• Ein Wiedersehen am Polarkreis

    Aug 9–10, 2024 in Norway ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück am Seeufer packten wir etwas später als gedacht unsere 7 Sachen und machten uns weiter auf nach Kiruna, was etwa 2 1/2 Stunden entfernt lag. Auf dem Weg sahen wir dann auch unsere ersten Rentiere. In Kiruna angekommen erkundeten wir erstmal ein wenig das Zentrum, was nicht sehr schön, aber trotzdem beeindruckend ist. Alle Straßen und Gebäude sind neu, da die Stadt mehrere Kilometer verlegt wird, damit die Eisenerzmine erweitert werden kann. Dadurch ist die Stadt auch gefühlt immer noch eine komplette Dauerbaustelle. Nach ein paar Erledigungen fuhren wir dann zum Bahnhof und warteten dort kurz auf Phil und Björn. Damian hat Phil vor 6 Jahren auf dem Fjällräven classic in Dänemark kennengelernt. Dieses Jahr macht Phil nun zum zweiten Mal den Fjällräven classic in Schweden zusammen mit seinem Bruder und es war einfach ein zu witziger Zufall, dass wir nun zur gleichen Zeit hier oben sind. Deswegen konnten wir uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen und nahmen die beiden zumindest mit zu ihrem Hotel und nutzten die Zeit ein wenig zu quatschen. Es weckte bei uns auf jeden Fall wieder Lust am fjällräven classic auch wieder mal mitzumachen. Deswegen war ich auch ein wenig neidisch, dass es bei den beiden morgen damit losgeht.
    Wir verabschiedeten uns nach 45min und fuhren dann weiter nach Abisko. Die Strecke wurde immer schöner und die Landschaft ebenso wilder.
    Wir konnten nicht anders und mussten kurz im kleinen Supermarkt halten, dessen Süßigkeitsabteilung über die Hälfte des ganzen Ladens einnimmt und wir vor 2 Jahren gefühlt jeden Tag einen Besuch abstatteten. Danach ging es zur Turistation und Damian ging schnurstracks zur Rezeption und buchte uns die Sauna. Man darf zwar nicht im Nationalpark mit dem Camper übernachten, aber das wollte er sich zumindest nicht nehmen lassen. Danach drehten wir noch eine kleine Runde, schauten uns die ersten Vorbereitungen für den Zieleinlauf des Fjällräven classic an (der Neid wurde immer größer :)) und fuhren dann weiter. Die Strecke wurde nochmal etwas schöner und wenn die Parkplätze nicht so voll gewesen wären, hätten wir wahrscheinlich hier gehalten. So fuhren wir aber weiter über die norwegische Grenze und die Landschaft setzte nochmal einen drauf - dachte wirklich nicht, dass das geht. Wir ließen Narvik links liegen und fuhren noch etwas weiter nördlicher. An einem Parkplatz direkt an der E6 trafen wir noch nette Kölner, die gerade von den Lofoten kamen und überlegten kurz dort zu bleiben, aber es war uns dann doch etwas zu laut. So ging es nochmal 15min weiter und wir fanden einen wunderschönen Stellplatz hinter einem Museum direkt am Flussufer. Da es schon 21 Uhr war kochten wir fix noch ein leckeres Abendessen und planten schon einmal ein wenig den nächsten Tag.
    Read more