• Kenai

    Jul 9–10, 2024 in the United States ⋅ ☁️ 15 °C

    Nachdem wir zig Male mit dem Anbieter unserer Simkarte hin und her geschrieben hatten und sie mehr als einmal erfolglos versucht hatten unser Simkarte zu aktivieren versuchten wir es hier in Kenai erneut und wollten einen neuen Anbieter finden. Wir versuchten es bei jedem grossen Anbieter vor Ort und keiner schaffte es unsere europäische Handys in ihr System zu integrieren. Alle sagten uns wir sollen ein günstiges lokales Handy kaufen und dann können sie es machen. Blöde haben wir beide relativ neue Handys und die Abos hier haben immer limitierte Hotspotkapazität. Diese benötigen wir jedoch für z.B. diesen Blog oder auch um unser Tablet für Navigation zu speisen. Da heute alles an eine App gekoppelt ist, gar nicht mal so einfach mit einem amerikanischen Handy. Wir haben mit unserem Appstore keinen Zugriff auf die amerikanischen Apps und umgekehrt. Wir benötigen aber gewisse Apps für z.B. Bankangelegenheiten. Alles ziemlich komplex mit diesen lokalen unterschieden...
    Schlussendlich haben wir eine lokale Firma gefunden die uns ein teures Abo verkauft hat. Mit grosszügigen Falschangaben konnte die Mitarbeiterin das Ganze zum laufen bringen, da sie die Sim statt auf unser Handy auf unsere Passnummer registrieren konnte. Tatsächlich sind wir also bis zum 9.7 ohne Internet durch die Gegend gereist. Klingt einfach aber wenn man so viel Suchen musste wie wir Teile ect. benötigten eine echte Glanzleistung. Wir denken an all die Abenteurer*innen und Reisenden die früher ohne diese modernen Hilfsmittel loszogen und welchen Strapazen sie standhalten mussten um alles auf die Reihe zu kriegen!

    Nachdem wir jetzt endlich wieder online waren übernachteten wir ein wenig unterhalb von Kinai an einer Flussmündung ins Meer. Hier konnten wir viele lokale Fischer beim Lachsfischen beobachten. Siehalten wirklich nur ein grosses Netz in den Fluss und warten bis die Lachse ins Netz schwimmen. Wir erfuhren, dass jede*r Alaska Bürger*in pro Jahr 45 Lachse mit dem Netz an Flussmündungen ins Meer fischen dürfen (Pro weiteren Kopf im Haushalt 10 Fische mehr). Viele verarbeiten die Fische und legen sie für den strengen Winter ein.
    Neben den Fischern tummelten sich hier tausende Möven, Seerobben und Weisskopfseeadler welche ebenfalls am Fischen teilnahmen.
    Read more