hier nicht vorgestellt. Nach rund 30 Minuten erreichen wir den Busbahnhof von Miri, wo wir uns einen Grab ins Hotel bestellen.

    Im Hotelzimmer angekommen freuen wir uns, vor allem aus den nassen Schuhen herauszukommen. Es ist echt schon unangenehm und wir reissen uns gleich alles runter. Als Patrick seinen GTX auszieht und dann seine Socken sieht er einen Penis-Wurm 🪱. Zumindest war es so einer, der vorher beim Gate auf meiner Hose „gehüpft“ ist. Was ist denn das? Doch kein Penis-Wurm? Ist das ein Blutegel? Echt jetzt? „Sauuuuuug“ ist er schon auf Patricks Haxxerl dran und saugt sich fest… WÄÄÄÄÄÄÄÄ🤮 ist das grausslich. Sofort reisst Patrick ihn runter und verdrückt ihn sogleich. Eher dickflüssiges, schwarzes Blut kommt aus dem Penis-Wurm aka Blutegel und wir glauben es kaum, dass uns das doch noch passiert ist. Zum Glück hatten wir unsere Hosen in den Socken drin, sonst hätten uns diese Viecher wohl leergesaugt 🩸🪱🧛‍♂️.

    Die verdreckten und nassen Klamotten durchsuchen wir gleich nach weiteren Würmern 🪱 . Anschliessend geht’s ab zum Laundrinator. Igitti….

    Das war ein richtiges Dschungel-Regenwald-Erlebnis der besonderen Art! Wir waren mittendrin💪🌧️🚶🚶‍♀️ und sind nudelfertig.
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