• Schlusswort

    24. februar, Tyskland ⋅ ⛅ 3 °C

    Letztlich wurde es eine Reise der Superlative. Auch wenn die Idee äußerst kurzfristig entstand, war einer der Gründe, es jetzt durchzuziehen, die Jahreszeit. Und es stellte sicher heraus, dass der Februar tatsächlich zu den wenigen Monaten gehört, in denen man die Emirate wunderbar im Freien genießen kann. Von brütender Hitze kann keine Rede sein und es herrschen angenehme sommerliche Temperaturen. Der persische Golf lädt zum Baden ein und wir nutzten das auch täglich aus.
    Die Ortskenntnisse des Jungen und die Weltreiseerfahrungen des Alten führten zu einer tollen Symbiose. Viele Punktlandungen aller möglichen Anlässe führten dazu, dass wir kein Event verpassten und alles mitnahmen, was in unserem Zeitrahmen möglich war. Und nicht zuletzt hatten Vater und Sohn auch endlich mal wieder etwas länger gemeinsame Zeit und durchaus viele spannende Erlebnisse. Auch wenn Willi mittlerweile über ein halbes Jahr in Dubai wohnt, lernte er wohl auch neue Dinge hinzu. Und ich ja sowieso, da ich zum ersten Mal am arabischen Golf weilte. Und nicht zuletzt lernte ich auch völlig neue Seiten von meinem Sohn kennen. Es ist schon frappierend zu erleben, wenn einen das Baby aus dem Stubenwagen durch den dichten Verkehr Dubais in das Parkhaus der größten Shopping Mall der Welt kutschiert. Da darf man wohl als Vater auch mal stolz sein.
    Nach meinen vielen gesundheitlichen Rückschlägen in den letzten zwei Jahren war es gleichzeitig auch ein Test, was noch so geht. Und nun macht es mir Mut, nach nunmehr Land Nr. 76 nun doch noch weiter auf dem Weg zur 100 zu marschieren. Auch wenn ich das vorher überhaupt nicht erwartet hätte, so haben die Vereinigten Arabischen Emirate und hier besonders Abu Dhabi aus dem Stand einen Spitzenplatz in meiner persönlichen Länderwertung erklommen.
    Auf Wiedersehen?
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