• Cañón de los Perdidos

    Dec 27–28, 2025 in Peru ⋅ ☀️ 25 °C

    Am nächsten Tag ging unsere Wüstentour weiter. Es ging zu einem Canyon. Wir fuhren früh los um vor den Touristen Touren dort zu sein. In der Ferne sahen wir aber schon kleine Vans die dorthin donnerten. Als wir dort ankamen, standen ein grosser reise LKW und zwei Minivans dort.
    Wir bestaunten den Canyon von oben und fuhren anschliessend weiter runter bis wir reinspazieren konnten. Es ist immer wieder ein Erlebnis in eine solche Formation reinzulaufen. Am Ende trafen wir noch die Besitzer vom LKW Karin und Detlef aus Deutschland. Wie immer verwickelten wir uns in ein Gespräch, das sich schnell zu einer Stunde hin zog.
    Der Wind wurde immer mehr und so entschieden wir uns wieder den Rückweg zum Schlumpf anzutreten.
    Unsere Wüstentour ging weiter Richtung Nationalpark San Fernandes.
    Der Weg dorthin wurde immer offroadiger und es kamen plötzlich Dünen dazu was enorm Benzin verbrauchte. Leider mussten wir einen Umweg machen und wieder rausfahren um tanken zu gehen.

    Auf dem Weg zur Tankstelle fuhren wir an einigen kleinen Nazca Linien vorbei die wir uns noch anschauten.

    Die Nazca-Linien sind gewaltige, uralte Geoglyphen, die von der Nazca-Kultur in die Wüstenebenen Südperus eingraviert wurden.(ca. 500 v. Chr.–500 n. Chr.), mit Hunderten von Figuren wie Tieren, Pflanzen und geometrischen Formen, die am besten aus der Luft sichtbar sind, geheimnisvollen rituellen oder astronomischen Zwecken im Zusammenhang mit Wasser und Fruchtbarkeit dienten und durch das trockene Klima erhalten wurden. Sie entstanden durch das Entfernen dunkler Oberflächensteine, um helleren Boden freizulegen, wodurch Motive wie der berühmte Kolibri, der Affe, die Spinne und der „Astronaut“ entstanden.

    Der Hin- und Rückweg zog sich dann so, dass wir es nicht mehr schafften bis zum Nationalpark und irgendwo in der Wüste übernachten mussten.
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