• theworldsheartandsoul
Current
  • theworldsheartandsoul

Reise ins Ungewisse

Ongoing project ✈️ Read more
  • 🇺🇸
    Currently in
    New York

    Wall Street

    October 28 in the United States ☁️ 15 °C

    Am anderen Ende der Brooklyn Bridge erwartet uns direkt der nächste berühmte Teil New Yorks: der Financial District. Und wenn wir schon einmal hier sind, dürfen die berühmte Wall Street und ihre Umgebung natürlich nicht fehlen.

    Zwischen den gewaltigen Hochhäusern schlendern wir durch die engen Straßen des Viertels. Besonders beeindruckend ist der New York Stock Exchange, die weltberühmte Börse an der Wall Street. Das imposante Gebäude mit seinen mächtigen Säulen an der Fassade wirkt beinahe wie ein antiker Tempel. Dabei ist es das Zentrum eines der wichtigsten Finanzmärkte der Welt.

    Direkt davor entdecken wir auch das bekannte Fearless Girl. Die kleine Bronzestatue eines Mädchens, das selbstbewusst mit in die Hüfte gestemmten Armen dasteht. Sie soll ein Zeichen für mehr Frauen in Führungspositionen und für Gleichberechtigung in der Wirtschaft setzen.

    Nur wenige Schritte weiter erreichen wir die Trinity Church. Mit ihrem neugotischen Turm, den kunstvollen Verzierungen und dem kleinen Friedhof wirkt sie zwischen den gewaltigen Wolkenkratzern beinahe wie aus einer anderen Zeit. Der Kontrast zwischen der alten Kirche und den modernen Hochhäusern ringsherum ist wirklich sehenswert.

    Natürlich darf auch der berühmte Charging Bull nicht fehlen. Die über sieben Tonnen schwere Bronzeskulptur des italienischen Künstlers Arturo Di Modica steht am Bowling Green und ist eines der beliebtesten Fotomotive des Financial Districts.

    Auch abseits dieser bekannten Sehenswürdigkeiten gibt es jede Menge zu entdecken. Die Straßen sind gesäumt von imposanten Gebäuden, historischen Fassaden und mächtigen Säulenportalen. Besonders spannend ist der Kontrast zwischen der vergleichsweise kleinteiligen, alten Straßenstruktur und den riesigen Hochhäusern, die sich darüber erheben. Hier wird deutlich, wie viele verschiedene Epochen New Yorks auf engstem Raum zusammenkommen.

    Wall Street selbst ist übrigens erstaunlich kurz – gerade einmal etwa acht Blocks lang. Ihr Name geht auf eine hölzerne Befestigungsanlage zurück, die die niederländischen Siedler Mitte des 17. Jahrhunderts errichteten. Aus der damaligen Schutzmauer wurde später eine Straße, die schließlich zum Synonym für die amerikanische Finanzwelt wurde.
    Read more

  • Brooklyn Bridge

    October 28 in the United States ⛅ 16 °C

    Nachdem wir die Brooklyn Bridge zuvor schon ausgiebig von der Waterfront in Brooklyn bewundert haben, geht es nun zurück nach Manhattan. Und dafür wählen wir natürlich keinen geringeren Weg als die berühmte Brooklyn Bridge selbst! Schon von unten ist die Brücke ein beeindruckendes Bauwerk, aber sie aus nächster Nähe zu erleben und schließlich selbst darüberzulaufen, ist noch einmal etwas ganz anderes.

    Die Brooklyn Bridge wurde am 24. Mai 1883 eröffnet und verbindet seitdem Manhattan mit Brooklyn über den East River. Bei ihrer Fertigstellung war sie mit einer Hauptspannweite von knapp 490 Metern die längste Hängebrücke der Welt.

    Besonders charakteristisch sind die beiden mächtigen Türme aus Granit und Kalkstein, durch deren spitzbogige Öffnungen wir hindurchlaufen. Dazwischen spannen sich die gewaltigen Stahlseile, die der Brücke ihre unverwechselbare Silhouette verleihen. Der erhöhte Fußgängerweg verläuft oberhalb der Fahrspuren und bietet dadurch eine fantastische Aussicht. Während unter uns der Verkehr rollt, genießen wir den Blick auf den East River, die benachbarten Brücken und natürlich die Skyline von Manhattan.

    Je näher wir Manhattan kommen, desto eindrucksvoller wird der Blick auf die Hochhäuser. Die Wolkenkratzer wachsen förmlich vor uns in den Himmel, während sich die Brückenkonstruktion immer wieder perfekt ins Bild schiebt. Natürlich bleiben wir ständig stehen, um Fotos zu machen und die Aussicht zu genießen.

    Nach unserem Spaziergang durch Brooklyn Heights und entlang der Waterfront ist diese Überquerung ein echtes Highlight.
    Read more

  • Brooklyn Heights

    October 28 in the United States ⛅ 16 °C

    Nachdem wir die Manhattan Bridge überquert haben, geht es hinauf nach Brooklyn Heights. Das historische Viertel ist bekannt für seine wunderschönen Brownstone-Häuser, ruhige, von Bäumen gesäumte Straßen und natürlich seine fantastische Lage direkt gegenüber von Lower Manhattan.

    Unser Ziel ist die berühmte Brooklyn Heights Promenade. Der erhöhte Fußweg bietet einen geradezu spektakulären Blick auf die Skyline von Manhattan. Vor uns erstrecken sich die Wolkenkratzer von Lower Manhattan, während sich die Brooklyn Bridge und die Manhattan Bridge eindrucksvoll über den East River spannen. Diese Kombination aus Hochhäusern, Wasser und den gewaltigen Stahlkonstruktionen ist ein echtes Postkartenmotiv. Wir bleiben immer wieder stehen, um den Ausblick zu genießen und die Skyline aus verschiedenen Blickwinkeln zu fotografieren.

    Doch nicht nur die Aussicht begeistert uns. Auch die Straßen von Brooklyn Heights selbst sind einen ausgiebigen Spaziergang wert. Die historischen Backsteinhäuser mit ihren typischen Treppenaufgängen, kleinen Vorgärten und aufwendig verzierten Fassaden verleihen dem Viertel einen ganz anderen Charakter als dem geschäftigen Manhattan. Hier geht es deutlich gemütlicher zu.

    Passend zur Jahreszeit entdecken wir überall reichlich geschmückte Halloween-Häuser. Manche Vorgärten sind regelrecht kleine Grusellandschaften: Skelette, Spinnennetze, Kürbisse, Geister und allerlei schaurige Figuren zieren die Eingänge und Treppen. Einige Bewohner geben sich dabei richtig Mühe und verwandeln ihre Häuser in aufwendige Halloween-Kulissen.
    Read more

  • Manhattan Bridge

    October 28 in the United States ☀️ 16 °C

    Von Lower Manhattan aus machen wir uns zu Fuß auf den Weg über den East River. Unser Ziel ist Brooklyn, und dafür nehmen wir nicht irgendeine Brücke, sondern die beeindruckende Manhattan Bridge. Sie gehört neben der Brooklyn Bridge zu den bekanntesten Verbindungen zwischen Manhattan und Brooklyn und bietet schon während der Überquerung jede Menge zu sehen.

    Die stählerne Hängebrücke wurde am 31. Dezember 1909 eröffnet und ist damit die jüngste der drei großen East-River-Hängebrücken. Mit einer Gesamtlänge von knapp zwei Kilometern und einer Hauptspannweite von rund 450 Metern ist sie ein gewaltiges Bauwerk. Besonders interessant: Neben dem Straßenverkehr verlaufen hier auch vier U-Bahn-Gleise. Während wir über den Fußgängerweg laufen, donnern also immer wieder Züge über die Brücke - New York eben.

    Unterwegs eröffnen sich uns tolle Ausblicke auf die Skyline von Manhattan und den East River. Auch die benachbarte Brooklyn Bridge ist gut zu sehen. Die Manhattan Bridge wirkt deutlich industrieller und weniger verspielt als ihre berühmte Nachbarin, hat aber gerade dadurch ihren besonderen Charme.

    Auf der anderen Seite angekommen, setzen wir unseren Spaziergang entlang der Waterfront fort. Der Wechsel von der dichten Häuserschlucht Manhattans hinüber nach Brooklyn ist spannend. Von hier aus genießen wir immer wieder neue Blicke zurück auf die Skyline und die gewaltigen Brücken, die beide Stadtteile miteinander verbinden.
    Read more

  • Lower Manhattan

    October 28 in the United States ☀️ 14 °C

    Heute starten wir unseren Streifzug durch New York in Lower Manhattan. Der erste Stopp ist dabei etwas ungewöhnlicher: das berühmte Ghostbusters Headquarter! Für Robin ein absolutes Muss. Das Gebäude in der North Moore Street ist eigentlich eine aktive Feuerwache und dient im Film Ghostbusters als Hauptquartier der Geisterjäger. Ein kurzer Fotostopp muss da einfach sein!

    Anschließend geht es weiter nach SoHo. Das Viertel ist bekannt für seine charakteristischen Fassaden. Viele der historischen Gebäude stammen aus dem 19. Jahrhundert und besitzen kunstvoll gestaltete Fassaden mit Säulen, Bögen und aufwendigen Verzierungen. Besonders auffällig sind aber auch die typischen Feuerleitern, die sich wie ein dichtes Netz aus Metalltreppen und Plattformen an den Häuserfronten entlangziehen. Wir schlendern durch die Straßen und können uns kaum sattsehen an den wunderschönen Gebäuden.

    Von dort ist es nicht weit nach Little Italy und Chinatown. Zwei Viertel, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch direkt nebeneinanderliegen. In Little Italy begegnen uns italienische Restaurants, kleine Cafés und Feinkostläden. Das Viertel erinnert an die Zeit, als zahlreiche italienische Einwanderer hier ein neues Zuhause fanden und ihre Kultur, Sprache und Küche mit nach New York brachten. Heute ist das historische Viertel deutlich kleiner als früher, doch ein Stück dieses italienischen Flairs ist noch immer zu spüren.

    Nur ein paar Straßen weiter tauchen wir in Chinatown ein. Hier verändert sich die Atmosphäre schlagartig: Chinesische Schriftzeichen, bunte Ladenschilder, kleine Geschäfte, Lebensmittelmärkte und der Duft unterschiedlichster Speisen prägen das Straßenbild. Chinatown gehört zu den ältesten und größten chinesisch geprägten Vierteln außerhalb Asiens und ist bis heute ein wichtiger Lebensmittelpunkt für viele Menschen mit chinesischen Wurzeln.

    Wir genießen es, einfach durch die Straßen zu schlendern und die unterschiedlichen Eindrücke auf uns wirken zu lassen.
    Read more

  • Midtown Manhattan - Teil 2

    October 27 in the United States ☀️ 16 °C

    ....Ein besonders ungewöhnlicher Blickfang ist Tudor City, eine Ansammlung von Wohngebäuden im Stil einer englischen Stadt, die etwas erhöht am East River liegt. Zwischen den Wolkenkratzern wirkt das Viertel fast wie eine kleine eigene Welt. Gleich in der Nähe befindet sich auch das Hauptquartier der Vereinten Nationen. Hier kommen Vertreter aus aller Welt zusammen, um über globale Fragen zu beraten.

    Auch das Helmsley Building fällt uns auf. Mit seiner steinernen Fassade und dem markanten Dach wirkt es beinahe wie ein Tor zwischen den umliegenden Hochhäusern. Und dann ist da noch die St. Bartholomew’s Church, deren Kuppel und reich verzierte Fassade einen weiteren architektonischen Kontrast bilden.

    Weiter geht es zum Rockefeller Center, einem riesigen Gebäudekomplex, der zu den bekanntesten Wahrzeichen Midtowns zählt. Besonders die Art-déco-Architektur macht den Komplex sehenswert. Gleich nebenan liegt die Radio City Music Hall, einer der berühmtesten Veranstaltungsorte der Stadt. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1932 ist sie für ihre spektakuläre Innenarchitektur und große Bühnenshows bekannt.

    Zum Abschluss unseres Streifzugs besuchen wir die St. Patrick’s Cathedral – und die ist wirklich beeindruckend. Die neugotische Kathedrale mit ihren spitzen Türmen, dem hellen Marmor und den kunstvollen Details bildet den maximale Kontrast zu den umliegenden Hochhäusern. Innen erwartet uns ein weitläufiger, ruhiger Kirchenraum, der eine willkommene Abwechslung zum Lärm und Trubel draußen bietet.

    Was uns bei diesem Spaziergang besonders auffällt: In New York muss man gar nicht unbedingt ein bestimmtes Ziel ansteuern, um etwas Sehenswertes zu entdecken. Wir laufen einfach durch die Straßen und werden ständig von neuen Fassaden, ungewöhnlichen Details und gewaltigen Dimensionen überrascht.

    Midtown Manhattan ist für uns deshalb weit mehr als eine Ansammlung bekannter Sehenswürdigkeiten. Es ist ein riesiges Freilichtmuseum der Architektur, in dem Art déco, neugotische Kirchen, moderne Glastürme und historische Bahnhöfe miteinander verschmelzen.
    Read more

  • Midtown Manhattan - Teil 1

    October 27 in the United States ☀️ 15 °C

    Zwischen unseren Besuchen am Times Square nutzen wir die Zeit, um Midtown Manhattan zu Fuß zu erkunden. Und dabei wird schnell klar: New York besteht nicht nur aus den weltberühmten Sehenswürdigkeiten, sondern ist eigentlich an jeder Straßenecke eine Attraktion für sich. Wir laufen von einem architektonischen Highlight zum nächsten, entdecken bekannte Filmkulissen und stehen immer wieder staunend vor Gebäuden. Man weiß wirklich nicht, wo man zuerst hinschauen soll. Selbst die scheinbar gewöhnlichsten Straßen wirken mit ihren Häuserschluchten und den imposanten Fassaden alles andere als gewöhnlich.

    Ein absolutes Highlight ist für uns die New York Public Library an der Fifth Avenue. Schon von außen wirkt das Gebäude mit seinen breiten Treppen, den mächtigen Säulen und den steinernen Löwen am Eingang eindrucksvoll. Im Inneren setzt sich das Ganze fort: Prunkvolle Säle, kunstvolle Decken und eine Atmosphäre, die eher an einen Palast als an eine öffentliche Bibliothek erinnert.

    Nur ein Stück weiter wartet bereits die Grand Central Station – und die steht der Bibliothek in Sachen Architektur in nichts nach. Die riesige Bahnhofshalle mit ihrer gewölbten, türkisgrünen Decke ist schlicht atemberaubend. Unter der gewaltigen Decke strömen unzählige Reisende über den Marmorboden und verschwinden wieder in den Gängen.

    Auch das Chrysler Building darf auf unserer Tour natürlich nicht fehlen. Mit seiner markanten Spitze aus glänzendem Edelstahl und den charakteristischen Art-déco-Verzierungen gehört es zu den unverwechselbaren Wahrzeichen der New Yorker Skyline. Wir schaffen es sogar kurz ins Foyer, wo sich der Stil der 1930er-Jahre mit edlen Materialien und aufwendigen Mustern fortsetzt.

    Nur wenige Schritte entfernt passieren wir das News Building, ein weiteres Beispiel für die monumentale Architektur der Stadt. In Midtown reiht sich ein markantes Gebäude ans nächste, und wir ertappen uns ständig dabei, den Kopf in den Nacken zu legen....
    Read more

  • Times Square

    October 27 in the United States ☀️ 13 °C

    Wir sind in New York City! Natürlich zieht es uns als Erstes zu einem der berühmtesten Orte der Stadt: dem Times Square. Schon tagsüber ist hier ordentlich was los. Riesige Leuchtreklamen blinken um die Wette, überdimensionale Werbebildschirme flimmern in allen Farben, und zwischen den Hochhäusern strömen Menschen aus aller Welt durch die Straßen. Überall gibt es etwas zu sehen, zu hören oder zu entdecken. New York macht jedenfalls keine halben Sachen, wenn es darum geht, Eindruck zu hinterlassen.

    Der Times Square ist laut, voll und geradezu grell. Straßenkünstler buhlen um Aufmerksamkeit, hupende Autos kämpfen sich durch den Verkehr, und aus allen Richtungen prasseln Eindrücke auf uns ein. Man weiß kaum, wohin man zuerst schauen soll. Hier scheint alles gleichzeitig zu passieren – und zwar mit maximaler Lautstärke. Es ist faszinierend, dieses weltbekannte Stadtbild endlich einmal mit eigenen Augen zu erleben, statt es nur aus Filmen und Serien zu kennen.

    Natürlich lassen wir uns die Gelegenheit nicht entgehen, später noch einmal im Dunkeln zurückzukommen. Und tatsächlich legt der Times Square nachts noch einmal eine ordentliche Schippe drauf. Die riesigen Bildschirme leuchten in der Dunkelheit noch intensiver, die Farben spiegeln sich auf den Straßen, und die Menschenmengen werden noch größer.

    Wir stehen mittendrin und lassen die Atmosphäre auf uns wirken. Der Times Square ist definitiv keine ruhige Ecke, an der man entspannt einen Kaffee trinken möchte. Aber als erster Eindruck von New York ist dieser Ort kaum zu übertreffen: eine regelrechte Überflutung der Sinne.
    Read more

  • Rim Walk

    October 25 in the United States ☀️ 18 °C

    Am Nachmittag erkunden wir den Rim Walk, der uns entlang des Niagara River durch eine ganz andere Landschaft führt. Denn auch abseits der Niagara Falls hat der Fluss einiges zu bieten. Statt der donnernden Wassermassen erwartet uns hier ein tiefer Canyon mit steilen Felswänden, gewaltigen Stahlbrücken und einer Flusslandschaft, die uns immer wieder zum Staunen bringt.

    Besonders beeindruckend sind die intensiven Herbstfarben, die den Canyon geradezu zum Leuchten bringen. Zwischen den Felsen und entlang der Hänge mischen sich kräftige Herbstfarben. Die bunten Blätter bilden einen tollen Kontrast zu den steilen Felswänden, die sich tief hinunter zum Fluss ziehen. Nach den vielen Herbstlandschaften, die wir in den vergangenen Wochen in Kanada erlebt haben, bekommen wir hier noch einmal eine besonders schöne Kulisse geboten.

    Und dann ist da noch das Wasser! Wir sind überrascht, wie klar und intensiv türkisblau der Niagara River an manchen Stellen schimmert. Dabei ist der Fluss hier keineswegs ruhig oder harmlos: Je nach Abschnitt rauscht er mit enormer Geschwindigkeit durch den engen Canyon.

    Der Rim Walk zeigt uns eine Seite der Niagara-Region, die neben den weltberühmten Wasserfällen leicht übersehen wird. Dabei ist gerade dieser Wechsel aus tiefem Canyon, türkisblauem Wasser, imposanten Brücken und leuchtenden Herbstfarben unglaublich reizvoll.
    Read more

  • Regenbogen über tosenden Wassermassen

    October 25 in the United States ☀️ 14 °C

    Unser zweiter Tag auf der amerikanischen Seite der Niagara Falls beginnt mit einem Naturschauspiel, das fast ein wenig im Schatten der berühmten Wasserfälle steht: den gewaltigen Stromschnellen des Niagara River. Auf unserem Weg in Richtung American Falls beobachten wir, wie sich die riesigen Wassermassen mit unglaublicher Geschwindigkeit durch das Flussbett zwängen. Das Wasser schäumt, wirbelt und türmt sich auf, während die Strömung über die Felsen rast.

    Anschließend nehmen wir uns noch einmal Zeit für die drei Wasserfälle, die zusammen die Niagara Falls bilden: die American Falls, die kleineren Bridal Veil Falls und die gewaltigen Horseshoe Falls. Die amerikanische Seite bringt uns besonders nah an die American Falls und die Bridal Veil Falls heran. Von den Aussichtspunkten aus erleben wir, wie das Wasser über die breite Felskante stürzt und sich unten in einer gewaltigen Gischtwolke auflöst.

    Doch heute sind es nicht nur die Wassermassen selbst, die uns begeistern. Die Lichtverhältnisse sind ganz anders als gestern. Das sorgt für intensive Regenbogen, die sich leuchtend vor dem weißen Sprühnebel abzeichnen.

    Obwohl wir die Niagara Falls inzwischen schon von verschiedenen Seiten und zu unterschiedlichen Tageszeiten erlebt haben, verlieren sie nichts von ihrer Faszination. Im Gegenteil: Mit jeder neuen Perspektive entdecken wir weitere Details und bekommen ein noch besseres Gefühl für die Dimensionen.
    Read more

  • Goodbye Kanada, hello USA!

    October 24 in the United States ☀️ 18 °C

    Über die Rainbow Bridge überqueren wir die Grenze in die USA und lassen damit ein Kapitel unserer Reise hinter uns. Die Brücke führt direkt über den Niagara River und bietet unterwegs noch einmal einen schönen Blick auf die Umgebung.

    Schon am frühen Nachmittag sind wir auf der amerikanischen Seite der Niagara Falls unterwegs. Obwohl wir die Wasserfälle in den vergangenen Tagen bereits ausgiebig von der kanadischen Seite erkundet haben, lohnt sich der Perspektivwechsel. Hier stehen wir den American Falls und den Bridal Veil Falls besonders nahe. Die Wege führen uns direkt an die tosenden Wassermassen heran, und wir können die gewaltige Kraft des Wassers noch einmal aus nächster Nähe erleben.

    Es ist spannend zu sehen, wie unterschiedlich sich dasselbe Naturwunder von beiden Ländern aus präsentiert. Während die kanadische Seite mit ihrem weiten Panoramablick auf die berühmten Horseshoe Falls punktet, kommen wir auf der US-Seite näher an einzelne Bereiche der Fälle heran. So ergänzen sich beide Perspektiven wunderbar - und wir sind froh, dass wir uns für einen Besuch auf beiden Seiten entschieden haben.
    Read more

  • Ein letzter Sonnenaufgang in Kanada

    October 23 in Canada 🌙 5 °C

    Ein letzter Sonnenaufgang in Kanada - und was für ein Ort, um diesen Moment zu erleben! An den Niagara Falls starten wir früh in den Tag, während die Welt um uns herum langsam erwacht. Die ersten Sonnenstrahlen tauchen den Himmel in warme Farben.

    Es ist ein besonderer Moment, denn morgen heißt es Abschied nehmen. Nach neun Monaten verlassen wir Kanada. Neun Monate voller Abenteuer, neuer Begegnungen und unzähliger Eindrücke liegen hinter uns. Wir erlebten gewaltige Berge und endlose Wälder, wanderten durch herbstliche Landschaften und stapften mitten im Oktober durch tiefen Schnee. Wir entdeckten wilde Küsten, kleine Fischerdörfer und geschichtsträchtige Städte - und verbrachten ein halbes Jahr auf einer Dairy Farm in Manitoba, wo unser Kanada-Abenteuer überhaupt erst richtig begann.

    Und nun stehen wir hier, an den Niagara Falls, und genießen unseren letzten Sonnenaufgang auf kanadischem Boden. Ein spektakulärer Ort für einen Abschied, auch wenn es sich noch gar nicht richtig so anfühlt.
    Read more

  • Noch mehr Niagara Falls

    October 22 in Canada ☁️ 12 °C

    Weil es uns an den Niagara Falls so gut gefällt, sind wir natürlich viel unterwegs und erkunden die Gegend zu Fuß. Dabei entdecken wir immer wieder neue Perspektiven auf die berühmten Wasserfälle und genießen die Spaziergänge entlang der malerischen Promenade.

    Doch Niagara Falls hat noch eine ganz andere Seite. Nur wenige Straßen von diesem beeindruckenden Naturschauspiel entfernt, landen wir mitten im überraschend wilden Entertainment District. Hier reihen sich bunte Leuchtreklamen, schrille Attraktionen, Spielhallen und allerlei Vergnügungsmöglichkeiten aneinander. Der Kontrast könnte kaum größer sein: Auf der einen Seite ein Naturwunder, das seit Jahrtausenden die Landschaft prägt, auf der anderen eine beinahe kitschige Vergnügungswelt, die vor allem auf Unterhaltung und Nervenkitzel setzt.

    Unterwegs kommen wir außerdem am berühmten Daredevil Barrel von Dr. Fitzgerald vorbei. Die Geschichte der Niagara Falls ist nämlich nicht nur von Naturgewalten geprägt, sondern auch von Menschen, die unbedingt herausfinden wollen, ob sie diese bezwingen können. Seit dem 19. Jahrhundert versuchen immer wieder waghalsige Abenteurer, die Fälle oder die Stromschnellen in unterschiedlichsten Konstruktionen zu überwinden. Manche überleben ihre spektakulären Versuche, andere bezahlen dafür mit ihrem Leben.
    Read more

  • Niagara Falls von oben

    October 22 in Canada ☀️ 18 °C

    Natürlich wollen wir die Niagara Falls auch von oben sehen! Dafür geht es hinauf auf den Skylon Tower. Von der Aussichtsplattform eröffnet sich uns ein beeindruckender Rundumblick über die Wasserfälle, den Niagara River und die umliegende Landschaft.

    Erst von hier oben wird das gesamte Ausmaß der Fälle so richtig deutlich. Auf der einen Seite stürzen die American Falls und der kleinere Bridal Veil Fall in die Tiefe, auf der anderen zieht sich der gewaltige, hufeisenförmige Bogen der Horseshoe Falls über die Grenze zwischen Kanada und den USA. Die Wassermassen wirken aus dieser Höhe enorm, und wir können gut beobachten, wie der Fluss auf die Abbruchkante zuströmt, bevor er sich donnernd in die Tiefe stürzt.

    Doch wir wollen die Aussicht nicht nur bei Tageslicht genießen und kommen deshalb später noch einmal zurück. Im Dunkeln zeigt sich die Szenerie von einer ganz anderen Seite. Die Wasserfälle werden farbig angestrahlt und leuchten vor dem dunklen Hintergrund. Der Besuch lohnt sich also gleich doppelt: Tagsüber bekommen wir einen guten Eindruck von der gewaltigen Dimension der Niagara Falls, abends steht das Lichtspektakel im Mittelpunkt.
    Read more

  • Ankunft an den Niagara Falls

    October 21 in Canada ☀️ 16 °C

    Wir erreichen eines der berühmtesten Naturwunder Nordamerikas: die Niagara Falls! Hier werden wir uns die nächsten Tage aufhalten und haben etwas Zeit, die Gegend in Ruhe zu erkunden. Nach den vielen Kilometern quer durch Kanada ist es schön, nicht direkt wieder weiter zu ziehen.

    Den ersten Nachmittag nutzen wir, um auf der kanadischen Seite ein wenig herumzuspazieren und uns einen ersten Eindruck zu verschaffen. Schon nach kurzer Zeit wird klar, dass die Niagara Falls nicht nur ein beeindruckendes Naturerlebnis sind, sondern auch eine ziemlich touristische Ecke. Entlang der Uferpromenade gibt es jede Menge Aussichtspunkte, von denen aus wir die gewaltigen Wassermassen beobachten können. Das Wasser stürzt mit einer unglaublichen Kraft in die Tiefe, und selbst aus einiger Entfernung sieht man, welche Naturgewalt hier am Werk ist.

    Unser erster Abend hält gleich noch einen richtig tollen Sonnenuntergang für uns bereit! Während der Himmel langsam seine Farben verändert, taucht das warme Abendlicht die Umgebung in eine ganz besondere Stimmung.

    Nach diesem vielversprechenden Auftakt freuen wir uns darauf, die Niagara Falls in den kommenden Tagen noch genauer kennenzulernen - bei Tag, bei Nacht und hoffentlich aus möglichst vielen verschiedenen Perspektiven.
    Read more

  • Jacques-Cartier Nationalpark

    October 19 in Canada ☀️ 10 °C

    Nach unserem Tag in Québec City zieht es uns wieder zurück in die Natur. Unser Ziel ist der Parc national de la Jacques-Cartier. Dort entscheiden wir uns für den Le Loups Trail, der uns hinauf zu einem Aussichtspunkt führt, von dem aus wir die Landschaft des Parks überblicken können.

    Nach zwei etwas wärmeren Tagen ist der Schnee inzwischen wieder geschmolzen. Mit dem Schnee sind auch die letzten kräftigen Herbstfarben weitgehend verschwunden. Statt leuchtend roter, orangefarbener und gelber Baumkronen erwarten uns kahle Äste und eine eher graubraune Landschaft.

    Der Weg führt uns durch den Wald und immer weiter nach oben. Auch wenn die Farbenpracht der vergangenen Tage fehlt, hat die Landschaft ihren eigenen Reiz. Der Jacques-Cartier-Fluss hat sich über lange Zeit tief in das Hochland eingegraben und ein breites Tal mit steilen, bewaldeten Hängen geschaffen.

    Ganz so spektakulär wie in den vergangenen Tagen, als sich Herbst und Winter gleichzeitig präsentierten, ist die Wanderung diesmal zwar nicht. Trotzdem genießen wir es, wieder draußen unterwegs zu sein und eine weitere Ecke Québecs zu entdecken. Und während die Bäume langsam ihre letzten Blätter verlieren, wird uns bewusst, dass unser Kanada-Abenteuer inzwischen tatsächlich in die letzte Phase geht.
    Read more

  • Québec City

    October 18 in Canada ☀️ 7 °C

    Der heutige Tag ist für Québec City reserviert - und endlich sind wir in einer Stadt unterwegs, die wirklich auf eine lange Geschichte zurückblickt! Während viele kanadische Städte vergleichsweise jung sind und oft von modernen Hochhäusern und breiten Straßen geprägt werden, fühlt sich die Altstadt von Québec ganz anders an. Kopfsteinpflaster, historische Steinhäuser, enge Gassen und alte Befestigungsmauern versetzen uns für einen Moment nach Europa.

    Wir lassen uns einfach durch die Straßen treiben und entdecken hinter jeder Ecke neue hübsche Fassaden, kleine Plätze und historische Gebäude. Besonders schön ist die Oberstadt, die hoch über dem Sankt-Lorenz-Strom liegt. Hier thront das Château Frontenac über der Stadt und ist mit seinen Türmen und dem markanten Dach kaum zu übersehen. Das imposante Hotel wirkt beinahe wie ein Schloss aus einem Märchen.

    Québec City ist nicht nur eine der ältesten Städte Kanadas, sondern auch ein wichtiger Ort der französisch-kanadischen Geschichte. Der französische Entdecker Samuel de Champlain gründet hier 1608 eine Siedlung. Noch heute ist Französisch die Alltagssprache, und das merkt man nicht nur an den Straßenschildern, sondern auch am gesamten Flair der Stadt. Die französischen Wurzeln sind hier deutlich stärker spürbar als an vielen anderen Orten in Kanada.

    Ein besonderes Merkmal ist die historische Stadtmauer, die Québec City zur einzigen erhaltenen befestigten Stadt nördlich von Mexiko macht. Wir begegnen den alten Mauern und Toren bei unserem Spaziergang immer wieder. Québec wechselte schließlich 1759 nach der britischen Eroberung die Herrschaft - dennoch blieb die französische Sprache und Kultur bis heute lebendig.

    Auch die Unterstadt, Petit-Champlain, lohnt sich. Die schmalen Gassen, historischen Fassaden und liebevoll dekorierten Schaufenster machen es leicht, hier länger als geplant zu verweilen. Alles wirkt ein wenig verwinkelt und gemütlich, beinahe wie in einem alten europäischen Städtchen. Natürlich ist die Altstadt kein Geheimtipp und bei Besuchern entsprechend beliebt, doch die historische Kulisse hat ihren ganz eigenen Charme.

    Nach den vielen Tagen in der kanadischen Natur mit Bergen, Wäldern und Küsten ist dieser Stadtbesuch eine spannende Abwechslung.
    Read more

  • Mont du Dôme

    October 17 in Canada ☁️ -1 °C

    Weiter geht unsere Reise zum Mont du Dôme, wo uns am Nachmittag die nächste Winterwanderung erwartet. Schon der Ausgangspunkt liegt deutlich höher als am Morgen, und von dort geht es noch weiter hinauf. Auf über 900 Metern Höhe zeigt sich der Winter von seiner ganzen Pracht: Die Wälder sind mit einer dicken Schneeschicht überzogen, und mit jedem Höhenmeter wird der Schnee tiefer.

    Die Sonne kämpft sich immer wieder durch die Wolken, nur um kurz darauf von heftigen Schneeschauern abgelöst zu werden. Teilweise ist die Sicht so schlecht, dass wir kaum mehr als ein paar Meter weit schauen können. Ein paar Minuten später strahlt wieder die Sonne auf die tief verschneiten Bäume – ein ständiger Wechsel zwischen Postkartenwetter und echtem Wintersturm.

    Wir nehmen einen Rundweg, der uns gleich über drei Gipfel führt: den Mont Saint-Michel, den Mont Orignal und schließlich den Mont du Dôme. Unterwegs kommen wir auch am Lac du Gros Ruisseau vorbei. Die Strecke hat einiges zu bieten, und mit jedem Gipfel verändert sich die Perspektive auf die verschneite Berglandschaft. Die Wälder wirken unter ihrer weißen Decke beinahe märchenhaft.

    Spätestens hier fühlt es sich tatsächlich nicht mehr nach einem kurzen Wintereinbruch im Oktober an, sondern nach tiefstem Winter. Dass wir an einem einzigen Tag erst durch herbstlich verschneite Wälder stapfen und wenige Stunden später in einer solchen Winterlandschaft unterwegs sind, hätten wir am Morgen kaum erwartet.
    Read more

  • Hautes-Gorges-de-la-Rivière-Malbaie

    October 17 in Canada 🌬 -2 °C

    Wintereinbruch mitten im Oktober!

    Heute teilen wir unseren Tag auf zwei Nationalparks auf. Los geht es am Morgen im Parc national des Hautes-Gorges-de-la-Rivière-Malbaie. Nachdem wir gestern Nachmittag bereits von einem heftigen Schneesturm überrascht wurden (ja, mitten im Oktober! ), erwartet uns heute eine Landschaft, die sich schon ziemlich winterlich präsentiert.

    Normalerweise ist die Gegend vor allem für ihre spektakulären Felswände, den Fluss und die bewaldeten Hänge bekannt. Heute kommt allerdings noch eine ordentliche Portion Winterzauber dazu.

    Wir machen uns auf den Weg zum Yeti Lookout und stapfen schon bald durch den Schnee. Je höher wir kommen, desto tiefer wird er. Diese Kombination ist einfach großartig: Unten leuchten noch Gelb, Orange und Rot, während sich über die höheren Lagen bereits eine weiße Decke gelegt hat.

    Am Aussichtspunkt angekommen, haben wir zunächst tatsächlich Glück mit dem Wetter. Wir können den Ausblick auf die gewaltigen Berghänge und das Tal in Ruhe genießen. Die schneebedeckten Gipfel heben sich von den bunten Wäldern ab, und die Wolken verleihen der Landschaft eine dramatische Atmosphäre. Doch lange hält die Ruhe nicht an. Kurz nachdem wir den Ausblick ausgiebig bewundert haben, zieht der nächste Schneesturm über uns hinweg. Statt eines gewöhnlichen Wandertages erleben wir plötzlich ein kleines Winterabenteuer.

    Und das ist erst die erste Hälfte unseres Tages. Wir machen uns wieder auf den Weg nach unten, denn am Nachmittag warten noch weitere Berge auf uns.
    Read more

  • Gaspésie Nationalpark

    October 15 in Canada 🌬 3 °C

    Heute erkunden wir den Gaspésie-Nationalpark, und zum ersten Mal grüßt der Winter. Während wir in den vergangenen Tagen noch durch die bunten Herbstwälder Ostkanadas gefahren sind, erwartet uns hier oben eine völlig andere Landschaft. Die oberen Drittel der Berge sind weiß überzogen, und auch Bäume, Felsen und Wege wirken stellenweise wie eingefroren. Es sieht weniger nach einer dicken Schneedecke aus, sondern eher nach einer Mischung aus Schnee und gefrierendem Regen, die sich über die Gipfel und Hänge gelegt hat.

    Unser erster Stopp führt uns zum Lac aux Américains, einem wunderschön gelegenen Bergsee, der von steilen Hängen und den Gipfeln des Chic-Choc-Gebirges eingerahmt wird. Zwischen den herbstlichen Farben am Boden und den vereisten Höhen entsteht ein spannender Kontrast.

    Anschließend geht es weiter zum Mont Ernest-Laforce. Oben angekommen, bläst uns der Wind ordentlich um die Ohren, aber die fantastische Aussicht lässt uns trotzdem etwas verweilen. Immer wieder ziehen Wolken über die Gipfel und verdecken Teile der Landschaft. Die Berge wirken durch die eisigen Überzüge ziemlich winterlich. Während unten noch die letzten Herbstfarben leuchten, sieht es weiter oben bereits nach tiefem Winter aus.

    Starker Wind, einige Wolken und eisige Bedingungen in den höheren Lagen begleiten uns den ganzen Tag. Trotzdem lassen wir uns die Laune nicht verderben. Im Gegenteil, die Mischung aus herbstlichem Wald und bereits winterlich überzogenen Bergen sorgt für eine spannende Landschaft.
    Read more

  • Hopewell Rocks

    October 13 in Canada ☁️ 6 °C

    Heute wartet eines der Naturhighlights der kanadischen Atlantikküste auf uns: die Hopewell Rocks an der Bay of Fundy. Und weil hier alles von den Gezeiten abhängt, richten wir unseren Tagesplan nach dem Wasserstand. Wir wollen unbedingt bei Ebbe auf den Meeresboden hinunter und später beobachten, wie die Flut langsam zurückkehrt.

    Pünktlich zur Parköffnung um 9 Uhr stehen wir am Eingang. Das Timing passt perfekt, denn bei Niedrigwasser liegen die berühmten Felsformationen frei und wir können über den Meeresboden spazieren. Oben tragen manche dieser Felsen sogar Bäume und Vegetation - daher kommt auch der Name Flowerpot Rocks, also Blumentopffelsen.

    Wir machen uns auf den Ocean Floor Walk und laufen zwischen den gewaltigen Felsen hindurch. Wo normalerweise mehrere Meter Wasser stehen, können wir jetzt einfach über den Meeresboden gehen.

    Der Grund für dieses außergewöhnliche Naturschauspiel liegt in der Bay of Fundy, die zu den Regionen mit den höchsten Gezeitenunterschieden der Welt gehört. Die besondere Form der Bucht verstärkt die Gezeitenbewegung, sodass der Wasserstand bei manchen Gezeiten um bis zu 14 Meter steigt und fällt. Das Wasser wird bei Flut regelrecht in die Bucht hineingedrückt und zieht sich bei Ebbe wieder weit zurück.

    Wir lassen uns Zeit, erkunden die Gegend und genießen es, die Küste einmal aus dieser ungewöhnlichen Perspektive zu erleben. Anschließend geht es wieder nach oben zu den Aussichtspunkten, von denen wir die Felsen von oben betrachten können.

    Danach bleiben wir im Park und beobachten, wie die Flut langsam zurückkommt. Anfangs fällt es kaum auf, doch nach und nach verschwindet immer mehr vom freiliegenden Meeresboden. Die Wasserlinie rückt näher an die Felsen heran, kleine Buchten füllen sich und die Landschaft verändert sich Stück für Stück. Besonders faszinierend ist, dass wir denselben Ort innerhalb weniger Stunden praktisch zweimal erleben - einmal als weitläufige Felsenlandschaft und später als Küste, an der die Felsformationen aus dem Wasser ragen.
    Read more

  • PEI – Sonnenuntergang bei Cavendish

    October 11 in Canada 🌬 11 °C

    Den Abend verbringen wir, genau wie schon am Vortag, wieder im PEI-Nationalpark. Dieses Mal zieht es uns in die Gegend um Cavendish, an die Nordküste der Insel. Nach unserer ausgedehnten Runde über PEI wollen wir den Tag natürlich standesgemäß am Meer ausklingen lassen - und am besten wieder mit einem Sonnenuntergang.

    Auch hier zeigt sich die Küste noch einmal von einer ganz anderen Seite. Wir erkunden die verschiedenen Strandabschnitte, laufen über breite Sandstrände und bestaunen die markanten roten Sandsteinklippen, die an vielen Stellen direkt aus dem Meer ragen. Dazwischen erstrecken sich Dünenlandschaften, die vom Wind geformt werden. Die charakteristische Farbe des Sandsteins entsteht durch seinen Eisengehalt, der im Laufe der Zeit oxidiert ist. Zusammen mit dem hellen Sand und dem blauen Wasser ergibt das eine eindrucksvolle Küstenlandschaft.

    Während die Sonne langsam tiefer sinkt, verändert sich das Licht und lässt die roten Klippen noch intensiver leuchten.

    Damit haben wir die für uns wichtigsten Ecken der Insel tatsächlich in einen einzigen, langen Tag gepackt. Natürlich könnte man noch deutlich mehr Zeit hier verbringen, denn die ganze Insel versprüht einen angenehmen Urlaubscharme.

    Für morgen ist allerdings schlechteres Wetter angesagt. Deshalb steht nach den vielen aktiven Tagen endlich einmal ein längst überfälliger Planungstag auf dem Programm. Wäsche waschen, die nächsten Etappen organisieren und all die kleinen Dinge erledigen, die unterwegs gerne liegen bleiben.
    Read more

  • PEI – Von Leuchtturm zu Leuchtturm

    October 11 in Canada 🌬 12 °C

    Nach unserem Vormittag in Greenwich setzen wir die Erkundungstour über PEI fort. Die Insel ist zwar vergleichsweise klein, aber gerade die Fahrt abseits der größeren Straßen macht ihren besonderen Reiz aus. Wir kommen an kleinen Fischerdörfern vorbei, in denen bunte Holzhäuser, Fischerboote und Hummerfallen zum Alltag gehören. Dazwischen liegen Felder, kleine Häfen und immer wieder Ausblicke auf die Küste.

    Unser nächstes Ziel ist das East Point Lighthouse, welches ganz im Osten der Insel steht. Derartige Leuchttürme sind für die Insel typisch: Sie stehen für die lange maritime Geschichte und die Bedeutung der Fischerei und Schifffahrt in dieser Region. Bei der zerklüfteten Küste, den wechselnden Wetterbedingungen und den starken Strömungen waren sie über Generationen wichtige Orientierungspunkte für Seeleute.

    Von dort fahren wir weiter nach Basin Head. Bekannt ist der Strand vor allem für seinen außergewöhnlich weißen, feinen Sand und das klare Wasser. Wir sind zwar außerhalb der Saison unterwegs und viele Einrichtungen haben bereits geschlossen, aber das macht uns wenig aus.

    Anschließend geht es weiter zum Panmure Island Provincial Park. Auch hier darf ein Leuchtturm natürlich nicht fehlen. Das historische Panmure Island Lighthouse steht auf einer schmalen Landzunge, die von Wasser und Sandstränden umgeben ist. Der weiße Turm mit seinem roten Dach wirkt fast wie aus einem Bilderbuch.

    Unterwegs begegnen uns immer wieder die typischen kleinen Fischerdörfer, die PEI so unverwechselbar machen. Vieles dreht sich hier noch immer um das Meer: Hummerfang, Muscheln, Fischerei und die Häfen, in denen die Boote liegen.

    Unser letzter Halt auf dieser "Leuchtturm-Tour" ist das Point Prim Lighthouse. Es wurde 1845 erbaut und gilt als ältester Leuchtturm auf PEI. Besonders auffällig ist seine runde Form aus Stein - eine Seltenheit unter den Leuchttürmen der Region, die meist aus Holz gebaut wurden. Der Turm steht auf einer schmalen Landzunge und bietet einen schönen Blick auf das Wasser. Ein passender Abschluss für unsere kleine Reise von Leuchtturm zu Leuchtturm.

    Doch obwohl wir inzwischen schon einige Kilometer und Sehenswürdigkeiten hinter uns haben, ist der Tag noch nicht ganz vorbei...
    Read more

  • PEI – Dünenlandschaften bei Greenwich

    October 11 in Canada ⛅ 8 °C

    Ein voller Tag auf Prince Edward Island wartet auf uns, und deshalb klingelt der Wecker heute früh. Unser erster Stopp ist die Greenwich-Sektion des PEI-Nationalpark. Kurz nach Sonnenaufgang kommen wir an und haben die Landschaft zu dieser frühen Stunde noch weitgehend für uns.

    Wir erkunden die verschiedenen Wanderwege, die durch die abwechslungsreiche Küstenlandschaft führen. Das absolute Highlight ist für uns der Boardwalk durch die Dünenlandschaft. Der Holzsteg führt über Feuchtgebiete und durch die weitläufige Dünenlandschaft bis hinunter zum Strand. Unterwegs eröffnen sich immer wieder neue Ausblicke auf die geschwungenen Sandhügel, das helle Gras und das Wasser, das zwischen den Dünen hindurchschimmert.

    Wir nehmen uns viel Zeit, die verschiedenen Wege zu erkunden, bleiben immer wieder stehen und genießen die Ruhe am Meer. Aus dem Morgenstopp wird so ein großer Teil unseres Vormittags. Irgendwann geht es trotzdem weiter, schließlich wartet noch einiges mehr auf uns.
    Read more

  • Anreise Prince Edward Island

    October 10 in Canada 🌬 11 °C

    Wir machen uns auf den Weg nach Prince Edward Island, kurz PEI. Schon die Anreise hält das erste Highlight bereit: die beeindruckende Confederation Bridge. Die knapp 13 Kilometer lange Brücke verbindet seit den 90ern New Brunswick mit der Insel und führt über die Northumberland Strait.

    Nach dem Check-in in unserem Airbnb wollen wir das gute Wetter am Nachmittag unbedingt noch ausnutzen. Also geht es direkt weiter in den PEI-Nationalpark, der sich entlang der Nordküste der Insel erstreckt. Hier erwarten uns lange Sandstrände, rote Sandsteinfelsen, Dünen und Leuchttürme. Allerdings zeigt uns das Wetter schnell, dass es an der Küste nicht unbedingt gemütlich sein muss. Es ist ordentlich windig, und der feine Sand wird uns um die Ohren geweht.

    Unser erster Stopp ist der Dalvay Beach. Der breite Sandstrand wirkt mit seinen Dünen und dem offenen Meer wunderschön - die Küste hat etwas Wildes und Ungezähmtes.

    Weiter geht es zum Covehead Harbour Lighthouse, das inmitten der Dünenlandschaft ein tolles Fotomotiv abgib.

    Zum Abschluss des Tages fahren wir zum Brackley Beach, wo wir pünktlich zum Sonnenuntergang ankommen. Wir bleiben eine Weile am Strand und schauen zu, wie der Tag zu Ende geht.
    Read more