Christchurch-Auckland
January 24 in New Zealand ⋅ 🌬 16 °C
Am Morgen erwachte ich komplett erledigt auf. Leider konnten wir nicht wirklich ausschlafen, weil bereits um 10.00h Checkout war und ich hatte noch den ganzen Tumbler voller Kleider, die wieder in den Reisetaschen verstaut werden mussten.
Der letzte Abend hatte leider Spuren hinterlassen und mir ging es gar nicht gut. Wir gaben unten in der Lobby unser Gepäck zur Aufbewahrung und liefen dann in ultimativ langsamem Tempo 2h lang durch die Strassen von Christchurch.
Gegen Mittag liessen wir uns zum Flughafen fahren, wo Simi etwas zu Mittag ass, währenddem ich mich kaum wachhalten konnte. Als er endlich fertig war, gingen wir durch die supertolle, leere Sicherheitskontrolle und machten es uns in der Lounge gemütlich. Es hatte leider keine Liegesessel und so suchten wir sitzend eine möglichst angenehme Position, um zu schlafen. Hätten wir keinen Wecker gestellt, hätten wir vermutlich den Flug verpasst.
Nachdem es der Flieger leicht rumpelnd auf Flughöhe geschafft hatte, schlief ich den ganzen Flug über tief und fest. Erst der echt holprige Landeanflug auf Auckland weckte mich wieder auf. Als wir aus dem Flieger stiegen, konnte man sich vorstellen, weshalb es so schaukelte und rumpelte. Wir mussten zur Landung offenbar durch eine fette Gewitterwolke fliegen und der Wind blies uns beinahe von der Ausstiegstreppe.
Unser Gepäck kam superschnell an, es war unter den ersten, die übers Band liefen. Sowas gibt es bei uns eher selten.. Nun kam der Marsch vom Domestic zum International Terminal. Man sah die fette Regenwolke auf uns zukommen und wir beeilten uns. Leider hatten es die Asiaten vor uns nicht eilig und liefen wie eine Wand vor uns her, bis wir endlich überholen konnten. Man spürte schon erste Tropfen fallen und kaum hatten wir die Asiaten überholt, fing es an zu regnen und wir versuchten im starken Gegenwind schnellstmöglich ins andere Terminal zu kommen. Als wir da ankamen, sah ich vermutlich aus, als wäre ich bei Sturmwind und -Regen über einen Pass gewandert.
Beim International Termin checkten wir wiederum bei dieser tollen, ominösen Stelle ein. Auch die Sicherheitskontrolle war wiederum blitzschnell durch. Sehr angenehm!
Wir schlenderten den Gates entlang und suchten nach Aufklebern für unsere Kaffeetassen, aber leider gibt es hier offenbar keine, die wasserfest sind. Wir setzten uns bei den Restaurants hin und ich holte mir eine Nudelsuppe mit Wonton. Simi wollte unbedingt in einem anderen Restaurant essen, ich wollte mir heute lieber keine fettigen Esswaren zutrauen. Als ich endlich fertig war, wechselten wir dann ins Restaurant, wo Simi es sich gutgehen liess mit Chicken Wings, Steak, Pommes und Kartoffelstock. Ich nuckelte derweil nebenan an meinem Ginger Ale.
So hatte ich mir den Rückreisetag nicht vorgestellt..Read more




