• Tag 2: Ankunft südlich von Turin

    September 7 in Italy ⋅ ☀️ 31 °C

    Der Tag, an dem wir Turin links liegen lassen — im Wortsinn. Statt Tangenziale wählen wir den nördlichen Bogen durch Valsesia und Biellese, und der beginnt gleich fulminant: der Passo della Colma ★★★★ (SP88), zwanzig Kilometer fast ununterbrochene Tornanti durch dichten Wald, kein Geradeausstück, kaum ein Auto. Eine dieser Strassen, für die man das Handschalten liebt.

    Das Herzstück folgt darüber: die Panoramica Zegna zum Bocchetto Sessera ★★★★★. Ab Pray hinauf über Feria und Massaro, dann die klassische Kammstrasse durchs Zegna — kurvenreich, einsam, landschaftlich schlicht grandios. Das fahrerische Highlight des Tages. Zum Ausklang die Serra Morenica di Ivrea über den Passo di Croce Serra ★★★, eine Panoramastrasse über den längsten Moränenhügel Europas mit weiten Ausblicken.

    Ganz ohne Autobahn tasten wir uns via Ivrea und die Monferrato-Hügel — Cocconato, Montechiaro — nach Asti und schliesslich zur Villa Pattono bei Annunziata, unserem Quartier für zwei Nächte im Weinland. Rund 280 Kilometer, drei Pässe, und das Piemont öffnet seine Türen.

    Zwei Elfer · 22 Pässe — Tag 2: 3 Pässe, ~280 km.
    Read more