Ein (Katzen-)Leben weniger
September 9, 2025 in the United States ⋅ 🌧 8 °C
Eigentlich wollte ich nicht davon berichten, aber diese vor Dummheit strotzende Geschichte gehört leider zu diesen Ferien..
Mitten in der Nacht wurden wir von einem lauten Gepiepe aus dem Schlaf gerissen. Dieser Scheiss-Feuer- oder Gasalarm wieder, dachten wir. Wir hatten in den vielen Campingjahren schon sooo oft Fehlalarme gehabt wegen unserem Kochverhalten oder schon nur wegen einem Fürzchen.. Man nimmt es kaum mehr ernst.
Diesmal war es wirklich ernst! Es war der CO2-Alarm! Irgendwann fanden wir, nachdem wir das Gepiepe auf stumm geschalten hatten, die Ursache raus. Der Gas-Backofen war noch immer am Laufen! Scheisse, wie kann man nur so unendlich blöd sein?!? Wir hatten am Abend Fleisch im Ofen gemacht und vermutlich wurde ich aus irgendwelchen Gründen abgelenkt und in diesem Ofen sieht man nicht sofort, ob der Ofen noch an ist oder nicht. Das hätte im schlimmsten Fall wohl tödlich enden können, was für ein peinlicher und wirklich unnötiger Tod das gewesen wäre.
Zu meiner Verteidigung, ich bin bereits beim Essen fast eingeschlafen. Dennoch, dümmer gehts nicht, ich weiss.
Wir rissen die Fenster und die Türe auf, um Luft ins Auto zu bringen. Keine Ahnung, wie lange man warten muss, bis die Luft wieder rein ist. Nach einer Weile gingen wir zurück ins Bett, machten jedoch, trotz Regenfall das Seitenfenster sowie die Dachluke auf, damit sicherlich genügend Sauerstoff vorhanden ist.
Nach einer Weile konnten wir wieder einschlafen, wenn auch mit einem komischen Gefühl. Was, wenn noch immer eine zu hohe CO2-Konzentration im Raum war und wir nicht mehr aufwachen würden?!?
Glücklicherweise erwachten wir beide morgens wieder und ich musste mir, zurecht, den ganzen Tag lang derbe Sprüche anhören, dass ich uns beide umbringen wollte. Naja, das habe ich wohl verdient und ja, DER Fehler wird mir hoffentlich nicht mehr passieren.
Zum Frühstück machte ich als verzweifelten Wiedergutmachungs-Versuch nochmals Crêpes, welche nach diesem „Nahtoderlebnis“ umso besser schmeckten. Nach dem Frühstück fuhren wir weiter gen Norden, bis wir umdrehen mussten, um in Coldfoot teuer zu tanken (1 Gallone = 7.50 USD, normalerweise sind es ca. 4 USD). 230 USD tun schon weh..
Wir nutzten die Pause für ein Mittagessen sowie das Auffüllen des AdBlue und fuhren dann nochmals zurück in Richtung Norden. Unterwegs hielten wir immer wieder an und machten Fotos. Es gab tolle, mystische Stimmungen. Der Nebel schmiegte sich sanft um die Berge und die Bäume, nur der Himmel war mit seiner weissen Farbe ziemlich langweilig.
Wir fuhren bis knapp vor den berühmt-berüchtigten Pass und kehrten dann um, um diesmal nicht erst gegen 21.00h im Camping anzukommen. Eigentlich war das Ziel der nächste Campground, aber die Wetter- und Strassenverhältnisse hielten uns, neben dem Zeitmangel, vom Weiterfahren ab.
Unterwegs sahen wir ein anderes, sehr langsames Auto. Simi sprach kurz mit ihnen und sie teilten uns mit, dass der Dalton-Highway aktuell vermutlich gesperrt oder nur unter äusserst widrigen Bedingungen zu fahren sei an einer Stelle. Wir nehmen an, es ging um den Bereich, wo auch wir gestern nur knapp nicht stecken geblieben sind (was wohl aus den Australiern geworden ist??). Wir sind gespannt, wann die Passage wieder befahrbar ist. Unser Plan wäre eigentlich, am Freitag von hier wegzufahren in Richtung Heli-Mark. Wir werden sehen, ob das möglich ist. Grundsätzlich vertrauen wir darauf, dass die dutzenden Lastwagen-Transportunternehmen ein sehr grosses Interesse daran haben, dass ihre Fahrer problemlos ans Ziel in Prudhoe-Bay oder zurück nach Fairbanks kommen und deshalb alles daran setzen, die Strasse wieder befahrbar zu machen. Wir sind gespannt und werden wohl am Freitag die LKW-Fahrer in Coldfoot fragen, ob sie was gehört haben von ihren Kollegen bzw. uns was über die aktuellen Strassenverhältnisse berichten können. Internet oder Handy-Empfang gibt es hier ja nirgends..
Gegen 19.00h erreichten wir den Campground von letzter Nacht und bereiteten gleich eine Vorspeise zu, weil wir vom lauter Nichtstun ausser Fahren schon wieder hungrig waren. Simi kochte anschliessend das Znacht und wir ahnten schon früh, dass sich der Rauch-/CO2-Alarm demnächst melden würde. Wir machten immer wieder die Türe auf, aber irgendwann erwischte uns der Melder doch und ging ohrenbetäubend los. Ok, er funktioniert also weiterhin.. Es sind einfach keine normalen Camperferien, wenn der Melder nicht mindestens 1x losgeht 😛😅Read more







Travelersoooo schnäll cha öppis blöds passiere😳 zum glück isch nüt passiert🙀
TravelerSäg nüt! Und würklech sooone dumme Fähler!😣
Travelerdarf gar nid dra teiche wie das hät chönne usi cho.... mit dummheit heit das aber definitiv nüt ztüe!