Von Norwegen wieder nach Schweden
Aug 18–19, 2024 in Sweden ⋅ ☁️ 13 °C
Ich schlief die Nacht richtig gut, weil es endlich mal kühler war 😅. Trotzdem mussten wir fürs Frühstück dann zum ersten Mal die Standheizung anwerfen, da 12 Grad dann doch etwas zu frisch dafür im Auto waren. Gegen 9 fuhren wir 3 km bis zum Wanderplatz, mussten uns aber dann an den Straßenrand stellen, da der sehr kleine Platz schon komplett gefüllt war. Los ging es direkt mal wieder mit ordentlich Steigung, die uns für die nächsten 3 km begleitete. Danach war es nur noch ein hügeliges Auf und Ab, jedoch mit teweise sehr matschigen Passagen, da wir durch ein Moorgebiet durch mussten. Es kamen noch zwei kleine Kletterpartien und danach wurde es zunehmens felsiger. Man hatte ab da schon eine tolle Aussicht ins Tal herunter, aber die beste Aussicht der Wanderung bekamen wir erst nach der halben Umrundung der Felskante, als wir den Litlverivatnet See erblickten von dem aus 223 m der Litlverivassforsen ins Tal herabstürzte. Der Ausblick war atemberaubend! Wir stiegen dann noch zum See hinab und gingen über die Hängebrücke, die dort über den Wasserfall führte. Eigentlich wollten wir den ganzen Rundweg machen, der 22 km lang ist und auf der Hälfte mit dem Zelt übernachten. Da wir aber leider hier nur heute Glück mit dem Wetter haben und es in der Nacht sowie morgen den ganzen Tag regnen sollte, gingen wir nach dem Wasserfall wieder die 5,5 km zurück zum Auto. Der Wetterbericht für das Sarek sieht zumindest heute sehr vielversprechend aus für die nächsten Tage. Deswegen machten wir uns nach der Wanderung Richtung norwegische Grenze und fuhren hier wieder nach Schweden rüber. Eigentlich grenzt der Rago Nationalpark, in dem wir heute gewandert sind, am Padjelanta Nationalpark, der wiederum am Sarek Nationalpark liegt. Allerdings gibt es keine Straße die durch die Parks führt. Deswegen müssen wir einmal um den Pudding herum fahren, was eine Strecke von 500 km bedeutete. Das war aber gar nicht schlimm, da wir zuerst über eine sehr schöne Passstraße gefahren sind und dann an gefühlt tausend Seen vorbei und wunderschön idyllischen Schwedenhäusern. Es ging dann zwischenzeitlich über 40 km über eine holprige Schotterstraße, wo ich ein wenig um unsre Reifen bangte, aber das Schöne daran war, dass wir endlich richtig viele Rentiere zu Gesicht bekamen. Gegen halb 10 suchten wir uns dann noch einen netten Stellplatz direkt am See, der nur 40 min von unserem morgigen Start entfernt lag und lauschten noch ein wenig dem sanften Plätschern des Sees.Read more










