Grenzposten los Libertadores fast ein Desaster
Feb 12–13 in Chile ⋅ ☀️ 12 °C
Heute geht es wieder Richtung Grenze Chile. Dafür fuhren wir durch die Berge von Argentinien. An der Grenze war viel los. Wir mussten ca. 1 Stunde in der Schlange warten bis wir ins Grenzgebäude fahren konnten.
Hier musste man sich zuerst zurecht finden. Eine kurze Einweisung bekamen wir von einem Mann mit Leuchtweste. Wir wussten schon aus unserem Reiseapp, dass dies eine herausfordernde Grenze ist. Am Tag vorher haben wir wieder das online Formular ausgefüllt bezüglich der Lebensmittel Einfuhr.
Es gibt in der Mitte der Halle verschiedene kleine Häuschen, dort wird man ausgestempelt.Danach muss man zur Fahrzeuginspektion.
An dieser Grenze haben sie viele Hunde die alle verbotenen Lebensmittel etc. aufspüren sollten.
Wir sahen schon viele die ihr gesamten Gepäck ausräumen mussten. Ein Beamter sagte uns wir sollen auch alles ausräumen.
Wir sagten wir haben viel, da wir im Camper Leben weshalb er uns zu einem grossen Parkplatz umparken liess.
Der junge Grenzbeamte wiederholte sich wir sollen alles ausräumen. Dave sagte wir brauchen dafür mindestens 2h und dann sicherlich nochmals so lange um alles wieder einzuräumen! Dave wurde ein wenig laut ,weil bei jedem Auto ein Hund kam, nur bei uns soll jetzt wirklich alles ausgepackt werden und durch das Röndgengerät gelassen werden. Wir konnten dies nicht verstehen.
Dave machte im genervtem Impuls eine nicht zu empfehlende Handlung. Ich, Dave verwarf die Hände über dem Kopf und rief laut, warum bei jedem ein Spürhund kontrollieren geht aber genau bei uns muss alles aber auch wirklich alles ausgeräumt werden!
Zum Glück bekam ein älterer Vorgesetzter Grenzbeamte unser Ärgernis mit über und kam vorbei um nach dem Rechten zu schauen. Wir erklärtem ihm was los ist und dass es uns nichts ausmacht, wenn ein Spürhund durch unseren Camper und Auto gelassen wird. Dazu willigte der Chef dan ein und eine Spürnase kam. Der fühlte sich aber in unserem chaos nicht besonders wohl und gab nur das Hundefutter an welches wir für Strassenhunde dabei haben. Dieses mussten wir dann auch abgeben mit der Begründung, dass es schon geöffnet wurde.
Wir waren froh, dass wir nicht alles ausladen mussten und, dass Daves impulsives Reagieren nicht zu unangenehmen Folgen geführt hat. Man merke sich besser ruhig bleiben an Grenzen ;)......
Wichtig ist den argentinische Tip nicht vergessen auszustempeln. Zum Glück gibt es eine gute Beschreibung auf IOverlander wo sich das Büro befindet von der Aduana.
Wir gingen noch Geld wechseln und dann ging es schon die bekannte Strasse Los Caracoles-Passage herunter mit 29 engen Kurven. Weiter ging es Richtung Santiago de Chile.Read more










