Ein Halbtagesausflug zur Nachbarinsel Vulcano, wo am großen Krater immer Bewegung ist: Fumarole entweichen. Als olfaktorischen Soundtrack zu den Fotos stellt euch vor, ihr müsstet hundert Eier hart kochen (musste ich letztens tatsächlich, andere Story).
Der Mensch liebt das Risiko auf gesicherten Pfaden, und so steht die Ampelanlage am Beginn des Aufstiegs zum Gran Cratere von April bis September fürsorglich in den Mittagsstunden auf Rot, damit die Touristen sich keinen Sonnenstich holen. Ansonsten soll sie vorsorglich vor zu starker Gasentwicklung warnen.
Nachdem ich einmal Studiosus Wanderreisen hinter mir gelassen hatte, war es immer noch nicht einsam, aber doch mit Raum zum eigenen Staunen (zum Beispiel darüber, was ein Schmetterling in dieser Schutt- und Asche-Umgebung macht), Fluchen (Geröll ist nicht so wirklich meins beim Gehen) und Freuen an Ausblicken und Eindrücken und dem prima Wetter.
Passend zum Aussteiger-Schmetterling hab ich dann am Talseitigen Kraterrand ein paar einsame Zistrosenstauden entdeckt.
Mein anderes Naturrätsel der letzten Tage habe ich gerade ‚nachgeschlagen‘: die sizilianischen Eidechsen sind zum Teil vorne prachtvoll grün und hinten ‚normal’ braun im Moment, weil Paarungszeit ist. Das ist das Balzkleid der Männchen. Ein bisschen wie Jacket und Joggingbuxe beim Teams-Call im Home-Office.Read more
Traveler
Kann mir den Geruch noch gut vorstellen.....
Sebtravel
Wooooow😨 genial
TravelerOh ja, der Geruch …😂 klasse Tour 👍