• Wie schön ist es bitte hier?

    August 13, 2024 in Norway ⋅ ☁️ 19 °C

    Nachdem es nachts noch recht viel geregnet hat, wachten wir früh bei Sonnenschein und blauem Himmel auf. Auch wenn es etwas schwer fiel wieder so früh aufzustehen, beeilten wir uns und fuhren gegen 7:30 Uhr Richtung Svolvær. Dort starteten wir dann um 8:00 Uhr den Aufstieg auf den Berg Floya. Zum Glück lag der Weg so früh noch im Schatten des Berges, sodass wir trotz der anstrengenden 500 Sherpa Stufen recht zügig nach oben kamen. Kleine Kletterpartien unterbrach die Stufen immer mal wieder, was für etwas Abwechslung sorgte. Die Treppen endeten dann am Djevelporten, einem Stein, der oberhalb einer Felsspalte feststeckte. Damian ließ sich das nicht entgehen und kletterte auf dieses und ließ die Drohne direkt mal eine Runde fliegen. Danach ging es nochmal ein kleines steiles Stück weiter, bis man dann leider kurz unterhalb des Gipfels nicht mehr weiter konnte. Die Rundumsicht war aber auch dort wirklich wunderschön. Danach gingen wir noch am Grat entlang und machten am Ende dieses dann eine kleine Pause. Hier oben bruzzelte die Sonne schon ordentlich und der Aufstieg war auch nicht mehr im Schatten. Da hatten wir wirklich Glück gehabt, dass wir so früh los gekommen sind. Der Abstieg ging zunächst weiter westlich über einen anderen Weg, der es aber auch in sich hatte. Es wurde deutlich voller und viele quälten sich in der Sonne. Auch leider viele unerfahrene Wanderer, die entweder in Jeans und kleiner Trinkflasche oder sogar in Flipflops hoch stapften. Diese Idioten gibt es leider anscheinend überall. Nach insgesamt 3 1/2 Stunden waren wir wieder am Auto und fuhren nochmal ins Zentrum der kleinen Stadt. Nach Kaffee und Zimtschnecke machten wir und dann aber weiter auf nach Henningvaer. Dort angekommen schauten wir uns zunächst das berühmte Fußballfeld an, welches umringt von Wasser ist (sowie Drohnen) und schauten uns danach das sehr idyllische Dörfchen noch etwas weiter an. Am liebsten hätten wir uns noch etwas in das sehr süße Klettercafe gesetzt, aber wir wollten vor 18 Uhr an unserem Ziel ankommen und machten uns deswegen gegen halb 5 wieder weiter. Die Zufahrt nach Henningvaer ist wirklich unfassbar schön und bezaubert nicht nur mit dem imposanten Bergpanorama, sondern auch mit türkis leuchtendem Wasser und wunderschönen Sandbuchten. Entlang der E10 hatten wir danach aber noch weitere traumhafte Ausblicke, bis wir an unserem Ziel, dem Lofoten Beach Camp ankamen. Zuerst waren wir geschockt wie voll es hier ist und überlegten noch weiter zu fahren,da wir gar keine Lust auf so viele Menschen hatten. Die Stellplätze waren aber zum Glück etwas versetzt angelegt, sodass sich die Fahrzeuge etwas verteilen konnten. So blieben wir dann doch hier und bereuten es auch keineswegs. Wir sprangen nämlich direkt in das glasklare Meer und genossen die Abkühlung, da es heute wirklich ein wunderbar warmer Tag hier oben war. Da am Strand direkt eine Saune war gingen später bis nach 22 Uhr immer noch Leute baden. Wir drehten pünktlich zum Sonnenuntergang noch eine kleine Runde und legten dann wohl verdient endlich die Füße hoch.Read more