• Touristenhölle

    January 2, 2025 in New Zealand ⋅ ⛅ 20 °C

    Heute stand Mount Cook auf dem Plan. Wir fuhren recht früh los, weil anzunehmen war, dass der Park sich rasch füllen würde. Wir hatten recht.

    Nach einer ca. 45min Fahrt entlang des wunderbar türkisfarbenen Sees kamen wir an und ergatterten einen der letzten Parkplätze. Ojemine, war DAS VOLL!

    Um noch etwas mit der Wanderung zu warten, assen wir zuerst ein Zmorge/Zmittag und überlegten, was uns die nächsten Tage bringen sollten. Schlussendlich buchten wir einen Rundflug in Kaikoura, um Wale zu fotografieren.

    Nachdem dies erledigt war, wanderten wir los. Simi war über die drei Hängebrücken überhaupt nicht erfreut, insbesondere, weil sie ein Personenlimit hatten, welches niemand beachtete und sie wackelten, als gäbe es kein morgen..

    Wir schafften es dennoch bis nach hinten. Wer dachte, unterwegs hätten wir eine Menge Menschen gesehen, der erschrak über die vielen Personen am Ende des Weges. Es sah aus, wie vor einer gut zugänglichen Berghütte, nur dass die Berghütte und die Rösti fehlten.

    Ach ja, unterwegs sahen wir noch «sketchy shit» und seinen Vater. Die beiden waren mit uns auf der Cage Diving Tour. Er erkannte uns erst, als wir ihm das Stichwort «Hai» gaben. Aber egal.

    Kaum hinten, drehten wir gleich wieder um und wanderten strammen Schrittes zurück zum Camper. Wegzufahren war dann nochmals eine Geschichte für sich. Der Parkplatz, nein die ganze Umgebung, war inzwischen dermassen überfüllt, dass alle kreuz und quer parkiert hatten. Es war so ein Chaos, dass es die reinste Hindernisfahrt war, überhaupt wegzukommen und Platz zu machen für noch mehr Leute.

    Irgendwie schafften wir es und wenn es gegangen wäre, wären wir mit quietschenden Reifen davongerast.

    Wir suchten einige Zeit nach einem Übernachtungsplatz, wo es nicht soo viele Leute hatte und wurden schlussendlich irgendwo fündig. Es war nicht sonderlich schön, aber auch nicht schlecht. Die Sonne blieb ziemlich lange und wir hatten Zeit, um es uns noch eine Weile vor dem Campy gemütlich zu machen, bevor es schlussendlich doch zu kühl wurde.
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