Reserva Nacional Illescas
November 25, 2025 in Peru ⋅ ☀️ 23 °C
Heute ging es zu einem Naturreservat. Am Eingang mussten wir uns in ein Buch einschreiben. Der Ranger erklärte uns auf einer Karte, dass wir hier sogar Pinguine sehen können. Deshalb war dies unser erstes Ziel.
Wir fuhren über eine steinige steile Piste und Dünen runter zu einem Strand. Der Weg war nicht so klar deshalb mussten wir uns selbst einen suchen. Leider war die Flut schon zu fortgeschritten, um zum Ort der Pinguine zu fahren. Deshalb suchten wir einen geschützten Schlafplatz.
Am nächsten Morgen klappte es mit der Stranddurchfahrt und wir konnten bis ans Ende des Strandes fahren. Mit Schwung fuhren wir die Klippe hoch, dort erwartete uns wieder ein steiniger Boden bei den wir auf die Reifen aufpassen musste wegen scharfen und spitzigen Steinen. Wir gingen zum Klippenrand, doch dort sahen wir nur riesige, gosse Seelöwen. Solche haben wir noch nie gesehen. In der Ferne sahen wir noch diverse Schlepperboote und tatsächlich eine Walmutter mit ihren Kind. Wir fuhren weiter bis zum Aussichtspunkt. Dort hielten wir Ausschau nach den Pinguine. Im ersten Moment sahen wir nichts. Doch wenn man genau hinschaute bewegte sich etwas bei einem Stein. Dort stand ganz alleine ein Pinugin. Wir waren uns sicher da müssen doch noch mehr sein. Wir liefen ein Stück weiter entlang der Küste. In einer Bucht sahen wir hunderte von diesen riesigen und fetten Seelöwen, die ein Schreikonzert veranstalteten.
Wieder beim genäueren hinsehen entdeckten wir 6 kleine Humboltpinguine. Wir gingen näher um sie zu beobachten. Wir konnten unser Glück kaum fassen. Auf dem Rückweg zum Schlumpf entdeckten wir auch einige tote Pinguine. Die Humboltpingunie sind vom Aussterben bedroht, da die grossen Schlepperboote eine grosse Gefahr für die kleinen Tiere darstellen.
Das Illescas Nationalreservat zählt zu den wertvollsten Schutzgebieten Perus. Das einzigartige Küstenwüstenökosystem bietet Lebensraum für zahlreiche endemische und bedrohte Tierarten. Besonders bedeutend ist Illescas für die Meeres und Vogelwelt, darunter der Humboldt Pinguin, der Andenkondor mit seinem einzigen Küstenbrutplatz sowie südamerikanische Seelöwen und Flamingos. Als Rückzugsort für marine und terrestrische Biodiversität spielt das Reservat eine zentrale Rolle für Naturschutz, Forschung und nachhaltigen Ökotourismus.
Wir fuhren noch einige km durch dieses Schutzgebiet. Die Landschaft war so unterschiedlich. Wir sahen auch einige Fischer, die ihre Netze vom Ufer aus auslegten. Wir wunderten uns, da es ja ein Schutzgebiet ist, jedoch konnten wir im Internet lesen, dass es viel unerlaubte Fischerei im Park gibt und das Meer nicht zum Park zählt. Es gibt Gruppierungen die sich dafür einsetzen das Schutzgebiet ins Meer zu erweitern.Read more



























Traveler
Karge Gegend, aber trotzdem voller Leben, vor allem in Meeresnähe.
Traveler
wartet die alli uf ihres date?😉
Traveler
Incroyable!!!
Traveler
😍Ils sont très beaux! Jamais vu des comme ça…