• Ryten und knifflige Stellplatzsuche

    Aug 14–15, 2024 in Norway ⋅ ☁️ 19 °C

    Die Nacht war trotz des vollen Platzes sehr ruhig. Wir nutzen die Gelegenheit nochmal und entleerten unser Grauwasser und tankten auch direkt nochmal Frischwasser auf. Danach machten wir uns in das 15 min entfernte Fredvang auf. Eigentlich wollten wir dort eine Nacht mit dem Zelt verbringen, da aber die nächsten Tage Regen gemeldet ist, planten wir nochmal um, da wir keine Lust auf ein nasses Zelt im Van hatten. Wir kamen erst gegen 9 am Wanderparkplatz an, der schon gut gefüllt war. Deswegen beeilten wir uns mit dem Frühstück und machten uns an den Anstieg auf den Ryten. Wir hatten einige Wanderer vor sowie hinter uns, aber noch ging es und es war noch nicht zu überlaufen. Die Abzweigung zum Kvalvika Beach ignorierten wir und machten uns an weitere Höhenmeter ran. Unten in der Bucht wollten wir eigentlich übernachten, aber als wir von oben die kleine Zeltstadt sahen, waren wir ganz froh, dass wir uns dagegen entschieden hatten. Im Vergleich zu gestern war der Aufstieg recht einfach, auch wenn es nicht gerade unanstrengend war. Oben am Gipfel begrüßte uns ein starker Wind und die Sonne brach so langsam durch den bewölkten Himmel. Wir genossen noch kurz den schönen Ausblick auf die türkisfarbene Bucht und den weißen Sandstand Kvalvika und machten uns so langsam auf den Rückweg. Dabei merkten wir, dass wir gerade noch rechtzeitig gestartet waren, da jetzt ganze Scharen an Menschen uns entgegen kamen. Vor allem Touristen, die man nicht gerne sieht, da sie sich weder an das Drohnen-Verbot im Nationalpark hielten noch sich rücksichtsvoll auf den Wegen verhielten. Deswegen machten wir uns zügig auf zum Parkplatz, wo wir noch schnell eine kurze Handwäsche machten und uns dann zu einem kleinen Café ins Nachbardorf von Fredvang aufmachten. Da es im Süden der Lofoten wirklich schwierig ist einen Stellplatz zu bekommen, machten wir uns heute wirklich früh auf die Suche. Wir wollten aber nicht in einer der Parkbuchten entlang der E10 stehen oder über 40€ für die Übernachtung bezahlen und so mussten wir, nachdem wir bis nach Reine gefahren sind, wieder umdrehen. Letztendlich parkten wir an dem Platz, den Damian als allererstes gesehen hatte. Direkt an der Brücke zu Fredvang mit tollem Ausblick auf den Fjord und viel Platz um das Auto herum. Hier mussten wir zwar auch 15€ bezahlen, fanden das aber absolut fair und ab 20 Uhr fuhr auch so gut wie kein Auto mehr über die Brücke. Wir nutzen die Zeit um unsere Wäsche aufzuhängen, gemütlich ein Buch zu lesen und den Anglern an der Bucht zuzusehen. Am Ende blieben noch drei weitere Fahrzeuge hier (alles deutsche Kennzeichen), was bei diesem großen Platz wirklich wenige sind. Da es morgen recht viel Regnen soll, überlegen wir hier vielleicht ein Pausentag einzulegen.. Mal schauen.Read more