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Reise ins Ungewisse

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  • Ollantaytambo

    18 giugno 2022, Perù ⋅ ⛅ 10 °C

    Nachdem die Wanderung gestern etwas anstrengender und länger als erwartet war, lassen wir es heute ruhiger angehen. Da passt es gut, dass die Besichtigung der beiden Ruinenstätten bei Ollantaytambo auf dem Programm steht. Irgendwie wirkt auch Ollantaytambo selbst mit seinen alten Bauten und engen Gässchen wie ein Teil der Ruinen auf uns.

    Die Ruinen hier begrenzen das Heilige Tal auf der westlichen Seite. Sie sind teilweise sehr gut erhalten und es macht großen Spaß, durch sie zu laufen und sie zu erkunden.
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  • Maras und Moray

    17 giugno 2022, Perù ⋅ ☀️ 17 °C

    Nachdem wir Pisaq besichtigt haben, geht es direkt weiter nach Ollantaytambo, ein kleiner Ort tiefer drinnen im Heiligen Tal.

    Von hier aus starten wir am nächsten Tag eine Rundwanderung mit mehreren schönen Zielen. Dazu fahren wir von Ollantaytambo eine kurze Strecke mit dem Colectivo nach Media Luna. Dann steuern wir die Salinas de Maras - die Salzterrassen von Maras - an. Hier wird Mithilfe von Regenwasser Salz für die universelle Verwendung aus dem umliegenden Gestein gelöst. Spektakulär sind die alten Terrassen in die Natur eingebunden. Wir beobachten die Arbeiter in den Salzfeldern einige Zeit lang, bevor wir stetig bergauf zum Ort Maras weiter laufen. Mit zunehmender Höhe wird auch die Sicht immer besser. Immer mehr kommen die mit Schnee und Eis bedeckten Gipfel der umliegenden Berge zum Vorschein.

    In Maras angekommen ist es Zeit für ein Mittagessen. In einem kleinen Restaurant - mehr oder weniger ein Raum in einem Zuhause der hier Lebenden - werden wir fündig. Für umgerechnet etwa 1,60€ gibt's eine Suppe, einen Hauptgang und ein Getränk. Das lassen wir uns schmecken und dann geht's gestärkt auf den nächsten Abschnitt. Unser nächstes Ziel sind die Ruinen von Moray. Diese Terrassen für die Landwirtschaft sehen fast ein bisschen aus, wie aus einer anderen Welt. Dazu kommt wieder der fabelhafte Ausblick auf die Berglandschaft.

    Nach ausgiebiger Erkundung geht es dann wieder bergab ins Heilige Tal und dann mit dem Bus zurück nach Ollantaytambo.
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  • Pisaq

    16 giugno 2022, Perù ⋅ ☀️ 16 °C

    Mit viel Vorfreude im Gepäck machen wir uns heute direkt auf den Weg zur nächsten Inca-Stätte. "Pisaq" begrenzt das Heilige Tal auf der östlichen Seite. Hier gibt es richtig was zu sehen. Vom Ort aus geht es hinauf auf einen Berg, der in spektakulärer Art und Weise mit den Ruinen bebaut ist. Als wäre das nicht schon genug, eröffnet sich von oben ein toller Ausblick hinein ins "Sacred Valley". Ein Teil dieses flachen, fruchtbarenTals liegt friedlich umgeben von hohen Bergen zu unseren Füßen.

    Stundenlang wandern wir durch die Berge und stoßen auf immer neue Ruinen. Häuser für Arme und Reiche, Wachtürme, Tempel, Agrarterrassen, Wehranlagen und Gräber gibt es hier in Hülle und Fülle zu bestaunen. All das wird begleitet von einem sagenhaften Ausblick in die Ferne. Da bleibt uns die Spucke weg - Fazit: Wow!
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  • Inca Ruinen bei Cusco

    15 giugno 2022, Perù ⋅ ☀️ 13 °C

    Nachdem wir in der Vergangenheit bereits diverse Ruinen der Azteken, Maya, Moche, Chimu und anderer Völker angeschaut haben, tauchen wir nun endlich ein in die Welt der berühmten Inca. Zum Start begutachten wir vier Ruinenstätten in der direkten Umgebung von Cusco.

    Los geht's am Morgen mit der Ruine "Saqsaywaman", einem Ort für Feierlichkeiten, der noch heute genutzt wird und der einen tollen Blick auf Cusco ermöglicht. Danach laufen wir durch die tolle Natur zuerst weiter zur Opferstätte "Q'enqo Grande" und dann zur Befestigungsanlage "Puka Pukara". Den Abschluss bildet das Wasserheiligtum "Tambomachay".

    Allein diese kleineren Inca Ruinen sind schon sehr beeindruckend und machen uns Lust auf mehr. Vor allem die durchdachte Bauweise ist phänomenal. Leider ist - wie bei den meisten Ruinen - von den Spaniern vieles zerstört und geplündert worden.
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  • Feierei in Cusco

    14 giugno 2022, Perù ⋅ ⛅ 12 °C

    Nach über 19 Stunden im Nachtbus kommen wir endlich in Cusco an. Was wir bisher nicht wussten ist, dass wir mitten im Feier-Monat hier sind. Im gesamten Juni finden nämlich täglich! Feste, Paraden und vieles mehr statt. Für die Feierlichkeiten des Cuscoer Jubiläumonats reisen viele Peruaner extra an, dementsprechend ist die Stadt völlig überfüllt und platzt aus allen Nähten. Für uns ist es aber umso spannender, das Geschehen Tag für Tag aufs Neue zu beobachten. Umzüge mit Schreinen, Festtagswagen und jede Menge traditionelle Kleidung und Tänze in der gesamten Altstadt laden zum Verweilen ein.Leggi altro

  • Wein und Pisco Tastings

    12 giugno 2022, Perù ⋅ ☀️ 23 °C

    In der bekanntesten Weingegend von Perú darf zum Abschluss natürlich auch eine entsprechende Weinprobe nicht fehlen. Neben Wein wird um Ica auch der Weintraubenschnaps Pisco gebrannt, den wir natürlich gleich mit verkosten.

    Im Norden von Ica befindet sich das älteste Weingut Perus - Tacama. Hier starten wir die feuchtfröhliche Reise. Nach einer Tour durch die Produktionsanlagen bekommen wir endlich was ins Glas. Weißwein, Rotwein, Sekt und Pisco lockern die Atmosphäre zunehmend auf. Dann schauen wir uns das Tacama-Anwesen etwas genauer an, bevor wir noch ein paar andere Piscosorten unter die Lupe nehmen.

    Neben Tacama gibt's in dieser Gegend noch allerlei andere Weingüter, die natürlich alle besucht werden können. Wir fahren mit dem Taxi in die Gegend um El Nietto. Hier gibt's neben dem Weingut El Nietto auch mehr als genug kleine artisanale Verkostungsmöglichkeiten. Zudem treffen wir auf Julia, Niklas und dessen Bruder, die heute passender Weise auch die Weingegend erkunden.

    Nach getaner Arbeit geht's zurück in die Stadt, wo nach den letzten Vorbereitungen auch schon die Nachtbusfahrt nach Cusco auf uns wartet.
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  • Cañon de los Perdidos

    11 giugno 2022, Perù ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute steht ein Tagesausflug zum Cañon de los Perdidos (Canyon der Verlorenen) auf dem Programm. Am frühen Morgen starten wir in Ica - zumindest mehr oder weniger. Schon knapp eine Minute nach dem Start bleibt unser Tourbus (wenn man ihn noch so nennen kann) nämlich erstmal liegen. Irgendwie schaffen der Fahrer und seine zwei Kollegen es dann aber, das Gefährt wieder zum Laufen zu bringen. Der Zwischenfall hätte uns aber schon ein erstes Zeichen sein sollen - später mehr.

    Wir sammeln noch ein paar andere Teilnehmer ein und fahren gen Süden. Nach einiger Zeit verlassen wir die befestigte Straße und fahren immer tiefer hinein ins Nichts. Umgeben sind wir hier nur noch von karger Landschaft, Unmengen Staub, viel Wind und der prallen Sonne. Wenn man über einen perfekten Ort nachdenkt, um einen Platten zu haben, fällt einem bestimmt direkt dieser Ort ein. Tatsächlich hätte es nicht viel schlimmer kommen können, denn seit wir den letzten Ort verlassen haben, ist sicher schon eine Stunde vergangen. Der nächste Ort? - gibt es auf dieser Strecke nicht. Zum Glück haben wir gleich drei tatkräftige Ausflugsleiter und einen Ersatzreifen dabei. Leider stellen die schnell fest, dass der Ersatzreifen auch nichts bringt, wenn er ebenfalls kaputt ist. Der Tourguide unter den Dreien informiert uns dann schließlich, dass er bereits Unterstützung angerufen habe und es nicht allzulange dauern werde - dann verschwindet er zu Fuß in Richtung nächsten Ort. Hier werden wir das erste Mal stutzig, denn Empfang gibt's eigentlich auch schon lange nicht mehr und da wir das Spektakel schon lange außerhalb des Vans beobachten, können wir ziemlich sicher sagen, dass er sein Handy nicht wirklich in der Hand hatte.

    Lange Rede kurzer Sinn - nach etwa 3 Stunden kommt ein kleines Auto mit zwei weiteren Männern angefahren. Einen neuen Tourbus - wie vom Gudie versprochen - gibt's offensichtlich nicht. Stattdessen bringen die Neuen eine Luftpumpe vorbei. Schnell noch etwas Wasser über den Reifen gekippt und geschaut, ob irgendwo ein Loch auszumachen ist, und schon ist der frisch aufgepumpte Reifen am Van und die Tour geht endlich weiter. Die Frage ist nur: wie lange geht das wohl gut?

    Mit über 3 Stunden Verspätung kommen wir dann aber tatsächlich am Canyon an. Was lange währt wird endlich gut! Nun können wir das Ausflugsziel aber in vollen Zügen genießen. Die Landschaft hier ist spektakulär und der Canyon trumpft mit tollen Steinformationen und prächtigen Farben auf. Dann geht's zurück in Richtung Ica. Wir haben es nicht für möglich gehalten, aber all das klappt tatsächlich ohne weitere Zwischenfälle. Die Karre wird wohl tatsächlich noch einige Jahr(zehnt)e weiter fahren.
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  • Ab in die Wüste

    10 giugno 2022, Perù ⋅ 🌙 20 °C

    In Ica angekommen heißt es erstmal eine Orientierung finden. Wir ziehen durch die Stadt auf der Suche nach Infos rund um Touren etc. Ica selbst ist nicht wirklich sehenswert, aber funktional für uns - ein super Ausgangspunkt für Unternehmungen mit guten Einkaufsmöglichkeiten.

    Los geht's dann mit einem Ausflug in die Wüste nach Huacachina. Die kleine Oase am Rande der Wüste ist mit dem Tuktuk schnell erreicht. Noch schnell eine Buggyfahrt gebucht und kurz drauf beginnt die wilde Fahrt über die Dünen. Tatsächlich ist der Ausflug mit mehr Adrenalinschüben verbunden, als zuerst gedacht. Unser Fahrer brettert die Dünen hoch und runter, sodass wir uns fast wie auf einer Achterbahn fühlen. Immer wieder stoppen wir, um mit sowas wie einem kleinen Snowboard einige Dünen hinunter zu rasen. Schließlich stoppen wir auf einem der Sandhügel, um den Sonnenuntergang zu genießen, der die Umgebung in ein schönes Rot hüllt. Danach geht's zurück nach Huacachina. Hier genießen wir noch etwas die besondere Atmosphäre.
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  • Reserva Nacional de Paracas

    9 giugno 2022, Perù ⋅ ☀️ 20 °C

    Unser 12. Jahrestag begann schonmal mit einem absoluten Höhepunkt. Nach der Bootstour zu den Inseln soll der Tag aber noch mit weiteren Abenteuern gefüllt werden.

    Wir mieten uns also Mountainbikes und radeln in den Nationalpark von Paracas. Hier erwartet uns eine sagenhafte Landschaft. Umgeben von Ödland fällt uns der erste Abschnitt mit dem Rad richtig schwer, denn der Gegenwind bremst uns ordentlich aus. Später geht es mit Rückenwind dafür deutlich einfacher. Etwa 35km radeln wir durch die Wüste und bestaunen deren Schönheit. Erst gegen Abend kommen wir zurück nach Paracas, wo wir den Tag mit einem leckeren Essen ausklingen lassen.Leggi altro

  • Islas Ballestas

    9 giugno 2022, Perù ⋅ ☀️ 16 °C

    Immer weiter geht es Richtung Süden. Unser erster richtiger Stopp zusammen mit Sergej ist Paracas. In diesem kleinen touristischen Örtchen wollen wir zuerst die Islas Ballestas - liebevoll auch das Galapagos des kleinen Mannes genannt - besuchen. Die Tour ist schnell gebucht und schon sitzen wir in einem Boot und tuckern hinaus aufs Meer. Auf dem Weg machen wir Halt an einem Zeichen, dass von einem hier lebenden Volk in die Wüste geprägt wurde. Dann geht es weiter zum eigentlichen Highlight.

    Schon aus der Ferne erkennt man die Inseln gut und mehr und mehr Vögel kreisen ums Boot herum. Kaum sind wir da, erblicken wir auch schon die ersten Pinguine. Der Hauptgrund der Tour ist hier bereits schon erfüllt. Munter wackeln die kleinen Kollegen über die Insel und zu unserer Verwunderung kommen sie genau auf unser Boot zu. Mehr oder weniger direkt neben uns springt die Gruppe ins Wasser, wir können unser Glück kaum fassen. Danach kreisen wir um die Inseln, beobachten allerlei Vogelarten und Fischer bei der Arbeit. Es ist wirklich beeindruckend, wie abertausende Vögel um uns herum schwirren.

    Etwa zwei Stunden nach dem Start legen wir wieder in Paracas an. Das breite Grinsen bekommen wir erstmal nicht mehr aus dem Gesicht, denn nachdem wir auf Galapagos leider keine Pinguine gesehen hatten, ist unser Wunsch nun in Erfüllung gegangen.
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  • Lima - Centro Histórico

    6 giugno 2022, Perù ⋅ ⛅ 19 °C

    Natürlich muss man in Lima auch das historische Zentrum anschauen. Am Plaza de Armas befindet sich auch der Palast der Stadt. Ähnlich wie in London findet auch hier täglich ein "Wechsel der Wachen" statt. Insgesamt gibt die Altstadt aber nicht so viel her, wie wir uns erhofft haben. Deshalb geht's weiter zum Markt und in Richtung China Town. In dieser Gegend begeben wir uns wieder mal auf kulinarische Entdeckungsreise. Endlich probieren wir Picarones und Chicha Morada. Aber auch auf eine Art fest geschlagenen Bierschschaum namens "Ponche con Malta" stoßen wir.

    Durch einige Parks und vorbei am Nationalstadion von Perú geht's zurück nach Miraflores, wo wir die Unterkunft wechseln und auf die Ankunft von Sergej aus Deutschland warten. Mit ihm zusammen erkunden wir dann den südlichen Teil Perus.
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  • Huaca Pucllana

    5 giugno 2022, Perù ⋅ ⛅ 19 °C

    Auch Lima hat eine uralte Vergangenheit, in die wir heute abtauchen. Erst 1981 haben die Ausgrabungen am Huaca Pucllana begonnen und noch heute fehlt etwa ein Drittel bis zur vollständigen Freilegung der Pyramide. Vor 1981 wurde die Gegend von den Einheimischen als Berg angesehen, der für die Freizeitgestaltung genutzt wurde. Es gab sogar Pläne zur Bebauung der Gegend. Heute trägt die Stätte dazu bei, das Volk der Lima und deren Nachfolger besser zu verstehen.Leggi altro

  • Laguna Llaca

    2 giugno 2022, Perù ⋅ ☁️ 7 °C

    Back on track! Nachdem irgendwelches schlechtes Essen oder sonstwas unsere Pläne der letzten Tage ordentlich durcheinander gewirbelt hat, sind wir heute endlich wieder für eine Wanderung bereit. Die Lagune Llaca steht noch ganz oben auf unserer To-Do-Liste und wird heute abgehakt. Mit dem Bus geht's nach Pitek, dort starten wir die Wanderung. Nach einem gemütlichen ersten Teil zum warm werden, geht's dann knapp 700m mal mehr mal weniger steil bergauf. Da macht sich bei uns beiden doch die fehlende Bewegung der letzten Tage etwas bemerkbar. Doch wir kämpfen uns durch und erreichen die Lagune Llaca auf etwa 4.500m nur leicht später als gedacht.

    Vor allem der Gletscher hinter der Lagune ist sehr beeindruckend. Massen von Eis liegen da auf den Bergen, die bis über 6.000m hoch reichen. Wahrlich beeindruckend ist die raue Landschaft hier oben. Anfangs scheint noch etwas die Sonne, was zum Verweilen einlädt. Doch sobald sich die Wolken breit machen, wird es zunehmend kälter und wir treten den Rückweg an. Der führt uns 1.200m bergab bis nach Marian. Dort angekommen haben wir inzwischen knapp 27km Wegstrecke zurückgelegt. Da allerdings gerade kein Colectivo wie gewünscht fährt, sind wir stur und laufen die restlichen Kilometer zurück nach Huaraz auch noch. 8 1/2 Stunden, 30,5km Strecke, 700m bergauf und 1.400m bergab - das sind letztendlich die Daten der Wanderung. Kein Wunder, dass am Abend nicht mehr viel läuft und wir entsprechend früh zu Bett gehen.
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  • Laguna 69

    27 maggio 2022, Perù ⋅ ⛅ 4 °C

    Wir sind immer noch geplättet von dieser schönen Berglandschaft, durch die wir heute gewandert sind. Aber alles von Anfang an...

    Die wahrscheinlich bekannteste Lagune in Perú möchten wir ohne Tour besuchen, deshalb machen wir ins schon um 4:45 Uhr auf den Weg. Mit dem Colectivo geht es zuerst nach Yungay und von dort weiter in den Nationalpark bis zum Startpunkt der Wanderung für die Lagune 69. Wir kommen früh an und haben das Glück, dass noch keine Tour weit und breit zu sehen ist. Deshalb frühstücken wir ganz in Ruhe unsere mitgebrachten Brötchen und beginnen den Aufstieg zur Lagune. Die ersten Kilometer gehen nur leicht bergauf. Während sich die Wolken mehr und mehr lichten, wird der Blick frei auf den mit 6.768m höchsten Berg Perus. Doch nicht nur der, sondern die gesamten Berge, die den Canyon durch den wir wandern umgeben, tragen dazu bei, dass die Landschaft wie aus einem Bilderbuch aussieht. Der gesamte Weg nach oben ist phänomenal schön. Irgendwann erblicken wir weiter unten im Tal die ersten ankommenden Touren und sind froh schon so früh gestartet zu sein.

    Nach etwa 2 1/2 Stunden erreichen wir die Lagune 69. Malerisch liegt die blaue Lagune auf 4.600m am Fuße der Berge Pisco (5.765m) und Chacraraju (6.108m). Bei aller Schönheit der Lagune selbst, ist es allerdings der Wanderweg, der bei uns Erstaunen auslöst. Selten sind wir in einer so schönen Umgebung unterwegs gewesen. Deshalb freuen wir uns auf den Rückweg, der uns noch etwas weiter zu den zwei Lagunen Llanganuco führt. Hier beobachten wir noch kurz einige Vögel, bevor wir die Rückfahrt nach Huaraz antreten.
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  • Lagunen Churup und Churupita

    26 maggio 2022, Perù ⋅ ☁️ 5 °C

    Gar nicht so weit entfernt von Huaraz in der Cordillera Blanca liegt die Lagune Churup, die heute unser Ausflugsziel sein soll. Mit dem Colectivo geht es ins etwa 1.000 Meter höher gelegene Pitek zum Ausgangspunkt der Wanderung. Es bleibt keine Zeit zum warm werden, denn direkt geht es ordentlich bergauf. Der Weg schlängelt sich durch ein Tal hinauf zu den schneebedeckten Bergen rund um den Nevado Churup.

    Immer abenteuerlicher wird die Wanderung, denn kurz vorm Ziel wird es nochmal richtig steil und klettern ist angesagt. Oben angekommen werden wir dann aber mit einem wunderbaren Blick auf die Lagune Churup belohnt. Die Spiegelungen sind erneut wunderschön und wir suchen uns einen perfekten Ort fürs Mittagessen aus. Danach laufen Mandana und ich noch weiter zur kleineren, aber höher gelegeneren Lagune Churupita, während Julia und Niklas es sich noch etwas an der Lagune Churup gut gehen lassen. Oben angekommen sind wir ganz allein inmitten dieser wunderschönen Natur. Als es anfängt zu schneien, treten wir den Rückweg an und treffen dann wieder auf die anderen beiden. Zusammen beenden wir die tolle Wanderung und fahren dann zurück nach Huaraz.
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  • Pastoruri Gletscher

    25 maggio 2022, Perù ⋅ ⛅ 5 °C

    Wir sind zwar nicht die Freunde von organisieren Touren, aber um zu einem der bekanntesten Gletscher Perus zu kommen, lassen wir uns auf einen Tagesausflug ein. Los geht's nach dem Frühstück mit einer langen Fahrt Richtung Süden. Nach einem etwas längerem Stopp an einem Restaurant, an dem sich alle Mittagessen vorbestellen können (typisch Tour eben), steht endlich der erste Stopp auf dem Programm. Bei der Lagune Patacocha können wir vom Meer migrierte Vögel beobachten und einen ersten tollen Ausblick auf die Natur genießen. Leider ist der Stopp nur sehr kurz und schon geht's mit dem Bus weiter. Als nächstes halten wir, um den Bofedal Geysir zu bestaunen. Hier entweichen Gase aus dem Moor und bringen das Wasser ordentlich zum Sprudeln. Mindestens genauso faszinierend ist aber die Landschaft rund um den Geysir. Auch hier geht es leider wieder etwas zu schnell weiter. Schon kurz später der nächste Stopp um die Pflanze Puya Raimondii und das Ojo del Agua zu bewundern. Die eigenartige, bis zu 15 Meter hohe Pflanze wächst nur in Perú und Bolivien und wird zwischen 40 und 100 Jahren alt. Zudem haben wir wieder Glück mit dem Wetter, denn durch die strahlende Sonne können wir die Farben des 7m tiefen Ojo del Agua bestaunen.

    Nach den drei kleinen Stopps auf dem Weg im Nationalpark dauert die Fahrt wieder etwas länger. Schließlich kommen wir auf etwa 4.800m Höhe an und können die Wanderung zum eigentlichen Highlight der Tour beginnen. Voller Adrenalin legen wir in knapp 25 Minuten die 1,7km bis zum Fuße des Pastoruri Gletschers auf 5.050m zurück und können die Schönheit der Natur noch kurz ohne andere Menschen genießen. Der Gletscher ist wirklich beeindruckend und die Spiegelungen im glasklaren Gletscherwasser rauben uns den Atem. Leider hat er in den letzten 35 Jahren etwa ein Viertel seiner Größe und über 15 Prozent seiner Eismasse verloren. Unerwarteter Weise haben wir hier tatsächlich mehr als genug Zeit um die Gegend aus jedem Blickwinkel zu bewundern, bevor es zurück zum Bus geht.

    Auf dem Rückweg dann der Stopp am eingangs erwähnten Restaurant, das nicht mal 30 Minuten von Huaraz entfernt liegt. Zum Glück haben wir ordentlich Verpflegung mit auf die Tour genommen, weshalb uns das Essen zum 4-fachen Preis im Verhältnis zu anderen Restaurants erspart bleibt. Insgesamt sind wir froh, dass wir uns auf die Tour eingelassen haben, denn vor allem der Gletscher hat uns wirklich gut gefallen.
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  • Lagune Wilcacocha

    24 maggio 2022, Perù ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach etwas Erholung starten wir heute in eine etwas größere Wanderung zur Akklimatisierung. Unser Ziel: die Laguna Wilcacocha in der Cordillera Negra. Mit dem Colectivo fahren wir zu viert etwas südlich zum Start des Wanderweges. Der erwartet uns mit einer gleichmäßigen Steigung über knapp 700 Höhenmeter. Aus dem Tal stiefeln wir los und schon nach kurzer Zeit können wir Ausblicke genießen, mit denen wir so gar nicht gerechnet hatten. Das Wetter ist ideal und nach jedem Höhenmeter und hinter jeder Kurve erwartet uns ein neuer Panoramablick auf die schneebedeckten Gipfel der Cordillera Blanca. Wir lassen uns ausreichend Zeit beim Hochwandern und genießen die Wärme der Sonne.

    Oben angekommen legen wir eine Pause zum Verschnaufen und Essen ein, während wir den immer noch perfekten Ausblick voll auskosten. Danach geht's gestärkt zurück hinab ins Tal und wieder nach Huaraz.
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  • Ankunft in Huaraz

    23 maggio 2022, Perù ⋅ ⛅ 7 °C

    Etwas geschlaucht von der Fahrt mit dem Nachtbus kommen wir am frühen Morgen mit Julia und Niklas in Huaraz an. Zum Glück können wir unser Zimmer schon beziehen und uns etwas ausruhen.

    Später am Tag erkunden wir Huaraz und wandern zu einem Aussichtspunkt in der Nähe der Stadt. Huaraz ist wegen Zerstörungen durch Erdbeben nicht die allerschönste Stadt, liegt aber malerisch zwischen den beiden Gebiergszügen Cordillera Negra (bis 4.200m Höhe) und Cordillera Blanca (bis 6.768m Höhe). Schon vom Aussichtspunkt haben wir einen wunderbaren Blick auf die umliegenden Berge und freuen uns auf die Wanderungen der nächsten Tage.Leggi altro

  • Huaca de la Luna

    22 maggio 2022, Perù ⋅ ⛅ 20 °C

    Weiter geht es mit der Besichtigung der Mondpyramide in der Nähe von Trujillo. Zusammen mit der Sonnenpyramide bildet sie die Hauptstadt der Moche-Kultur, die sich vom 1. bis zum 8. Jahrhundert in Perú entwickelte. Erst seit den 90er Jahren wird die Huaca de la Luna ausgegraben (Montags bis Freitas graben Studenten der Universität die Ruinen aus), weshalb sich die Möglichkeiten zur Besichtigung permanent verändern. Die Huaca del Sol wird leider weder ausgegraben, noch kann sie wirklich besichtigt werden.

    Die Mondpyramide beeindruckt uns zum einen durch ihre Größe, zum anderen durch ihre bis heute erhaltenen farbenfrohen Wandverzierungen.
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  • Chan Chan

    21 maggio 2022, Perù ⋅ ⛅ 19 °C

    Bekannterweise ist der Plan Kuelap zu besichtigen ins Wasser gefallen. Deshalb ist Chan Chan die erste Ruinenstätte, die wir in Perú begutachten. Chan Chan war die Hauptstadt des präkolbumbianischen Chimú-Reiches, entstand etwa um 1.300 und war mit knapp 60.000 Einwohnern vermutlich eine der größten aus Lehm errichteten Städte der damaligen Welt. Die Inka können die Stadt mit militärischer Gewalt nicht besiegen, weshalb sie die Wasserzufuhr kappten und Chan Chan so einnahmen.

    Noch heute zeugen die bis zu 12 Meter hohen Mauern und Bauten aus Lehm auf einer riesigen Fläche davon, wie mächtig die Stadt einst gewesen sein muss. Wir laufen durch die Überreste des am besten erhaltenen Palastes "Nik An" und begutachten die verzierten Lehmbauten. Neben diesem Palast existieren noch acht weitere Paläste, die teilweise kaum bis nicht mehr erhalten sind oder gerade ausgegraben werden. Zum Abschluss besichtigen wir noch das zugehörige Museum, in dem wir noch etwas mehr über Chan Chan erfahren.
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  • Wiedersehen in Trujillo

    20 maggio 2022, Perù ⋅ ⛅ 20 °C

    Von Chachapoyas aus sind wir mit dem Nachtbus nach Trujillo gefahren. Hier freuen wir uns auf das Wiedersehen mit Niklas und Julia. Zusammen werden wir zuerst Trujillo und dann Huaraz erkunden.

    Los geht's mit einem kleinen Stadtrundgang durch Trujillo. Wir finden ein paar schöne Ecken und lassen es uns mit Kaffee und Eis gut gehen. Insgesamt ist Trujillo allerdings nicht die allerschönste Stadt und zum ersten Mal merken wir, dass Perú verhältnismäßig arm ist.

    Umso schöner, dass wir in bester Gesellschaft sind. So nutzen wir die Zeit zum ausgiebigen Doppelkopf spielen und auch eine Runde Billard darf nicht fehlen.
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  • Chachapoyas

    19 maggio 2022, Perù ⋅ ☁️ 15 °C

    Unser erster Stopp in Perú war der Ort Chachapoyas. Uns gefällt die Stadt in den Anden, malerisch gelegen zwischen tiefen Canyons, gut. Die Einheimischen sind noch nicht so an Touristen gewöhnt, deswegen werden wir permanent wie Außerirdische angeschaut. Das sind wir ja aus Zentralamerika schon gewohnt. Wir haben wieder ein paar Leckereien verkostet und einige Ausflüge unternommen. Wir sind froh, dass wir diese Teil des Landes gesehen haben.Leggi altro

  • Gocta Wasserfall

    18 maggio 2022, Perù ⋅ ☁️ 16 °C

    Kein Kuelap? Kein Problem!
    Stattdessen machen wir heute eine größere Wanderung zu einem der höchsten Wasserfälle der Erde. Der Wasserfall ist insgesamt 771m hoch, aber unterteilt in eine 220m hohe obere und 550m hohe untere Stufe.

    Los geht's in Chachapoyas mit dem Colectivo Richtung Pedro Ruiz. An einer Kurve auf der Hauptstraße werden wir rausgelassen und anders als andere Touristen wollen wir die 5km bis zum offiziellen Wanderweg im Dorf Cocachimba nicht mit dem Motortaxi fahren, sondern laufen. Keine 100m kommen wir, bis ein junger lieber Mann auf seinem Motortaxi neben uns hält und uns die kostenlose Mitfahrt anbietet. Das nehmen wir dann doch gerne an und so holpern wir stetig bergauf gen Dorf und sind im Endeffekt ganz froh uns diesen Weg gespart zu haben.

    In Cocachimba registrieren wir unseren Besuch und starten dann die Wanderung. Schon von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf den riesigen Wasserfall in der Ferne. Der Weg schlängelt sich entlang des Canyons durch den Dschungel und ermöglicht dabei immer wieder neue Ausblicke auf den Gocta und die Natur. Es dauert gar nicht so lange und schon stehen wir am Fuße des gewaltigen unteren Teiles. Ohne Regenjacken wären wir völlig durchnässt, denn die Gewalt des Wassers gepaart mit dem Wind ist heftig.

    Unser nächstes Ziel ist nun der obere Teil des Wasserfalls, was logischerweise 550m bergauf bedeutet. Aber zuerst werden wir von einem unerwarteten Highlight überrascht, denn um uns herum flattern einige Andenfelshähne durch die Bäume. Diese spannenden Vögel haben wir schon in Kolumbien und Ecuador gesucht, aber nicht gefunden. Nun haben wir hier das Glück sie aus kurzer Entfernung beobachten zu können. Im Anschluss steht uns der Aufstieg bevor und der hat es in sich. Der Weg schlängelt sich die steile Felswand hinauf und wir machen die knapp 500 Höhenmeter auf etwa 1km Strecke.

    Als wir vor dem kleineren aber gewaltigerem oberen Teil des Gocta stehen sind wir uns aber einig, dass sich die Anstrengungen gelohnt haben. Hier oben helfen uns allerdings nicht mal die Regenjacken, denn die Wassergewalt ist immens. Deshalb können wir ins nicht allzu lange aufhalten und treten den Rückweg an. Der Weg führt uns entlang der anderen Canyonseite über das Dorf San Pablo bis zu dem Punkt, an dem wir am Morgen vom Colectivo raus gelassen wurden. Während wir auf die Rückfahrt nach Chachapoyas warten, machen sich die knapp 24km Strecke mit massig Höhenmeter bemerkbar. Müde aber glücklich endet unser Tag mit einem Abendessen und dann geht's früh ins Bett.
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  • Cañon del Sonche

    17 maggio 2022, Perù ⋅ 🌧 14 °C

    Heute morgen erfahren wir erstmal eine Enttäuschung, denn die Inka-Ruinenstätte Kuelap ist seit April wegen heftiger Regenfälle bis auf Weiteres geschlossen. Eine der Sehenswürdigkeiten, weshalb wir überhaupt hier sind, fällt also weg. Zum Glück gibt es noch anderes in der Umgebung zu sehen, ein bisschen traurig sind wir aber trotzdem.

    Nach dem anstrengenden Reisetag gestern lassen wir es erstmal ganz gemütlich angehen. Wir nehmen uns ordentlich Zeit zum wach werden und starten - anders als geplant - ruhig in den Tag. Organisatorisches in der Stadt regeln, ein bisschen durch die Fußgängerzone schlendern und einen Kaffee mit kleinem Frühstück genießen.

    Gegen Mittag brechen wir auf nach Huancas, ein kleines Nachbardorf von Chachapoyas. Hier wollen wir den Canyon "Sonche" besichtigen. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Colectivo erreichen wir das fast ausgestorbene Dorf. Am Hauptplatz gibt es einen Ticket-Verkauf für die Eintrittskarten und dann starten wir auch schon zum ersten Aussichtspunkt. Der Mirador "Cañon Río Sonche" ist nicht weit entfernt und bietet eine spektakulärs Sicht über diesen Teil des Canyons. Insgesamt ist der Canyon 11km lang und bis zu 962m tief. Diese Dimensionen werden uns hier oben am Rand bewusst. Wir folgen einem immer schlechter werdenden Weg am Canyon-Rand und gelangen glücklicherweise wieder zurück zur Straße. Dort laufen wir weiter bis zum zweiten Aussichtspunkt. Der "Mirador Huanca Urco" liegt weiter außerhalb des Ortes und ermöglicht den Blick über einen völlig anderen Teil des Canyons. Beide Aussichtspunkte gefallen uns richtig gut und lassen uns die Enttäuschung vom Vormittag vergessen.

    Zurück in Chachapoyas treffen wir uns am Abend mit den zwei Franzosen vom Vortag zum Abendessen wieder. Das rundet einen gelungenen ersten Tag in Perú ab.
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