• Campylight-Dinner am Strand

    January 13 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    Der gestrige Tag war eine schier endlose Fahrt vom Westen in den Osten. Am Morgen suchten wir uns vor der effektiven Losfahrt einen Ort, wo man Internetempfang hatte, um nochmals genauer die Wettervorhersage anzuschauen.

    Wir kamen zum Schluss, dass der Norden immer noch keine Option war und entschieden uns für eine Fahrt in Richtung Mount Sunday. Nach ca. 2h kamen wir in Greymouth an, wo wir uns mit Essen für die nächsten Tage eindeckten und assen dann vor Ort eine Pizza.

    Dominos Pizza hatte schon fast unverschämt günstige Preise. Simi bestellte eine Pizza mit Hackfleisch, Speck und ich glaube Salami; Ich mehr oder weniger eine Margarita mit Indischen Gewürzen und erneut ohne Käse. Das Ganze hat uns 13 NZD, also etwa CHF 6.50 gekostet - für 2 Pizzen! Ich hatte beinahe ein schlechtes Gewissen.. Lecker war es auch noch!

    Nach dem Einkaufen und Essen fuhren wir noch zum Moutikieki Beach, wo gerade Ebbe war. Wir wollten dort nach Seesternen suchen und sie mit merkwürdigen Felsformationen im Hintergrund fotografieren. Die Uhrzeit war fotografisch gesehen natürlich nicht ideal, aber man muss die Ebbe nehmen, wenn sie da ist, sonst ist kein Foto möglich oder man wird vom Meer gefressen.

    Wir liefen eine Weile dem Strand entlang und fanden wenigstens 2 orange Seesterne, die leider am falschen Ort waren, aber hey, wir haben sie gesehen und waren glücklich darüber. Bis ganz nach hinten zu den Felsen trauten wir uns nicht zu spazieren, weil wir wir nach dem Tiefpunkt der Ebbe angekommen waren und sie merklich zurückkam.

    Wir schossen ein paar Handyfotos, wobei das Meer mir meines 2x fast verschluckte. Nach einer Weile gingen wir zurück zum Camper und fuhren weiter.

    Der Weg führte über den Arthurs Pass und zwei darauffolgende Pässe. Landschaftlich sah es echt schön aus, aber es war erst früher Nachmittag. Es hatte schöne Täler, Flüsse, ab und zu Regenwälder, von allem ein bisschen was.

    Irgendwann hatten wir all die Pässe durch und waren naja.. auf der Zielgeraden kann man nicht grade sagen, aber zumindest nicht mehr soo weit weg vom Ziel. Ich schaute auf die Tankanzeige und suchte dann auf Google Maps nach Tankstellen… Fehlanzeige!

    Wir machten extra einen Umweg, um zu tanken, dann ging die Zapfsäule nicht. Also fuhren wir weiter ins nächste Dorf. Dort roch es nach Essen, was bei 2 ohnehin schon hungrigen Kätzchen nicht hilfreich ist. Wir tankten, bezahlten, setzten in Google Maps wieder unseren Zielort ein, sahen, dass es IMMER NOCH 1.5h dauern würde und brachen die Übung dann ab. Das Wetter schien immer schlechter zu werden und für eine 1.5km Wanderung nochmals so viel Zeit auf uns zu nehmen schien uns unsinnig.

    Wir waren ganz in der Nähe vom schönen Strand, wo Silvester verbracht hatten. Es war keine schwere Entscheidung, sich das nächste Indische Restaurant rauszusuchen und im GPS den Strand als Ziel einzugeben, was alles in allem 30min in Anspruch nahm.

    In Ashburton holten wir das vorbestellte Essen ab und fuhren hinunter zum Strand. Dort angekommen stürzten wir uns aufs Essen und genossen dabei den schönen Blick aufs Meer. Herrlich! Die lange Fahrt war echt mühsam, aber das Essen war einfach nur mjaaammmi und ich wurde mit meiner geliebten Meersicht entschädigt.
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