Kilometer schrubben
Aug 6–7, 2024 in Sweden ⋅ 🌙 14 °C
Nach kurzem Verquatschen mit unseren Nachbarn ging es mit etwas Verspätung los. Bis auf ein, zwei kurze Staus kamen wir auch sehr gut durch und konnten schon um 20:15 Uhr die Fähre von Puttgarden nutzen. Dort haben wir erst mal Faxe Kondi im Tutti free shop entdeckt und haben uns direkt nach Grönland zurück versetzt gefühlt. So kann es los gehen 😊. Mit dem Sonnenuntergang im Rücken kamen wir dann in Rödby an und mein Plan vor Kopenhagen Halt zu machen wurde schnell zunichte gemacht. Damian hatte nämlich Bock zu fahren und feierte den Tempomat 😅. Also ging es im Dunkeln über die Öresundbrücke, an Malmö vorbei und immer weiter nordwärts. Um kurz vor 1 konnte ich ihn aber überzeugen, dass ich als Beifahrer-Prinzessin nicht mehr mag 😅 und wir suchten uns einen etwas abgelegenen Schotterplatz an dem wir in Gesellschaft eines anderen Campers uns gegen 1 Uhr dann fix bettfertig machten.Read more
Perfekter Start
August 6, 2024 in Sweden ⋅ ⛅ 20 °C
Früh klingelte der Wecker, denn Damian wollte Dennis und Jana so früh wie möglich überraschen, da die beiden noch nicht ahnten, dass wir so schnell nach oben gekommen sind. Also ging es kurz vor 8 Uhr nach Osby, wo wir erst mal eine Bäckerei ansteuerten, um Zimtschnecken zu kaufen. Um kurz vor 10 kamen wir dann am Platz an, den uns die beiden reserviert hatten. Aber mit der Überraschung wurde es nichts, denn sie kamen uns auf dem Weg entgegen, da sie uns mit frischen Brötchen empfangen wollten. Schnell eingesammelt ging es dann für sie mit uns wieder zurück zum Platz. Nach einem sehr leckerem Frühstück konnten wir uns dann auch neben ihr Dachzelt stellen und Dank des super Wetters wechselten wir schnell zu Bikini und Badehose. Die Abkühlung tat wirklich gut und nach kurzer Zeit leihten wir uns dann auch direkt noch zwei SUPs aus. Damit wurde dann erstmal der See bis Nachmittags unsicher gemacht. Anschließend grillten wir gemütlich und ziemlich lecker und besorgten noch Feuerholz. Der Abend wurde dann wirklich noch perfekt mit der richtigen Ilumination zum Lagerfeuer und mit anschließendem Sternschnuppen sichten am Seeufer.
Wirklich ein top Stellplatz mit super netten Betreibern und einer Vielzahl an Verleihmöglichkeiten. Haben die beiden super ausgewählt!Read more
Kilometer schrubben Vol 2
August 7, 2024 in Sweden ⋅ ☁️ 16 °C
Wir wurden wieder vom bestem Wetter geweckt und frühstücken noch in Ruhe zusammen mit Jana und Dennis an diesem wunderschönen Platz. Danach verabschiedeten wir uns schweren Herzens von den Beiden, die sich nun so langsam auf den Heimweg machen und am Samstag dann im Sauerland wieder ankommen werden.
Wir machten uns zunächst auf Richtung Örebro, wussten aber noch nicht so ganz wo es hingehen sollte. An unserem eigentlichen Ziel für die nächsten Tage soll es durchweg regnen. In Norwegen sieht es allerdings besser aus. Also vielleicht doch alles über Bord werfen und direkt nach Norwegen? Über Östersund und dann nach Trondheim? Oder lieber durch Jotunheimen und nochmal versuchen den Galdhoppigen zu besteigen? Wir konnten uns einfach nicht entscheiden. Nach 1 1/2 Stunden mussten wir uns allerdings festlegen und entschieden uns in Schweden zu bleiben, aber den Sarek erstmal buchstäblich links liegen zu lassen und ins Lappland und dann vielleicht später nach Senja in Norwegen zu fahren. Mit diesem ambitionierten Ziel drückte Damian aufs Gas und wir machten uns auf an der Ostküste entlang der E4 hoch zu fahren. Links und rechts verzauberte uns ein See- und Fjordblick nach dem anderen. Da ich allerdings nicht komplett Mittelschweden überspringen wollte, entschieden wir uns einen Stop im Skuleskogen Nationalpark zu machen, der damit dann auch das heutige Etappenziel sein sollte. Witzigerweise schlug ich wenig später unsere Reise Outdoor Zeitschrift auf und dort wurde genau der Wanderweg vorgestellt, den wir dann morgen dort machen wollen - wenn das kein Zeichen ist 😁Read more
Auf geht's zum Polarkreis
Aug 8–9, 2024 in Sweden ⋅ ⛅ 19 °C
Nach einer sehr ruhigen Nacht am nördlichen Eingang zum Skuleskogen Nationalpark machten wir uns recht früh auf, um den Park zu erkunden. Nach einem kurzen Waldstück sahen wir schon die ersten Wanderer, die den Höga Kustenleden erwanderten und gerade am Abbauen ihrer Zelte am Strand waren. Nach wenigen Kilometern ließen wir das Meer hinter uns und stiegen auf den Skuleskogen, der einen wunderschönen Ausblick auf Seen, Inseln und die Ostsee bot. Nach einem abenteuerlichen Schluchtenabstieg ging es dann wieder zurück zum Meer und zum Parkplatz. War wirklich eine super Entscheidung gewesen hier einen Abstecher zu machen. Nach einer kurzen Katzenwäsche wollten wir dann eigentlich direkt loslegen und noch einige Kilometer nordwärts machen, aber dann entdeckten wir das Fjällräven Outlet Schild und konnten einfach nicht anders 😅. Mit voll gepackten Händen ging es danach aus dem Laden und nach einem kurzen Abstecher in den Coop dann auch endlich los. Eigentlich sollte es "nur" bis nach Luleå gehen, aber ein Stellplatz 150 km nördlicher hat uns von den Bildern so gereizt, dass wir dann doch nochmal weiter gefahren sind und dann auch den Polarkreis überquert haben. Auch wenn der Platz zur späteren Stunde immer voller wurde, hat es sich trotzdem gelohnt. Leckeres Essen, leckerer Wein und ein wunderschöner Sonnenuntergang rundeten den Abend ab.Read more
Ein Wiedersehen am Polarkreis
Aug 9–10, 2024 in Norway ⋅ ⛅ 17 °C
Nach einem gemütlichen Frühstück am Seeufer packten wir etwas später als gedacht unsere 7 Sachen und machten uns weiter auf nach Kiruna, was etwa 2 1/2 Stunden entfernt lag. Auf dem Weg sahen wir dann auch unsere ersten Rentiere. In Kiruna angekommen erkundeten wir erstmal ein wenig das Zentrum, was nicht sehr schön, aber trotzdem beeindruckend ist. Alle Straßen und Gebäude sind neu, da die Stadt mehrere Kilometer verlegt wird, damit die Eisenerzmine erweitert werden kann. Dadurch ist die Stadt auch gefühlt immer noch eine komplette Dauerbaustelle. Nach ein paar Erledigungen fuhren wir dann zum Bahnhof und warteten dort kurz auf Phil und Björn. Damian hat Phil vor 6 Jahren auf dem Fjällräven classic in Dänemark kennengelernt. Dieses Jahr macht Phil nun zum zweiten Mal den Fjällräven classic in Schweden zusammen mit seinem Bruder und es war einfach ein zu witziger Zufall, dass wir nun zur gleichen Zeit hier oben sind. Deswegen konnten wir uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen und nahmen die beiden zumindest mit zu ihrem Hotel und nutzten die Zeit ein wenig zu quatschen. Es weckte bei uns auf jeden Fall wieder Lust am fjällräven classic auch wieder mal mitzumachen. Deswegen war ich auch ein wenig neidisch, dass es bei den beiden morgen damit losgeht.
Wir verabschiedeten uns nach 45min und fuhren dann weiter nach Abisko. Die Strecke wurde immer schöner und die Landschaft ebenso wilder.
Wir konnten nicht anders und mussten kurz im kleinen Supermarkt halten, dessen Süßigkeitsabteilung über die Hälfte des ganzen Ladens einnimmt und wir vor 2 Jahren gefühlt jeden Tag einen Besuch abstatteten. Danach ging es zur Turistation und Damian ging schnurstracks zur Rezeption und buchte uns die Sauna. Man darf zwar nicht im Nationalpark mit dem Camper übernachten, aber das wollte er sich zumindest nicht nehmen lassen. Danach drehten wir noch eine kleine Runde, schauten uns die ersten Vorbereitungen für den Zieleinlauf des Fjällräven classic an (der Neid wurde immer größer :)) und fuhren dann weiter. Die Strecke wurde nochmal etwas schöner und wenn die Parkplätze nicht so voll gewesen wären, hätten wir wahrscheinlich hier gehalten. So fuhren wir aber weiter über die norwegische Grenze und die Landschaft setzte nochmal einen drauf - dachte wirklich nicht, dass das geht. Wir ließen Narvik links liegen und fuhren noch etwas weiter nördlicher. An einem Parkplatz direkt an der E6 trafen wir noch nette Kölner, die gerade von den Lofoten kamen und überlegten kurz dort zu bleiben, aber es war uns dann doch etwas zu laut. So ging es nochmal 15min weiter und wir fanden einen wunderschönen Stellplatz hinter einem Museum direkt am Flussufer. Da es schon 21 Uhr war kochten wir fix noch ein leckeres Abendessen und planten schon einmal ein wenig den nächsten Tag.Read more
Ankunft auf Senja
August 10, 2024 in Norway ⋅ ☁️ 21 °C
Da wir heute nur 2 1/2 Stunden Fahrt hatten bis zu unserem geplanten Ziel, gingen wir das Frühstück gemütlich an. Kurz nach der Abfahrt hielten wir dann auch nochmal an einem Campingplatz und nutzen die Entsorgungsstation sowie das Frischwasser. Die Fahrt war mal wieder wunderschön, aber wir merkten sofort, dass nun doch deutlich mehr Camper unterwegs waren. Viele Finnen, aber auch Italiener und natürlich die Norweger selbst.
Wir waren zügig am Meer und nach einer kurzen Brückenüberquerung dann auch schon auf Senja. An der wunderschönen Küstenstrecke entlang fuhren wir von Ost nach West. Zwei sehr enge und dunkle Tunnel später kamen wir an unserem Ziel Fjordgård an. Dort gibt es einen großen kostenpflichtigen Parkplatz, der Ausgang zu einer der größten Touristenmagneten von Senja ist. Der Parkplatz war gut besucht, aber nicht komplett voll, was uns hoffen ließ, dass unterwegs hoffentlich nicht zuviel los ist. Nach einem kleinen Happen Polarbröd mit Fleischwurst ging es dann auch los. Die Wanderung geht gerade mal 2 km, aber mit über 500hm trotzdem kein leichter Spaziergang. Am Anfang kamen uns sehr viele Wanderer entgegen, die wohl zwischen 10/11 Uhr gestartet sind. Da es jetzt schon fast halb 2 war, hatten wir das wohl ganz gut abgepasst. Klar war immer noch einiges los, aber es war wirklich völlig in Ordnung. Wir merkten schnell, dass wir dieses Jahr den Sport komplett hinten angestellt haben und gerieten sehr schnell ins Schwitzen. Aber ganz langsam ging es Schritt für Schritt weiter Richtung Gipfel des Hesten und die Aussicht wurde immer besser. Das Wetter spielte auch mit und so blieben wir doch recht lange oben, machten tausend Bilder und Damian auch einige Drohnenaufnahmen. Die Rundumsicht war wirklich einfach traumhaft, besonders der Blick auf Segla. Den Abstieg durfte ich dann so gut wie alleine bewältigen, da Damian mit einem Finnen ins Gespräch kam, der auch seine Drohne dabei hatte. Die beiden waren so vertieft ins Gespräch, dass sie gar nicht merkten, dass sie irgendwann sogar vom Weg abkamen. Typisch 😅
Danach verließen wir den Fjord und fuhren wieder durch die beiden gruseligen Tunnel zu einem Campingplatz direkt am Meer, den wir schon bei der Hinfahrt gesehen hatten. Da wir kein Strom brauchten bekamen wir einen wunderschönen Stellplatz am Wasser. Es war so wunderbar warm, dass wir in die Badeklamotten wechselten, aber das Meer war deutlich kälter als der See vor ein paar Tagen in Südschweden. Deswegen traute sich nur Damian kurz etwas tiefer rein. Danach gab es eine warme Dusche, Fisch and Chips mit leckerem Bier und Cider von der Mack Brauerei. Im Anschluss ließen wir den Tag gemütlich ausklingen und lauschten dem Mövengeschrei und plätscherndem Wasser hinter uns.Read more
Jesus liebt dich
August 11, 2024 in Norway ⋅ ☁️ 16 °C
Es war so warm heute morgen, dass wir in kurzen Sachen hinter dem Van im Schatten Frühstücken konnten/mussten. Nachdem wir noch nicht mal die erste Tasse Kaffee geleert hatten erschien plötzlich ein großer älterer Mann neben mir mit Vokuhila Frisur. Zuerst sagte er, dass er nur ein paar Bilder machen möchte, da es in Finnland überall so flach ist und er deswegen die Aussicht hier so toll findet. Kurz danach fing er aber ohne Punkt und Komma an zu reden und eröffnete uns, dass er seit 40 Jahren verrückt nach Jesus sei und deswegen sein Wort und seinen Glauben verteilen möchte. Wir blieben freundlich und hörten uns dies 20 Minuten an. Erfuhren viel von der Sünde, Satan und den nicht so netten Pride Demonstranten in Finnland, die ihm schon mal sein Auto demoliert hatten und er deswegen auch des öfteren mal Polizeischutz benötigt. Da er leider keine Prospekte mehr in deutsch oder englisch dabei hatte, gab es zumindest ein Kulli für Damian 😅 und er erlöste uns endlich. Wir sahen danach noch sein Auto, was auch einfach für sich spricht (siehe Foto). Wir packten nach dem Frühstück zusammen und machten uns auf den Weg Richtung Süd-Westen. Immer entlang der Küste und durch einige Felsentunnel bis wir am Strand von Ersfjord ankamen. Und dort machten wir den ersten großen Fehler dieser Reise - wollten nur kurz neben der Straße halten und zack hatten wir uns im Sand festgefahren. Und zwar so richtig 🙈. Mit der Hilfe einer sehr netten tschechischen Familie und eines Norwegers waren wir dann nach einer halben Stunde frei und fuhren direkt auf den richtigen Parkplatz, der nur einige Meter weiter an der Straße war. Da fühlten wir uns wirklich richtig dumm, aber aus seinen Fehlern lernt man ja schließlich 🙈. Und so ist das Universum auch wieder im Gleichgewicht, da es ausgerechnet Tschechen waren, die uns retteten 😅. Wir spazieren dann noch ein wenig am Strand und machten uns dann aber zügig weiter, da schon der nächste Reisebus mit Touristen um die Ecke bog. Weiter ging es dann nach Skaland, wo wir uns nochmal ein Campingplatz direkt am Meer gönnten. Wir konnten von hier direkt die nächste Wanderung starten und hätten sonst sowieso Parkgebühr bezahlen müssen. Nach einem kurzen Besuch im kleinen Supermarkt (wir holten uns mal wieder Zimtschnecken 😁) und einer kleinen Stärkung, machten wir uns auf zum Husfjellet. Auf dem Weg sichteten wir wieder den Finnen, der direkt vor dem Supermarkt geparkt hatten und bogen deswegen zügig auf den Wanderparkplatz ein, damit er uns nicht sehen konnte 😅. Die Wolken hingen leider sehr tief, weswegen wir schnell im Nebel eingehüllt waren nachdem wir die Hälfte der Höhenmeter überwunden hatten. Deutsche auf dem Weg versprachen uns zwar einen sonnigen Gipfel, allerdings hatten wir den leider nur für wenige Minuten. Danach zog es komplett zu und wir konnten uns die tolle Aussicht leider nur noch vorstellen. Dafür war der Weg nochmal ein gutes Training für die Lofoten und nochmal 100hm mehr als gestern. Nachdem wir wieder unten waren nutzten wir ausgiebig die Duschen und kochten uns ein Premium-Abendessen. Am Tag zuvor hatten uns Deutsche eine Makrele geschenkt, da sie viel zu viel Fisch geangelt hatten und keinen Platz mehr im Kühlschrank hatten. Den grillt nun Damian auf dem Skotti und ich bereitete eine Couscous Gemüsepfanne zu. Zusammen mit einem Glas Wein genossen wir das Mahl am Picknicktisch direkt hinter dem Van. Wir beobachteten dann noch die spät ankommenden anderen Camper und planten ein wenig unsere nächsten Tage.Read more
Überfahrt auf die Lofoten
August 12, 2024 in Norway ⋅ ☁️ 16 °C
Heute klingelte der Wecker extra früh, womit Damian überhaupt nicht klar kam. Lag vor allem daran, dass wir diese Nacht beide sehr schlecht geschlafen haben, auch wenn wir nicht wissen wieso. Ohne Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Gryllefjord. Dabei kamen wir noch an der Ausichtsplattform bei Bergsbotn vorbei, an der wir ganz kurz halt machten. An den immer wieder schönen Fjordaussichten konnten wir uns gar nicht richtig satt sehen. Gegen 8 Uhr kamen wir dann am Fährhafen in Gryllefjord an und hatten enormes Glück, da wir noch den vorletzten Warteplatz für die Fähre erwischen konnten. 10 min später und es hätte nicht mehr geklappt. Die Fährfahrt ist so beliebt, dass viele hier direkt in der Warteschlange übernachtet hatten und teilweise auch noch in ihren Dachzelten schliefen. Wir nutzten die Wartezeit um zu frühstücken und ein wenig den Schlafmangel wieder aufzuholen. Um kurz vor 10 konnte man das Ende der Schlange schon gar nicht mehr sehen, da werden einige es auch nicht auf die nächste Fähre 4 Stunden später schaffen. Für uns ging es aber zum Glück um 11 Uhr los und wir fuhren für 1:40 Stunden Richtung Andenes. Dort angekommen hielten wir uns an die Westküste, die wir uns etwas aussichtsreicher erhofften, was auch der Fall war. Es regnete zwar hin und wieder und die Wolken hingen tief, aber auch das hatte seine eigene Stimmung. Durch kompletten Zufall hielten wir bei einer Toilette, die sich als kleine Touristenattraktion herausstellte. Ganz in der Nähe befand sich ein kleiner Leuchtturm, aber das Highlight waren die Toiletten selber, bei denen man sich durch Knopfdruck eine wunderschöne Aussicht auf das Meer gönnen konnte.
Die folgende Strecke war einfach herrlich, da sich im Minutentakt Berglandschaften, Moore, Seen, Strände und das Meer abwechselten, verbunden durch den ein oder anderen Tunnel. Hier gibt es nochmal mehr Landwirtschaft als auf Senja, wodurch wir immer mal wieder einige Schafe oder Kühe auf der Straße stehen hatten. Leider stellte sich die Stellplatzsuche auch hier oben schon etwas knifflig heraus und alle im voraus herausgesucht Plätze waren schon belegt. Wir fanden aber am Ende noch einen netten Schotterplatz an einem See, der zwar keine sensationelle Aussicht bot, aber dafür ruhig gelegen war und wir uns stand jetzt (20:30 Uhr) nur mit zwei weiteren Fahrzeugen teilen mussten. Heute Abend gab es dann zum Abschluss eine ziemlich leckere Nudel-Gemüse-Pfanne mit Bier aus der Mack Brauerei. Wir lagen schon früh im Bett und lauschten dem Geläut der Schafe, die neben uns auf der Wiese grasten.Read more
Wie schön ist es bitte hier?
August 13, 2024 in Norway ⋅ ☁️ 19 °C
Nachdem es nachts noch recht viel geregnet hat, wachten wir früh bei Sonnenschein und blauem Himmel auf. Auch wenn es etwas schwer fiel wieder so früh aufzustehen, beeilten wir uns und fuhren gegen 7:30 Uhr Richtung Svolvær. Dort starteten wir dann um 8:00 Uhr den Aufstieg auf den Berg Floya. Zum Glück lag der Weg so früh noch im Schatten des Berges, sodass wir trotz der anstrengenden 500 Sherpa Stufen recht zügig nach oben kamen. Kleine Kletterpartien unterbrach die Stufen immer mal wieder, was für etwas Abwechslung sorgte. Die Treppen endeten dann am Djevelporten, einem Stein, der oberhalb einer Felsspalte feststeckte. Damian ließ sich das nicht entgehen und kletterte auf dieses und ließ die Drohne direkt mal eine Runde fliegen. Danach ging es nochmal ein kleines steiles Stück weiter, bis man dann leider kurz unterhalb des Gipfels nicht mehr weiter konnte. Die Rundumsicht war aber auch dort wirklich wunderschön. Danach gingen wir noch am Grat entlang und machten am Ende dieses dann eine kleine Pause. Hier oben bruzzelte die Sonne schon ordentlich und der Aufstieg war auch nicht mehr im Schatten. Da hatten wir wirklich Glück gehabt, dass wir so früh los gekommen sind. Der Abstieg ging zunächst weiter westlich über einen anderen Weg, der es aber auch in sich hatte. Es wurde deutlich voller und viele quälten sich in der Sonne. Auch leider viele unerfahrene Wanderer, die entweder in Jeans und kleiner Trinkflasche oder sogar in Flipflops hoch stapften. Diese Idioten gibt es leider anscheinend überall. Nach insgesamt 3 1/2 Stunden waren wir wieder am Auto und fuhren nochmal ins Zentrum der kleinen Stadt. Nach Kaffee und Zimtschnecke machten wir und dann aber weiter auf nach Henningvaer. Dort angekommen schauten wir uns zunächst das berühmte Fußballfeld an, welches umringt von Wasser ist (sowie Drohnen) und schauten uns danach das sehr idyllische Dörfchen noch etwas weiter an. Am liebsten hätten wir uns noch etwas in das sehr süße Klettercafe gesetzt, aber wir wollten vor 18 Uhr an unserem Ziel ankommen und machten uns deswegen gegen halb 5 wieder weiter. Die Zufahrt nach Henningvaer ist wirklich unfassbar schön und bezaubert nicht nur mit dem imposanten Bergpanorama, sondern auch mit türkis leuchtendem Wasser und wunderschönen Sandbuchten. Entlang der E10 hatten wir danach aber noch weitere traumhafte Ausblicke, bis wir an unserem Ziel, dem Lofoten Beach Camp ankamen. Zuerst waren wir geschockt wie voll es hier ist und überlegten noch weiter zu fahren,da wir gar keine Lust auf so viele Menschen hatten. Die Stellplätze waren aber zum Glück etwas versetzt angelegt, sodass sich die Fahrzeuge etwas verteilen konnten. So blieben wir dann doch hier und bereuten es auch keineswegs. Wir sprangen nämlich direkt in das glasklare Meer und genossen die Abkühlung, da es heute wirklich ein wunderbar warmer Tag hier oben war. Da am Strand direkt eine Saune war gingen später bis nach 22 Uhr immer noch Leute baden. Wir drehten pünktlich zum Sonnenuntergang noch eine kleine Runde und legten dann wohl verdient endlich die Füße hoch.Read more
Ryten und knifflige Stellplatzsuche
Aug 14–15, 2024 in Norway ⋅ ☁️ 19 °C
Die Nacht war trotz des vollen Platzes sehr ruhig. Wir nutzen die Gelegenheit nochmal und entleerten unser Grauwasser und tankten auch direkt nochmal Frischwasser auf. Danach machten wir uns in das 15 min entfernte Fredvang auf. Eigentlich wollten wir dort eine Nacht mit dem Zelt verbringen, da aber die nächsten Tage Regen gemeldet ist, planten wir nochmal um, da wir keine Lust auf ein nasses Zelt im Van hatten. Wir kamen erst gegen 9 am Wanderparkplatz an, der schon gut gefüllt war. Deswegen beeilten wir uns mit dem Frühstück und machten uns an den Anstieg auf den Ryten. Wir hatten einige Wanderer vor sowie hinter uns, aber noch ging es und es war noch nicht zu überlaufen. Die Abzweigung zum Kvalvika Beach ignorierten wir und machten uns an weitere Höhenmeter ran. Unten in der Bucht wollten wir eigentlich übernachten, aber als wir von oben die kleine Zeltstadt sahen, waren wir ganz froh, dass wir uns dagegen entschieden hatten. Im Vergleich zu gestern war der Aufstieg recht einfach, auch wenn es nicht gerade unanstrengend war. Oben am Gipfel begrüßte uns ein starker Wind und die Sonne brach so langsam durch den bewölkten Himmel. Wir genossen noch kurz den schönen Ausblick auf die türkisfarbene Bucht und den weißen Sandstand Kvalvika und machten uns so langsam auf den Rückweg. Dabei merkten wir, dass wir gerade noch rechtzeitig gestartet waren, da jetzt ganze Scharen an Menschen uns entgegen kamen. Vor allem Touristen, die man nicht gerne sieht, da sie sich weder an das Drohnen-Verbot im Nationalpark hielten noch sich rücksichtsvoll auf den Wegen verhielten. Deswegen machten wir uns zügig auf zum Parkplatz, wo wir noch schnell eine kurze Handwäsche machten und uns dann zu einem kleinen Café ins Nachbardorf von Fredvang aufmachten. Da es im Süden der Lofoten wirklich schwierig ist einen Stellplatz zu bekommen, machten wir uns heute wirklich früh auf die Suche. Wir wollten aber nicht in einer der Parkbuchten entlang der E10 stehen oder über 40€ für die Übernachtung bezahlen und so mussten wir, nachdem wir bis nach Reine gefahren sind, wieder umdrehen. Letztendlich parkten wir an dem Platz, den Damian als allererstes gesehen hatte. Direkt an der Brücke zu Fredvang mit tollem Ausblick auf den Fjord und viel Platz um das Auto herum. Hier mussten wir zwar auch 15€ bezahlen, fanden das aber absolut fair und ab 20 Uhr fuhr auch so gut wie kein Auto mehr über die Brücke. Wir nutzen die Zeit um unsere Wäsche aufzuhängen, gemütlich ein Buch zu lesen und den Anglern an der Bucht zuzusehen. Am Ende blieben noch drei weitere Fahrzeuge hier (alles deutsche Kennzeichen), was bei diesem großen Platz wirklich wenige sind. Da es morgen recht viel Regnen soll, überlegen wir hier vielleicht ein Pausentag einzulegen.. Mal schauen.Read more
Ruhetag mit Wikingern
August 15, 2024 in Norway ⋅ ☁️ 16 °C
In der Nacht hat es uns ganz schön durchgeschüttelt und wir wurden mit Regen geweckt. Deswegen gingen wir es heute sehr gemütlich an und krabbelten erst gegen 10 Uhr aus unserem Bett. Heute wollten wir ein Ruhetag einlegen, da uns die Beine bei den letzten Aufstiegen schon ganz schön gebrannt hatten. Der Regen hörte dann aber schnell auf, die Wolken hingen aber noch ganz schön tief in den Bergen. Gegen halb 12 fuhren wir wieder die E10 zurück, bis nach Borg zum Wikinger Museum. Dort war er es schon ziemlich voll, aber da jeder ein Audioguide für die Ausstellung bekam, störte das nicht weiter. Nach dem Haupthaus konnte man über das Außengelände zu einer Nachbildung des größten bekannten Langhaus gelangen. Darin waren einige gewandete Wikinger, die entweder altes Handwerk zeigten oder den Kindern halfen, sich ebenfalls zu verkleiden. Im vorderen Teil gab es noch die Möglichkeit etwas zu essen und wir teilten uns eine wirklich sehr leckere Lammsuppe zusammen mit einem noch leckeren Glas Met. Danach liefen wir runter zum See, wo man Bogenschießen, Axtwerfen oder mit einem Wikingerboot fahren konnte. Mittlerweile schien auch die Sonne wieder und es wurde direkt wieder sehr warm. Da wir auf die Bootsfahrt über eine Stunde warten mussten, begnügten wir uns damit, den anderen Museumsbesuchern zuzuschauen ihren richtigen Rhythmus beim Rudern zu finden. Allgemein ist das Museum wirklich super für Kinder, hat nur einen recht stolzen Preis mit 21€.
Danach schlenderten wir noch durch ein Einkaufscenter in Leknes und fuhren nach einem ganz kurzen Abstecher über Nusfjord wieder zu unserem Stellplatz der letzten Nacht zurück. Direkt nach unserer Ankunft fing es wieder an zu regnen, was für den restlichen Abend anhielt. Wir kochten uns einen riesigen one Pot mit Tortellini und Köttbullar und spielten noch etwas Qwixx und Skip Bo. Morgen soll es leider wieder recht viel regnen und wir wollten eigentlich vor unserer Fährfahrt noch den Reine bringen hoch. Mal schauen, wir werden auf jeden Fall das Beste versuchen draus zu machen.Read more
Licht und Schatten
August 16, 2024 in Norway ⋅ ☁️ 13 °C
Wir pellten uns schlaftrunken aus dem Bett und wollten noch vor dem Frühstück schon mal Richtung Reine, um zumindest ein paar Fotos unten im Dorf zu machen. Es regnete nämlich ordentlich und sah nicht wirklich danach aus, dass wir heute eine Wanderung machen können. Wir versuchten das Auto zu starten - und nichts. Es machte keinen Mucks. Wir checkten einige Dinge, aber es half leider nichts. Die Vermutung wurde stärker, dass unsere Batterie hinüber war, obwohl wir bisher noch keinerlei Probleme hatten. Der erste Stellplatz Nachbar der wach wurde bot uns an mit seinem Überbrückungskabel auszuhelfen, aber leider half das auch nichts. So riefen wir den ADAC an und bekamen die Info, dass sich jemand innerhalb der nächsten Stunde bei uns meldet. Also machten wir es uns notgedrungen gemütlich und frühstücken erstmal. Draußen nahm der Sturm immer mehr zu und der Van wurde ordentlich durchgeschüttelt. Wir bekamen den erhofften Anruf recht zügig, aber leider war der Abschlepper noch bei Svolvear und wir müssten noch knapp zwei Stunden auf ihn warten. Also packten wir die Bücher aus, Dösten noch ein wenig und warteten. Als er ankam ging es sehr schnell, der Motor lief wieder und er gab uns eine Adresse bei der wir eine neue Batterie bekommen sollten. Wir machten uns auf den Weg und waren zuerst stutzig, da die Adresse im Nirgendwo lag. Wir riefen kurz bei der Nummer an, und ließen uns nochmal bestätigen, dass wir alles richtig entziffern hatten. Wir fuhren 40min später auf den Hof eines Bauernhofs und der Besitzer lotste uns direkt in seine Scheune. Er testete unsere Batterie nach Entladung und tatsächlich, die war komplett hinüber. Da hatten wir wohl bisher Glück gehabt, dass wir noch keine Probleme hatten. Danach mussten wir nochmal einen Abstecher nach Leknes machen um Bargeld zu holen, da der Herr wundersamerweise keine Banküberweisung wollte 😅. Danach ging es gefühlt zum 1000sten mal die gleiche Strecke zurück Richtung Süden. Das Wetter wurde immer besser und die Hoffnung wuchs, dass wir vielleicht doch noch etwas vom Tag haben könnten. Wir fuhren bis nach Reine und bekamen noch einen Parkplatz am Hafen. Es war ziemlich voll, denn das bessere Wetter lockte noch viele weitere hervor, obwohl es schon kurz nach 5 Uhr Nachmittags war. Auch wenn wir schon ziemlich müde waren, packte uns die Motivation und wir liefen los. Nach den ersten Treppen trafen wir unsere Stellnachbarn der letzten beiden Nächte witzigerweise wieder. Man merkte schnell, dass man hier wirklich den touristischsten Punkt überhaupt erreicht hatte. Hier gab es gefühlt alle Nationen und von Wanderern in voller Ausrüstung bis Jogginghose in Schlappen oder Kleinkind auf dem Arm traf man natürlich auch wieder alles an. Manche merkten dann auch, dass es vielleicht nicht die beste Idee ist im Nieselregen 1978 Stufen an windausgesetzten Stellen hoch zu gehen, aber natürlich nicht alle 😅. Oben wurde es dann auch nochmal ziemlich rutschig, aber Damian schaffte es knapp in einer Stunde hoch.. Ich stapfte etwas hinterher 😅. Oben wurde es zum Glück etwas leerer und nieselte auch nur nochmal kurz, was aber ein wunderschöner Zufall war, da sich so direkt über Reine ein kleiner Regenbogen bilden konnte. Das war wirklich sehr schön. Wir trafen die nächsten Stellplatznachbarn, die uns am Morgen noch mit dem Überbrückungskabel geholfen haben 😅 und machten uns wieder an den Abstieg. Unten im Hafen kam die Sonne im perfekten Moment nochmal raus und tauchte alles in goldenes Licht. So schnell kann es gehen - am Morgen noch verzweifelt und am Abend wunderschöne Ausblicke genossen. Ich muss aber auch sagen, dass Reine etwas zu viel gehypet wird. Die Wanderung auf den Floya hat uns deutlich besser gefallen und war bei weitem nicht so überlaufen. Gelohnt hat es sich aber trotzdem.
Wir nutzten noch die Entsorgungsstation am Hafen und machten uns auf nach Moskenes, dass nur wenige Kilometer hinter Reine liegt. Dort reihten wir uns gegen 21:30 Uhr in die Warteschlange der Fähre ein, für die wir für 23:45 Uhr uns einen Platz reserviert hatten. Wir aßen gemütlich zu abend und beobachteten die von der Fähre abfahrenden Autos. Dann ging es auch schon los, wir träffen zunächst erstmal zum dritten Mal unsere Stellnachbarn mit dem Kabel 😂 und machten uns dann mit Decke und Kissen auf den sehr bequemen Sitzen bequem. Es war aber schon sehr schnell klar, dass man an Schlaf nicht denken konnte. Der Wind war sehr stark und dementsprechend auch der Wellengang. Es fühlte sich fast an wie auf einer Achterbahn und dass man draußen keinen Horizont sah, da es hier unten schon sehr dunkel wurde, machte es nicht besser 🙈. Normalerweise macht mir so etwas nichts aus, aber selbst ich musste mich stark von meinem flauen Magen ablenken und die Geräusche der wirklich viel genutzten Kotztüten um mich herum machte es nicht besser. Damian musste nach einer halben Stunde kapitulieren und verschwand für die nächsten 2 Stunden auf der Toilette. In der letzten Stunde wurde es etwas besser und wir konnten etwas dösen, aber Damian war komplett fertig und fast am Ende seiner Kräfte. So fuhren wir direkt nach der Fähre nur 15min zum nächsten Platz, teilten uns ein Elotrans und gingen um kurz vor 4 dann endlich schlafen. Was für ein Tag 😅Read more
Wieder klarkommen 😅
August 17, 2024 in Norway ⋅ 🌫 14 °C
Immer noch gezeichnet vom letzten Tag machten wir uns gegen halb 12 unser Frühstück und beobachteten die Leute um uns herum, die kamen und gingen, da unser Platz anscheinend ein beliebter Ausgangspunkt für Gassirunden war. Es war ein nichtssagender großer Schotter Platz mit einem kleinen Toilettenhäuschen mit Plumsklo.
Da Damian noch etwas brauchte um richtig in die Gänge zu kommen, schnappte ich mir die Kamera und folgte dem kleinen Pfad in den alle Besucher abbogen. Nach 10 min war ich an der Küste und an einem wunderschönen kleinen Strand mit richtig schön hergerichteten Sitzgelegenheiten mit Feuerstellen. Da es immer mal wieder nieselte, war trotz Samstag nicht sehr viel los, aber an sonnigen Tagen war es hier bestimmt gut besucht. Falls wir nochmal her kommen sollten und besseres Wetter haben, würde ich hier auch mehrere Tage bleiben. Ich ging noch etwas an der Küste entlang und kehrte dann zum Auto zurück. Wir machten uns los Richtung Osten und folgten wieder einmal der E10 ein gutes Stück. Bogen nach über einer 1 Stunde jedoch ab und fuhren zum Zeltplatz Oyra, da wir eine warme Dusche dringend nötig hatten 😅. Dort stellten wir uns direkt an den See, an dem die Stellplätze jeweils noch eine schöne Holzterasse haben. Für die nächsten 2 Stunden war aber noch Regen angesagt, weswegen wir erstmal wieder unser Bett auszogen und weiteren Schlaf nachholten. Als wir wach wurden strahlte uns die Sonne durchs Dachfenster an und wir machten uns direkt daran Stühle und Tisch auszupacken und das Abendessen vorzubereiten. Der erste Flammkuchen im Omnia gelang uns soweit sehr gut 😊. Danach ging es unter die Dusche und dann auch kurz danach wieder in die Horizontale, da wir morgen früh raus wollten. Draußen konnte man auch leider nicht mehr wirklich sitzen, da es schon sehr schnell nach Sonnenuntergang kalt wurde. Vielleicht muss sogar heute mal die Standheizung ihren Dienst leisten - wir werden sehen.Read more
Von Norwegen wieder nach Schweden
Aug 18–19, 2024 in Sweden ⋅ ☁️ 13 °C
Ich schlief die Nacht richtig gut, weil es endlich mal kühler war 😅. Trotzdem mussten wir fürs Frühstück dann zum ersten Mal die Standheizung anwerfen, da 12 Grad dann doch etwas zu frisch dafür im Auto waren. Gegen 9 fuhren wir 3 km bis zum Wanderplatz, mussten uns aber dann an den Straßenrand stellen, da der sehr kleine Platz schon komplett gefüllt war. Los ging es direkt mal wieder mit ordentlich Steigung, die uns für die nächsten 3 km begleitete. Danach war es nur noch ein hügeliges Auf und Ab, jedoch mit teweise sehr matschigen Passagen, da wir durch ein Moorgebiet durch mussten. Es kamen noch zwei kleine Kletterpartien und danach wurde es zunehmens felsiger. Man hatte ab da schon eine tolle Aussicht ins Tal herunter, aber die beste Aussicht der Wanderung bekamen wir erst nach der halben Umrundung der Felskante, als wir den Litlverivatnet See erblickten von dem aus 223 m der Litlverivassforsen ins Tal herabstürzte. Der Ausblick war atemberaubend! Wir stiegen dann noch zum See hinab und gingen über die Hängebrücke, die dort über den Wasserfall führte. Eigentlich wollten wir den ganzen Rundweg machen, der 22 km lang ist und auf der Hälfte mit dem Zelt übernachten. Da wir aber leider hier nur heute Glück mit dem Wetter haben und es in der Nacht sowie morgen den ganzen Tag regnen sollte, gingen wir nach dem Wasserfall wieder die 5,5 km zurück zum Auto. Der Wetterbericht für das Sarek sieht zumindest heute sehr vielversprechend aus für die nächsten Tage. Deswegen machten wir uns nach der Wanderung Richtung norwegische Grenze und fuhren hier wieder nach Schweden rüber. Eigentlich grenzt der Rago Nationalpark, in dem wir heute gewandert sind, am Padjelanta Nationalpark, der wiederum am Sarek Nationalpark liegt. Allerdings gibt es keine Straße die durch die Parks führt. Deswegen müssen wir einmal um den Pudding herum fahren, was eine Strecke von 500 km bedeutete. Das war aber gar nicht schlimm, da wir zuerst über eine sehr schöne Passstraße gefahren sind und dann an gefühlt tausend Seen vorbei und wunderschön idyllischen Schwedenhäusern. Es ging dann zwischenzeitlich über 40 km über eine holprige Schotterstraße, wo ich ein wenig um unsre Reifen bangte, aber das Schöne daran war, dass wir endlich richtig viele Rentiere zu Gesicht bekamen. Gegen halb 10 suchten wir uns dann noch einen netten Stellplatz direkt am See, der nur 40 min von unserem morgigen Start entfernt lag und lauschten noch ein wenig dem sanften Plätschern des Sees.Read more
Laufen bis die Füße qualmen
August 19, 2024 in Sweden ⋅ ☀️ 12 °C
Ab 4 Uhr waren wir leider nicht mehr alleine im Van. Die fiesen Stechmücken haben irgendwie einen Weg rein gefunden. Wie wissen wir immer noch nicht, aber dank unserer Insektenlampe konnten wir ihnen schnell den Gar aus machen. Trotzdem weckte uns alle halbe Stunde wieder eine neue. Deswegen waren wir recht zerknautscht als wir uns auf den Weg zum Wanderparkplatz machten. Der Weg war recht abenteuerlich und bestand größtenteils aus einer sehr holprigen Schotterpiste. Da waren wir schon sehr froh, dass wir diese nicht noch gestern im Halbdunkel gefahren sind. Vor Ort waren schon einige dabei ihre Rucksäcke zu packen und wir machten uns ebenfalls daran. Danach noch ein schnelles Frühstück und dann ging es gegen halb 11 endlich los. Vor uns lagen 10 km Forstweg, die wir zügig absolvierten. Danach ging es in ein sumpfiges Waldgebiet und der Weg wurde deutlich unwegsamer und verwunschener. Überall schossen Pilze aus dem Boden und an jeder Ecke sah man Blaubeeren oder andere Beeren am Wegesrand. Obwohl der Weg nur 6 km lang war, kamen wir deutlich langsamer voran, da es immer Matschiger wurde und man aufpassen musste, dass man auf den vielen Baumwurzeln nicht ausrutscht. Nach insgesamt 16 km kamen wir dann endlich an der Aktse Fjellstation an und rasteten kurz. Wir kauften noch ein paar Snacks im Shop und machten uns auf die letzten Meter, die nochmal knackig bergauf gingen. Nach etwa 250 hm fanden wir ein schönes Plätzchen kurz unterhalb der Baumgrenze. Gott sei Dank gab es hier oben kaum noch Mücken und man hatte hier schon einen schönen Blick ins Flusstal herunter. Damian machte sich auf die Suche nach einer Wasserquelle, die er auch schnell fand und danach bauten wir im immer noch strahlenden Sonnenschein unser Zelt auf. Danach machten wir uns etwas zu essen und ruhten uns noch etwas aus. Gegen 8 ging es aber schon in die Schlafsäcke rein, da es merklich kälter wurde und wir durch das hohe Tempo heute auch ziemlich geschafft waren. Wir waren nicht sehr weit vom Weg weg und hörten immer noch Wanderer hoch oder runter laufen. Da hatten einige wohl heute einen langen Tag eingelegt wegen des guten Wetters.Read more
Skierffe und zurück
August 20, 2024 in Sweden ⋅ ⛅ 13 °C
Nachts wurde es knackig kalt, weswegen die Nacht etwas unruhig war. Am Anfang braucht man immer etwas Eingewöhnung bis man die perfekte Schlafsack Einstellung raus hat, damit man nicht friert oder nicht komplett Nass geschwitzt ist 😅. Wir schafften es um 8:30 Uhr los, da wir im Turbomodus frühstückten, um nicht von den kleinen Midges aufgefressen zu werden. Leider war es am Zelt windstill am Morgen. Mit halb gepackten Rucksäcken (wir ließen das Zelt stehen) ging es weiter bergauf. Nach wenigen Metern mussten wir links abbiegen und ab da ging der Weg dann geradeaus Richtung Skierffe. Wir hatten ein gutes Tempo und kamen trotz der Höhenmeter ganz gut voran. Nach etwa 6 km sahen wir das erste Rentier - darauf folgten noch einige weitere kurz vorm Gipfel, die wohl Wanderer gewöhnt waren, da sie sich durch uns nicht stören ließen. Nach 2 Stunden waren wir auf dem Gipfel und hatten ihn komplett für uns alleine. Die Sonne kämpfte sich sogar für ein paar Minuten hervor und wir genossen die Aussicht. Vor zwei Jahren hatten wir in Berchtesgaden zwei kleine Schnäpse gekauft, die wir eigentlich auf dem Watzmann trinken wollten, aber der Gipfel war damals im Nebel versunken gewesen. Also kam jetzt die Gelegenheit - schließlich war der berühmte Ausblick vom Skierffe der Hauptgrund gewesen, warum wir uns dieses Jahr für Schweden entschieden haben :). Nach etwa 30 min kamen die nächsten Wanderer hoch und da der Wind immer unangenehmer wurde, machten wir uns an den Abstieg. Auf dem Rückweg fand Damian noch ein kleines Geweih, worüber er sich sehr freute und kurz vor unserem Zelt sahen wir ebenfalls nochmal ein Rentier. Trotz der 14 km waren wir noch recht fit und da wir keine weitere Wanderung hier oben machen konnten und die Mücken uns etwas nervten, entschieden wir uns das Zelt abzubauen und runter zu Aktse zu laufen. Dort machten wir uns etwas zu Mittag und zogen die Regenjacken an, leider fing es nämlich etwas an zu nieseln. Gegen 15:30 Uhr ging es dann weiter, den gleichen Weg zurück wie gestern. Um kurz vor halb 8 kamen wir dann auch endlich wieder am Auto an. Wir waren froh uns so entschieden zu haben, aber waren auch ziemlich fertig. 31 km und 1007 hm haben wir heute laut Damians Garmin Uhr geschafft - das merkten wir auch mittlerweile ganz schön. Wir sehnten uns nach einer warmen Dusche und fuhren zunächst Richtung Kvikkjokk zum nächsten Campingplatz. Leider war dort niemand mehr zu erreichen und in der Fjällstation waren die Duschen auch leider schon geschlossen. Wir erreichten jedoch telefonisch noch einen Platz in Jokkmokk, wo uns eine Schlüsselkarte bereitgelegt werden konnte. So machten wir uns wieder auf in die andere Richtung und fuhren für ca eine Stunde. Dort nutzen wir die wirklich nötige Dusche und krabbelten in unser Bett. Die Beine sind schwer und alles tut weh.. Mal schauen wie es morgen ist 😅🙈.Read more
Pausentag
August 20, 2024 in Sweden ⋅ 🌙 12 °C
Wir wurden relativ früh wach, hatten aber anscheinend fest und tief geschlafen, denn wir waren erstaunlicherweise recht fit. So gingen wir direkt zur Rezeption, bezahlten die letzte Nacht und buchten direkt noch eine weitere hinzu - dieses Mal jedoch für einen etwas freieren Platz direkt am Seeufer. Danach fuhren wir die 2 km zur Tankstelle und Supermarkt und kauften erstmal viel zu viel ein 😅. Kommt davon, wenn man hungrig einkaufen geht. Danach ging es wieder zurück und wir machten uns erstmal ein gemütliches Frühstück mit Rührei und Speck. Die Sonne kam immer mal wieder raus und das Thermometer kletterte auf fast 20 Grad. Der Platz leerte sich immer mehr und wir genossen die Ruhe. Waschten zwei Ladungen Wäsche, lesten oder beobachteten die neu ankommenden Gäste. Am Nachmittag nutzte Damian noch die Sauna, die er ganz für sich alleine hatte. Abends grillten wir Halloumi und Würstchen mit Salat und Kartoffeln aus dem Omnia. Danach spielten wir noch zwei Runden Flügelschlag, die wir aber doch recht schnell nach Innen verlagern mussten, da sich ein älteres schwedisches Paar leider direkt neben uns stellte (auf der anderen Seite war noch alles frei 🙄) und wir so im Windschatten waren, wodurch wir leider wieder von Stechmücken überfallen wurden. Der Ruhetag hat richtig gut getan, aber wir freuen und auch darauf, dass es morgen wieder weiter geht. Ab jetzt stetig in den Süden, denn so viele Tage haben wir leider nicht mehr.Read more
Fahrtag in den Süden
Aug 22–23, 2024 in Norway ⋅ ☁️ 14 °C
Wir wachten mit Regen auf und packten unsere 7 Sachen wieder ein. Alle Deutschen um uns herum taten das Gleiche und verließen ebenfalls den Campingplatz. Bevor wir jedoch Jokkmokk verließen, holten wir uns erstmal die gefühlt 1000ste Zimtschnecke und erkundeten uns noch im Systembolaget (Alkohol-Laden), ob sie den Moltebeeren Likör hatten, den wir im Juni bei der Rentierwanderung getrunken haben. Leider war dieser ausverkauft, wie fast überall in Schweden, jedoch sollte es wohl in Dorotea welche geben und das lag heute sowieso auf dem Weg. Um kurz nach 10 ging es also endlich los im fiesen Nieselregen. Über Stunden ging es durch die typisch schwedischen Wälder mit nicht viel Zivilisation auf dem Weg. Wir sahen noch einige weitere Rentiere, wovon zwei auch sogenannte "Glücksrentiere" waren, da sie weißes Fell besaßen. In Dorotea wechselten wir erstmal in kürzere Kleidung und kauften erfolgreich den Likör ein. Auf dem Weg hatten wir schon zweimal die Karlsruher vor uns gesehen, die mit uns letzte Nacht direkt am See standen. Auch nach Dorotea holten wir sie wieder ein und fuhren bis kurz vor unserem Ziel hinter ihnen her. Sie bogen allerdings kurz vor der norwegischen Grenze auf einen Rastplatz ab. Für uns ging es aber noch weiter. Kurz hinter der Grenze kamen wir gegen 20 Uhr an unserem Ziel an. Der Platz war wunderschön hergerichtet mit vielen Sitzmöglichkeiten, Grillstellen und kleinen Terrassen. Man musste nur 5 min weiter gehen und kam an weiteren Sitzmöglichkeiten direkt am See vorbei und wir hätten uns sogar ein Boot ausleihen und damit auf den See raus fahren können. Und das alles kostenlos! Leider war es aber dafür zu spät und die nächsten Regenwolken zogen schon an. Das war wirklich schade, denn es war wirklich wunderschön hier und wir hatten den Platz komplett für uns alleine.
Nach wenigen Minuten fing es allerdings an zu regnen und wir verkrochen uns in den Van um zu kochen. Bei Park for Night stand, dass vor einem Monat hier ein Bär die Mülltonnen geleert hatte - mal schauen, ob wir heute Nacht noch Besuch bekommen 😅.Read more
Trondheim und viel weiter
August 23, 2024 in Norway ⋅ 🌬 15 °C
Es kam kein Bär zu Besuch und wir schliefen sehr gut an unserem Stellplatz 😅. Wir machten uns bei bewölktem aber trockenem Wetter weiter in Richtung Westen bis wir nach 1 1/2 Stunden in Trondheim ankamen. Da wir früh los gekommen sind hatten wir zum Glück kein Problem ein Parkplatz im Hafengebiet zu finden. Von da aus liefen wir zur Altstadt und gönnten uns erst mal einen Kaffee und ein paar Teilchen. Die Altstadt war noch sehr verschlafen und es war wunderbar ruhig. Die bunten Holzhäuser ziehen sich bis zum Rand der Altstadt und von da aus gingen wir eine Runde bis zur Kathedrale. Dort trafen wir die ersten Hurtigruten Passagiere und es war deutlich voller in diesem Gebiet. Ein Museum lag dort neben dem nächsten - Militär -, Kunst-, Musikmuseen. Da das Wetter allerdings immer besser wurde, wollten wir lieber draußen sein und schauten uns noch etwas weiter um. Irgendwann kamen wir wieder zur Altstadt und aßen dort zu Mittag. Es war sehr lecker, aber die Portionen doch recht klein. Danach ging es noch hoch zur Festungsanlage und über ein sehr hippes Hafen Streetfood Viertel, was uns etwas an Kopenhagen erinnerte, wieder zurück zu unserem Auto. Es war mittlerweile halb 4 und wir wollten noch ein wenig weiter Richtung Süden kommen. Sobald wir im Auto waren fing es pünktlich an zu regnen und hörte auch für einige Stunden nicht mehr auf.
Eigentlich wollten wir nur noch 3 Stunden fahren und peilten auch schon einen Stellplatz an - allerdings regnete es immer noch stark und Damian war dank Powernap noch ziemlich fit. Also entschieden wir uns weiter zu fahren und fuhren bis kurz vor die schwedische Grenze bis kurz nach 12 Uhr durch. So haben wir morgen hoffentlich bei besserem Wetter die Gelegenheit uns noch ein wenig die schwedische Westküste anzuschauen.Read more
Ausflug in die Schären
Aug 24–25, 2024 in Sweden ⋅ ☁️ 18 °C
Blauer Himmel begrüßte uns heute durch die Dachluke. Der Wanderparkplatz wurde so langsam voller mit Gassigängern mit Hund und Pferd. Wir frühstücken zügig und machten uns gegen 10 Uhr los. Nach wenigen Minuten waren wir wieder über die Grenze gefahren und in Schweden. Zunächst steuerten wir die Halbinsel Veddö an und umrundeten diese einmal. Dort blühte die Heide noch richtig schön zwischen den Felsen. Danach mussten wir unseren Lutz ein wenig verarzten, denn wir bemerkten kurz vor dem Parkplatz, dass etwas am Boden schleifte. Leider hat sich durch die vielen Schlaglöcher und die Schotterstraßen in Nordschweden das Schutzblech unter dem Auspuff gelöst und hing zur Hälfte runter. Damian befestigte es notdürftig mit Kabelbindern - wir hoffen mal, dass das bis Deutschland so hält 😅. Danach ging es weiter zum Fischerdorf Fjällbacka. Dort gingen wir zunächst durch die Kungsklyftan. Die kleine Schlucht ist vor allem durch die Verfilmung von Ronja Räubertochter bekannt. Ein paar Treppen führen anschließend noch auf den Vetterberget, von dem man eine nette Aussicht auf das Dorf und die vielen kleinen Felseninseln hat. So langsam wurde es uns jedoch zu voll und wir entflohen dem Trubel in unser Auto und aßen dort gemütlich eine Kleinigkeit. Wir entschlossen uns das nächste Dorf Lysekil doch lieber auszulassen und lieber einen ruhigen Stellplatz auf der Insel Stenungsön anzusteuern.
Am Abend kam dort dann noch ein Wohnmobil vorgefahren mit Kreuznacher Kennzeichen. Mit dem Volxheimer Pärchen unterhielten wir uns dann noch länger über ihre und unsere Reise. Sie machten ein Sabbatjahr und waren davon nun die ersten 5 Wochen unterwegs.
Danach kochten wir uns leckere Feta Nudeln und spielten noch ein paar Runden Skip Bo.Read more
Göteborg
Aug 25–26, 2024 in Sweden ⋅ ☀️ 17 °C
Wir schliefen leider erst sehr spät ein, da eine kräftige Gewitterfront über uns hinwegzog und es bis 2 Uhr nachts ordentlich regnete und stürmte. Deswegen kamen wir auch nicht so früh wie geplant aus dem Bett. Ohne Frühstück machten wir uns los und kamen gegen halb 10 in Göteborg an. Wir schnappte uns zwei Elektroroller und fuhren damit direkt zum Haga Viertel. Obwohl später als gedacht, war noch nicht viel los und wir bekamen ohne Probleme im Husaren Café einen Platz und frühstücken dort erstmal ausgiebig - unter anderem die größte Zimtschnecke Göteborgs. Diese war dazu auch noch ziemlich lecker. Mit vollem Bauch machten wir uns weiter durch das Viertel und erkundeten die Stadt. Der Fantasy Buchladen, wie auch Vintage Laden durfte nicht fehlen sowie natürlich die Nippes Läden mit Magneten und Flaschenöffnern 😅. Trotz Sonntag hatten auch eigentlich alle Läden offen, mit Ausnahme der Markthalle, in der wir eigentlich gerne zu Mittag gegessen hätten. Gegen 15 Uhr schnappten wir uns wieder zwei Roller und fuhren zurück zum Auto. Das bewegten wir aber nur für 5 min, da es dann noch in das World of Volvo Museum ging. Das Museum hat dieses Jahr erst neu aufgemacht und damit das alte Volvo Museum ersetzt. Wir hatten schon vorher gelesen, dass leider nicht mehr so viele Autos wie früher ausgestellt sind - die Mischung aus Historie und interaktiven Elementen hat uns trotzdem ganz gut gefallen. Wir fuhren dann noch 1 1/2 Stunden weiter Richtung Malmö und fanden einen wunderschönen Stellplatz am See. Man merkt hier zum Glück wir viel ruhiger es mittlerweile geworden ist und wir blieben auch komplett alleine am Platz für diese Nacht.Read more
Abschied
August 26, 2024 in Germany ⋅ 🌙 12 °C
Nach einer sehr ruhigen Nacht am See frühstücken wir gemütlich und machten uns dann auf in Richtung Malmö. Wir hatten gestern Abend beschlossen das wir die Fähre schon heute buchen, damit wir zu Hause etwas mehr Zeit haben um uns wieder an die Realität zu gewöhnen 😅. Deswegen ging es nach einem kurzen Einkaufs - sowie Tankstopp (es ist tatsächlich günstiger in Schweden) weiter und wie beim Hinweg über die Öresund Brücke und anschließend per Fähre von Rodby nach Puttgarden. Da wir durch die späte Uhrzeit den Feierabend gut umfahren konnten, kamen wir bis auf einen kleinen Stau bei Unna sehr gut durch. Gegen 12 kamen wir in Siegen an, tauschten noch schnell die Autos und ließen uns ins Bett fallen.Read more


























































































































































































