Touristen ohne Ende
August 2, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 13 °C
Nach einem langen ersten Abend in Anchorage holten wir unser Auto gegen 10.00h ab. Wir dachten, dass es für immer dauern würde, da wir im Gegensatz zu allen anderen keine Reservation für die Abholzeit hatten.
Wir hatten Glück. Ausser uns war nur eine andere Person vor Ort und wir kamen umgehend an die Reihe.
Wir verlangten ein Upgrade auf unlimited Miles, auch wenn wir unsicher waren, ob wir es überhaupt benötigen würden. Hauptsache, wir haben diesmal keine Meilenangst. Das war letztes Mal echt scheisse.
Uns wurde innert kürztester Zeit der Camper gezeigt und wir waren glücklich: wir haben einem BACKOFEN :-D Im Internet stand davon nichts und wir hatten uns schon darauf eingestellt, dass wir keinen haben würden. Und unser Seniorencamper ist auch sonst ultimativ grosszügig geschnitten. Wir haben Platz ohne Ende! :-)
Glücklich fuhren wir los in Richtung Walmart, wo wir uns mit Proviant für die ersten Tage ausstatteten. Nach dem Einkauf gönnten wir uns eine grosse Pizza, in der Hoffnung, die nächsten Tage noch etwas zum Zmittag zu haben. Leider war Simi so hungrig, dass er beinahe die ganze gigantische Pizza alleine gegessen hat und nur noch ein Stück übrig blieb.
Am frühen Nachmittag fuhren wir endlich los in Richtung Seward, wo wir wandern und eine Bootstour machen wollten. Ein paar Stunden später kamen wir an und waren geschockt. Der ganze Ort war VOLL mit Touristen, die „Campingplätze“ voll. Und Campingplatz ist echt nett ausgedrückt. Es sah beinahe schlimmer aus als auf einem Schweizer Campground. Man hat knapp einen Parkplatz für sich und fühlt sich wie eine Sardine.
Wir flüchteten schlussendlich auf einen etwas abgelegeneren Campground im Wald, der schön leer war. Ich bestand darauf, dennoch ins Dorf zu spazieren, da ich mich auf die Suche nach Ottern machen wollte und im nächstgelegenen Laden noch Feuerholz besorgen wollte.
Unser Spaziergang war erfolgreich. Wir sahen tatsächlich einen Otter, wenn auch nicht so süss im Wasser serumschwimmend, wie ich es mir erhofft hatte, sondern an Land. Aber egal, ich hatte einen gesehen. Zusätzlich sahen wir auch einen Weisskopfseeadler mit Fisch sowie Robben.
Zurück beim Camp versuchten wir ein Feuer zu entfachen, weil es draussen recht kalt war, leider ziemlich erfolglos. Das Holz wollte trotz allen Bemühungen nicht in Flammen aufgehen. Irgendwann gab ich auf, löschte das Holz und wir assen drinnen.Read more












