...what a day - Flexibilität ist Trumpf
March 25 in Nepal ⋅ 🌙 7 °C
...und der Tag startete eigentlich so gut :-)
Pünktlich um 4.30 Uhr haben wir uns im Hotel getroffen - Santosh (mein Travel Agent) und meine Mitreisende Deepak und Ash.
Die beiden kommen aus England - London und Manchester, haben jedoch indische Wurzeln und sprechen damit Hindi, was sich später als noch sinnvoll herausstellt.
Und da wir praktisch pünktlich deutsch waren, stehen wir auch urz vor 5 Uhr noch vor verschlossenen Gittern am Domestic Terminal in Kathmandu, um unseren 35-40 Minuten Flug nach Lukla anzutreten - einem der (at Sandra, weghören :-)) angeblich gefährlichsten Flughäfen der Welt.
Ist eigentlich nur ein Katzensprung...
Aber es wurde relativ schnell klar - irgendwie will die Katze nicht springen. Obwohl es in Kathmandu immer schöner wurde, die Sonne raus kam, hat sich das Wetter am Berg in Lukla auf ca 2.800 m Höhe ziemlich festgesetzt. Wolken und Nebelschwaden sind ständig durchgezogen - konnten wir auf den Webcams ja wunderbar beobachten. Also, hieß es erstmal Warten.
Und das ging natürlich nicht nur uns so, sondern allen Reisenden, die in Richtung Lukla aufbrechen wollten - ist ja auch vor allem der Ausgangspunkt für die Everest Region und damit wohl dem bekanntesten Trek Nepals, dem EBC - dem Everest Base Camp Trek. 90 % der Menschen, die mit uns warteten, wollen da hin liegt wahrscheinlich am "Everest" im Namen.
Deepak und Ash haben das auch im Oktober letzten Jahres gemacht.
Also, warten und wieder warten - manchmal hatten wir kurz Hoffnung, dass es aufreisst, aber keine Maschine nach Lukla ist gestartet.
Gegen 11.30 Uhr wurde es langsam klarer, und die Überlegungen nach Alternativen wurden lauter.
Eine Option, die wir auch klar in Betracht gezogen hatten, war mit dem Helikopter nach Lukla zu fliegen - die fliegen manchmal etwas früher als die Flugzeuge selbst. Ging dann hin und her - Kosten, Optionen, Zielflughafen (da sie wohl manchmal nicht direkt nach Luckla fliegen, sondern ein Dorf vorher aufsetzen).
Aber am Ende war das auch keine Option, denn heute ist auch kein Heli nach Lukla abgehoben.
Damit blieb einfach nur die Alternative, mit etwas Glück morgen zu fliegen - und zu hoffen, dass das Wetter besser wird und wir auch tatsächlich mitkommen (morgen warten ja auch nicht mehr Maschinen als heute - und es kommen ja neue Passagiere dazu).
Oder... Wir nehmen einen privaten Jeep und fahren bis kurz vor Lukla, denn ganz hinkommen würden wir nicht.
Also, genau dafür haben wir uns dann auch entschieden - tausche 35-40 Minuten Flug gegen ca 16-18 Stunden Jeep Fahrt.
Naja, sehen wir eben etwas von Nepal :-)
Und genau so nahmen wir es dann heute - die Fahrt werden wir definitiv wieder nicht vergessen :-)
Irgendwie sind die Straßen in den letzten beiden Jahren nicht wirklich besser geworden und die Fahrt wurde recht bumpy.
Witzigerweise aber vor allem im Tal - als wir nach ca 8 h Fahrt wieder nach links :-) in die Berge abgebogen sind, hat sich die Straße deutlich verbessert - und hätte zumindest zum Teil auch eine kleine - sehr kleine - Nebenstraße im Schwarzwald sein können.
Zum Teil hat es mal geruckelt, aber unser Fahrer hat richtig Gas gegeben, so dass wir zumindest nach 12 Stunden in unserem Zwischenziel in Salleri angekommen sind - jetzt dann bereits auf ca 2300 m, was ja der Akklimatisierung durchaus zuträglich ist.
Unterwegs gab es noch das erste Dhal Bat, diesmal mit Roti für mich und immer wieder mal was zu sehen.
Jetzt gibt es eine kurze Nacht - um 5.30 Uhr wartet ein kurzes Frühstück auf uns, dann nimmt uns ein anderer Jeep auf und es noch 6 Stunden weiter bis wir unseren Guide in Panggom treffen.
Dann mal allen eine gute Nacht.
Zur Info: In den 11 Stunden Fahrt heute haben wir ca 260 km überwunden - kann irgendjemand ja Mal die Durchschnittsgeschwindigkeit ausrechnen...Read more



















Definitiv ein anderer als auf der geraden Autobahn 😂 [Dani]