Uuund zurück in den Westen
January 14 in New Zealand ⋅ 🌫 10 °C
Ich war relativ früh wach und setzte mich mit meinem Laptop an den Strand. Eine solche Kulisse hat man schliesslich nicht jeden Tag. Vor mir lag das rauschende Meer, der Himmel war bedeckt, aber farblich stimmig zum Wasser, fast wie ein Gemälde.
Ich schrieb meinen gestrigen Bericht, bis Simi irgendwann auch aufwachte. Da wir nicht recht wussten, wie es nun weitergehen soll, gab es zur geistigen Stärkung erstmal Kaffee und Apfelomeletten. Der Zucker spornte unsere Hirnzellen zu einer Entscheidung an und sie lautete: Ziel —> Milford Sound Region
Was sind schon weitere 9h Fahrt..
Nach dem Frühstück fuhren wir ins Dorf, leerten und füllten nochmals Abwasser und Wasser (das Recylingmaterial stapelt sich leider immer noch..), damit wir für die nächsten Tage vorbereitet sind.
Dann ging die Fahrt los. Inzwischen kennen wir die Strecke beinahe auswendig, aber anstrengend ist sie nach wie vor. Irgendwann wurden wir, obwohl selbst wir ein klitzekleines Bisschen zu schnell waren, von jemandem überholt und Simi ärgerte sich massloss und rief „Hoffentlich wirst du geblitzt!!“.
Plötzlich kam uns ein Polizeiauto entgegen, wendete in Drifting-Manier direkt hinter uns und fuhr mit Blaulicht hinter uns her. Oh-oh, jetzt werden wir doch noch rausgenommen😱😱
Wir blinkten und fuhren zur Seite, doch das Polizeiauto düste neben uns vorbei und dem Fahrer von vorhin hinterher. Dieser düste frischfröhlich weiter, bis die Polizei neben ihm herfuhr und zu verstehen gab, er solle doch bitte anhalten.
Irgendwann gab es als spätes und hastiges Mittagessen Instant-Noodles und wir wechselten daraufhin die Sitzplätze. Meine Fahrt begann mühselig mit sehr vielen, engen Kurven. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir in Te Anau an, wo wir tanken und noch kurz einkaufen mussten. Wir schafften es in einer Rekordzeit von 20min. Wir waren etwas in Eile wegen dem Sonnenuntergang.
Auf der Milford Route tuckerte ein Chinesen-Camper vor sich hin und trieb uns schier in den Wahnsinn, weil wir nicht überholen konnten und die Zeit knapp war. Glücklicherweise ergab sich doch noch eine Möglichkeit und wir schafften es doch noch rechtzeitig zu unserem Spot.
Glücklich, endlich mal wieder auf den Auslöser gedrückt zu haben, fuhren wir zurück zum Campground, wo wir einen Teil der Indisch-Reste mit Knöpfli kombinierten und uns zum Dessert mit einem Cheesecake vollassen.
Die Fahrt war ewig, aber hey, wir konnten endlich mal wieder ein Foto schiessen 😁Read more








