Überfahrt auf die Lofoten
August 12, 2024 in Norway ⋅ ☁️ 16 °C
Heute klingelte der Wecker extra früh, womit Damian überhaupt nicht klar kam. Lag vor allem daran, dass wir diese Nacht beide sehr schlecht geschlafen haben, auch wenn wir nicht wissen wieso. Ohne Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Gryllefjord. Dabei kamen wir noch an der Ausichtsplattform bei Bergsbotn vorbei, an der wir ganz kurz halt machten. An den immer wieder schönen Fjordaussichten konnten wir uns gar nicht richtig satt sehen. Gegen 8 Uhr kamen wir dann am Fährhafen in Gryllefjord an und hatten enormes Glück, da wir noch den vorletzten Warteplatz für die Fähre erwischen konnten. 10 min später und es hätte nicht mehr geklappt. Die Fährfahrt ist so beliebt, dass viele hier direkt in der Warteschlange übernachtet hatten und teilweise auch noch in ihren Dachzelten schliefen. Wir nutzten die Wartezeit um zu frühstücken und ein wenig den Schlafmangel wieder aufzuholen. Um kurz vor 10 konnte man das Ende der Schlange schon gar nicht mehr sehen, da werden einige es auch nicht auf die nächste Fähre 4 Stunden später schaffen. Für uns ging es aber zum Glück um 11 Uhr los und wir fuhren für 1:40 Stunden Richtung Andenes. Dort angekommen hielten wir uns an die Westküste, die wir uns etwas aussichtsreicher erhofften, was auch der Fall war. Es regnete zwar hin und wieder und die Wolken hingen tief, aber auch das hatte seine eigene Stimmung. Durch kompletten Zufall hielten wir bei einer Toilette, die sich als kleine Touristenattraktion herausstellte. Ganz in der Nähe befand sich ein kleiner Leuchtturm, aber das Highlight waren die Toiletten selber, bei denen man sich durch Knopfdruck eine wunderschöne Aussicht auf das Meer gönnen konnte.
Die folgende Strecke war einfach herrlich, da sich im Minutentakt Berglandschaften, Moore, Seen, Strände und das Meer abwechselten, verbunden durch den ein oder anderen Tunnel. Hier gibt es nochmal mehr Landwirtschaft als auf Senja, wodurch wir immer mal wieder einige Schafe oder Kühe auf der Straße stehen hatten. Leider stellte sich die Stellplatzsuche auch hier oben schon etwas knifflig heraus und alle im voraus herausgesucht Plätze waren schon belegt. Wir fanden aber am Ende noch einen netten Schotterplatz an einem See, der zwar keine sensationelle Aussicht bot, aber dafür ruhig gelegen war und wir uns stand jetzt (20:30 Uhr) nur mit zwei weiteren Fahrzeugen teilen mussten. Heute Abend gab es dann zum Abschluss eine ziemlich leckere Nudel-Gemüse-Pfanne mit Bier aus der Mack Brauerei. Wir lagen schon früh im Bett und lauschten dem Geläut der Schafe, die neben uns auf der Wiese grasten.Read more









