• Stürmische Nacht

    January 11 in New Zealand ⋅ 🌧 16 °C

    Nach dem Abendessen schliefen wir rasch ein. Es war, trotz wenig Bewegung, irgendwie ein anstrengender Tag.

    Mitten in der Nacht schreckten wir beide auf. Ich glaube, unser Camper wäre beinahe gekippt! Alles schaukelte, der Wind rauschte lautstark um uns herum. Man hörte erst das starke Rauschen von den Bäumen und dann BÄÄÄÄÄÄNG, Klatsche ans Auto, einmal gut durchschütteln, Räder in die Höhe..

    Es war echt ein mulmiges Gefühl. Draussen war es stockdunkel und man sah in der Ferne Blitzlichter oder Wetterleuchten. Wenn man genauer schaute, sah man, wie draussen die Bäume rundherum tief nach unten gebogen wurden.

    Viele benachbarte Camper waren inzwischen auch vom starken Windgeschaukel wach geworden und fühlten sich vermutlich gleich unwohl wie wir. Man sah Licht in ihren Autos, jemand parkte um.

    Wie viel Wind braucht es, um einen Camper zu kippen?!? Sollen wir uns gegen die andere Seite hinstellen oder sind wir dann dem Wind noch mehr ausgesetzt?

    Irgendwann versuchten wir, trotz den unguten Gefühlen, wieder zu schlafen. Es dauerte lange, doch irgendwann gelang es uns doch.

    BÄÄÄÄÄÄÄÄNG!!!!! Simi und Thesi sind erneut hellwach. Ein Blitz muss in nächster eingeschlagen sein. Es donnerte in einer echt grossen Lautstärke, der ganze Boden vibrierte sekundenlang, dann begann wie aus dem Nichts ein Starkregen, der donnernd auf unser Autodach schlug.

    Wir schauten nach draussen, wo der Himmel hinter uns zu brennen schien. Man sah nichts, als eine riesige, orangene Wand, die hinter uns auftauchte. Es sah echt merkwürdig aus..
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