• Butterchicken nom nom nom🤗

    December 26, 2024 in New Zealand ⋅ ☀️ 15 °C

    Viele Sandfly-Stiche später wachten wir heute auf. Die Dinger sind echte Monster und beissen alles, was nicht 100% bedeckt ist. Der Stich tut erst weh und juckt dann für immer..

    Es hatte halbwegs aufgehört zu regnen, was schon mal gut war. Wir genehmigten uns eine grosse Portion Haferflocken mit Blaubeeren, weil wir für den heutigen Tag eine anstrengende Wanderung geplant hatten.

    Den Roy’s Peak haben wir bereits mehrmals bewandert. Es ist eine Tortur, aber gehört zu Neuseeland irgendwie dazu. Kurz vor Ankunft regnete es in Strömen, aber wir hatten Glück, dass es in Wanaka schlussendlich trocken war.

    Was soll ich sagen? Als wir ankamen, stellten wir fest, dass sich ein 5-10 Jahren stark verändern kann. Wanaka hat wesentlich mehr bebaute Fläche und der Parkplatz beim Roy’s Peak ist inzwischen vergrössert und geteert worden und dennoch komplett überfüllt. Wir hatten Glück und ergatterten den wohl allerletzten Platz. Ich bin fast täglich dankbar, dass wir uns für den kleinsten Camper entschieden haben.

    Die Wanderung war eine Völkerwanderung, was uns doch etwas erstaunte. Wie gesagt, es ist eine Tortur, die einfach mal 1200hm nach oben geht, innert ca. 8km. Die meisten beenden die Wanderung nach ca. 6.5km, aber das sind dennoch 1000hm. Wisst ihr weshalb sie sich das antun, was sie sonst nicht tun würden? Insta-Spot-Alarm! Jeder will DEN Aussichtspunkt dort oben haben und natürlich sich in jeder Körperposition, aus allen Richtungen. Merkwürdig nur, dass es so viele Leute gab, obwohl alles im Nebel war. Wir wussten wenigstens, dass man heute nichts sehen würde und gingen einfach hoch, damit wir etwas Sport machen.

    Nach ca. 2h waren wir oben, sagten kurz «juhui, wir haben’s geschafft» und gingen wieder runter. Es wurden 2 lange Stunden. Unsere Knier sind leider auch nicht mehr die fittesten und diese Wanderung ist echt mühsam für die Gelenke. Mein Füsschen wird nicht zufrieden sein mit mir.

    Endlich kamen wir unten an, fuhren zu unserem Campingplatz, den wir glücklicherweise vorgebucht hatten, denn er war voll. Dort packten wir alle unsere Schmutzwäsche zusammen, schmissen sie in die Waschmaschine und gingen währenddessen duschen. Auch da hatten wir Glück. Der Waschbereich war nach unserer Wäsche stark gefragt und ich war frech und habe mir zumindest den Tumbler jemandem weggeschnappt, aber wir hatten noch einen Restaurantbesuch geplant und Zeitdruck.

    Wir genossen die Sonne, währenddem unsere Wäsche trocknete.

    Vor dem Essen gingen wir noch kurz ins Speight’s Ale House, dann war es Zeit für den Spice Room, in dem wir schon einige Male waren.

    Mein Wunsch, nicht bei der (offenen) Türe zu sitzen, den ich in der Reservation geäussert hatte wurde ignoriert. Der Kellner war masslos überfordert. Es dauerte sicher 1.5h, bis wir die Vorspeise hatten. Selbst das Wasser bedurfte ca. 30min Wartezeit. Das sollte, nicht so sein. Der Besuch war etwas frustrierend, auch wenn das Essen immer noch sehr gut ist da. Schade.

    Nach dem Essen war ich komplett am Ende und bis ich endlich schlafen durfte, kam ich dank unendlicher Müdigkeit in den «kleines Kind-Modus» und war wohl etwas anstrengend.
    Read more