Tschüss Qualle-Pinguin-Bär-163
January 23 in New Zealand ⋅ 🌧 16 °C
Ich war noch vor dem Wecker wach und kochte umgehend Kaffeewasser auf. Wie man mich kennt, war ich wie auf Nadeln. Ich mag es nicht, wenn so viel in so wenig Zeit zu tun ist und man den ungewissen Faktor Strassenverkehr miteinberechnen muss.
Wir stürzten den Kaffee runter und machten uns dann ans Packen. Gar nicht so einfach, wenn es draussen noch nass ist und man im engen Camper drei Koffern packen muss. Wir schafften es auf wundersame Weise dennoch und fuhren, trotz meiner spontanen Dusche, kurz nach 09.00h los.
Wir waren noch nicht lange unterwegs, als wir beinahe einen Unfall gehabt hätten. Irgendein Vollidiot fuhr eine Weile 1m hinter uns und überholte dann. Hätte Simi nicht rechtzeitig gebremst, wären wir ihm hinten in die Seite gefahren. Der Idiot bog ungefähr 5cm vor unserem Fahrzeug wieder ein! Wirklich, das Fahrverhalten der Neuseeländer werden wir definitiv NICHT vermissen.
In Ashburton leerten wir unseren Tank und das WC und fuhren weiter zur Recyclingstation. Simi fluchte, weil das Wegfahren nicht wirklich einfach war und wir beinahe Zeugen des nächsten Unfalls geworden wären. Wir wollen nur noch ankommen!
Gegen 13.45h kamen wir bei Wilderness an, wo diesmal viel Betrieb herrschte. Vor uns waren bereits zwei Parteien daran, ihren Camper zurückzugeben und wir mussten warten. Irgendwann kam endlich ein Mitarbeiter, teilte uns mit, dass wir ca. 7’500km gefahren seien und war erstaunt. Wir sind der Meinung, ist gar nicht so viel in 4 Wochen.. insbesondere hier..
Wenig später sassen wir im Uber in Richtung Hotel: Tschüss Campy Qualle-Pinguin-Bär 163, es war schön mit dir!
Im Hotel machten machte Simi einen Powernap und ich nutzte die Waschgelegenheit, damit ich zum Reisen ein paar saubere Kleider haben würde. Mannomann, die Geräte waren eeeecht laut. Kein Wunder habe ich kein Auge zugetan..
Vor dem Abendessen machten wir einen Halt im Restaurant von letztem Jahr, wo auch dieses Jahr Musik gespielt wurde. Unser letztes Abendmahl in Neuseeland, ausserhalb des Flughafens, hatten wir ebenfalls beim Restaurant vom letzten Jahr geplant. Ein argentinisches Steakhouse. Ich wusste, die Mixed Platter war nicht supertoll und ja.. ist sie immer noch nicht. Dafür waren die Empanadas umso besser.
Nach dem Essen wollten wir den Abend noch nicht beenden und gingen in ein neues Pub, welches sich in einer ehemaligen Kirche befindet. Die Location an sich wäre toll, aber es war richtig voll und die Band, welche etwas später anfing zu spielen war leider nicht soo gut.
Auf dem Heimweg hatte Simi dann noch ein Glüstli und wir landeten in einer zweiten Bar, welche kurz vor Mitternacht noch immer Pizzen verkaufte. Es wurde spät, bis wir endlich im Bett waren..Read more








