Dambulla
Dec 11–13, 2025 in Sri Lanka ⋅ 🌧 26 °C
Wir erreichen Dambulla und unser Hotel, das etwas außerhalb der Stadt liegt. Meine Erkältung wird nicht so wirklich besser. Das Klima ist einerseits hervorragend für Lunge und Nase – warme feuchte Luft. Wenn ich ein Aromakissen unter meine Nase halten würde, hätte ich eine 24-stündige Inhalation. Anderseits ist es furchtbar anstrengend, da jeder Schritt zum Schwitzen führt. Das werden wir morgen ganz besonders merken. Erstmal spazieren wir durch die Reisfelder und gelangen zu einem lokalen Gemüsemarkt, mit Allem, was hier so in der Gegend wächst. Da wir hier schon 500m hoch sind und das Gebirge beginnt, ist das nicht so viel Anderes als bei uns zu Hause. Angenehm ist, das hier niemand Notiz von uns nimmt. Kein Bedrängen, kein Gaffen.
Wir sind die Einzigen im Hotel. Viele haben wegen des Wetters ihre Reisepläne geändert. So ist es selbst am Sigiriya beinahe ruhig, als wir am nächsten Morgen den Aufstieg zu den Ruinen des königlichen Palastes wagen. Die Klamotten sind augenblicklich nass, kein Regen, eher von der Hautseite aus. Aber der Aufstieg wird belohnt mit einem phantastischen Ausblick. Die einzige große Reisegruppe ist aus Japan, eine wilde Mischung von Mönchen und weiß gekleideten Japanerinnen.
Am Nachmittag geht es mit dem Jeep in den Minneriya National Park, dessen Hauptattraktion die wilden Elephanten sind. Der Ceylon Elephant, nur heimisch hier auf der Insel, gehört zu den asiatischen Elephanten und lässt sich reichlich blicken, samt Babyelephant. Sie sind, wie die meiste Zeit des Tages, auf Essenstour. Es ist phaszinierend, ihnen dabei zuzusehen, wie sie äußerst geschickt mit ihrem Rüssel die Umgebung nach Essbaren absuchen und zu ihrem Maul führen. Wie so häufig, wenn sich der Mensch breit macht, hat die Natur das Nachsehen. Von den vor 100 Jahren noch 20.000 Elefanten sind gerade noch ca. 3.000 übrig.
Auf der Weiterfahrt nach Kandy besuchen wir den Höhlentempel von Dambulla. Eine Anlage die in den letzten 2.000 Jahren entstanden und gewachsen ist. Ein Kloster, dem die Könige aus Dankbarkeit für gewonnene Kriege oder Erfüllung anderer Wünsche großzügige Spenden und Bauten darreichten. Und vor allem die Wände bemalen ließen. Werke, die sehr gut erhalten sind und noch heute beeindrucken.
Ausruhen im Hotel, es schlaucht doch sehr….Read more


























Traveler
Ob Bruno ihn geschickt hat? ✨
TravelerWas für ein schmaler Weg. Die Aussicht hat sich Mega gelohnt.
Torsten_Dus.Pa
Ich bin mir fast sicher.😄