• Refugio Nacional Gandoca-Manzanillo

    Jul 8–9, 2025 in Costa Rica ⋅ ☁️ 26 °C

    Nach einer Übernachtung am Traumstellplatz direkt am Strand gingen wir heute das Refugio Nacional Gandoca-Manzanillo bewandern. Der Park ist ebenfalls spendenbasiert, jedoch wollte ein aufdringlicher und unfreundlicher Parkgehilfe förmlich Geld von uns fürs Parken erzwingen. Wir unterstützen solche Verhaltensweisen gegenüber Touristen niemals und gingen bei seinem Konkurrenten Parken und gaben dem fürs Bewachen des Autos während unserem Aufenthalt im Park einen kleinen Betrag.
    Im Refugio von Manzanillo kann man relativ weit wandern und wir wollten mal schauen wie weit wir kommen. Der weg und dessen Küste war sehr schön und wir wanderten in der schwülen Hitze durch den Wald. Hier gab es leider keine schönen Brücken und wir mussten uns mühselig durch den tiefen Schlamm kämpfen. Der Vorteil war, dass die meisten anderen Besucher bereits nach wenigen Minuten aufgaben und umkehrten und wir so bald nur noch sehr wenige Menschen antrafen.
    Umso mehr Tiere konnten wir deshalb in direkter Weg nähe beobachten. Wir hörten einen Tukanruf und suchten den Vogel in der dicken Blätterdecke des Waldes. Finden konnten wir ihn nicht, jedoch konnte ich in ca. 10 Meter Höhe ein Faultier erblicken! Wir freuten uns unglaublich über die Sichtung des Tieres, dass wir unbedingt noch entdecken wollten und bis jetzt einfach nicht sichten konnten.
    Wir beobachten das Tier lange, ja sogar sehr lange doch da tat sich irgendwie einfach nichts. Das Tier ist brutal langsam und irgendwie hatten wir uns das spannender vorgestellt ;).
    Ich wollte noch nicht aufgeben mit dem Beobachten aber Bigna hatte schon genug und drehte sich um und konnte direkt vor ihren Augen am Baum nur einen Meter von ihr entfernt ein weiteres Faultier hängen sehen. Was für ein Glück! Jetzt konnten wir das Tier sogar noch aus nächster Nähe beobachten. Wunderschönes Tier aber auch hier bewegte sich nichts.
    Wir kamen mit der Wanderung nur bis zu einem Sandstrand, da der Weg für ein einigermassen zügiges Vorankommen viel zu schlammig war. Das spielte aber keine Rolle, da wir Glücklich über unsere Tiersichtungen waren und der schöne kleine Strand war zum Baden ein ziemlich cooler Ort um ein wenig zu verweilen.
    Zurück am Auto mussten wir unsere völlig verschlammten Schuhe erst abwaschen und unsere Beine und Füsse auch, da diese auch verschlammt wurden...
    Wir beschlossen nochmals an einem der wunderschönen Strände der Umgebung unter den Palmen zu übernachten.
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