Ankunft auf Senja
August 10, 2024 in Norway ⋅ ☁️ 21 °C
Da wir heute nur 2 1/2 Stunden Fahrt hatten bis zu unserem geplanten Ziel, gingen wir das Frühstück gemütlich an. Kurz nach der Abfahrt hielten wir dann auch nochmal an einem Campingplatz und nutzen die Entsorgungsstation sowie das Frischwasser. Die Fahrt war mal wieder wunderschön, aber wir merkten sofort, dass nun doch deutlich mehr Camper unterwegs waren. Viele Finnen, aber auch Italiener und natürlich die Norweger selbst.
Wir waren zügig am Meer und nach einer kurzen Brückenüberquerung dann auch schon auf Senja. An der wunderschönen Küstenstrecke entlang fuhren wir von Ost nach West. Zwei sehr enge und dunkle Tunnel später kamen wir an unserem Ziel Fjordgård an. Dort gibt es einen großen kostenpflichtigen Parkplatz, der Ausgang zu einer der größten Touristenmagneten von Senja ist. Der Parkplatz war gut besucht, aber nicht komplett voll, was uns hoffen ließ, dass unterwegs hoffentlich nicht zuviel los ist. Nach einem kleinen Happen Polarbröd mit Fleischwurst ging es dann auch los. Die Wanderung geht gerade mal 2 km, aber mit über 500hm trotzdem kein leichter Spaziergang. Am Anfang kamen uns sehr viele Wanderer entgegen, die wohl zwischen 10/11 Uhr gestartet sind. Da es jetzt schon fast halb 2 war, hatten wir das wohl ganz gut abgepasst. Klar war immer noch einiges los, aber es war wirklich völlig in Ordnung. Wir merkten schnell, dass wir dieses Jahr den Sport komplett hinten angestellt haben und gerieten sehr schnell ins Schwitzen. Aber ganz langsam ging es Schritt für Schritt weiter Richtung Gipfel des Hesten und die Aussicht wurde immer besser. Das Wetter spielte auch mit und so blieben wir doch recht lange oben, machten tausend Bilder und Damian auch einige Drohnenaufnahmen. Die Rundumsicht war wirklich einfach traumhaft, besonders der Blick auf Segla. Den Abstieg durfte ich dann so gut wie alleine bewältigen, da Damian mit einem Finnen ins Gespräch kam, der auch seine Drohne dabei hatte. Die beiden waren so vertieft ins Gespräch, dass sie gar nicht merkten, dass sie irgendwann sogar vom Weg abkamen. Typisch 😅
Danach verließen wir den Fjord und fuhren wieder durch die beiden gruseligen Tunnel zu einem Campingplatz direkt am Meer, den wir schon bei der Hinfahrt gesehen hatten. Da wir kein Strom brauchten bekamen wir einen wunderschönen Stellplatz am Wasser. Es war so wunderbar warm, dass wir in die Badeklamotten wechselten, aber das Meer war deutlich kälter als der See vor ein paar Tagen in Südschweden. Deswegen traute sich nur Damian kurz etwas tiefer rein. Danach gab es eine warme Dusche, Fisch and Chips mit leckerem Bier und Cider von der Mack Brauerei. Im Anschluss ließen wir den Tag gemütlich ausklingen und lauschten dem Mövengeschrei und plätscherndem Wasser hinter uns.Read more









