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  • Day3

    Hong Kong at it's best

    November 9, 2018 in Hong Kong ⋅ 🌙 26 °C

    Wow, was für ein Tag! Der muss erstmal verarbeitet werden. Soviel Input - ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
    Polly, unser Guide, hat uns Punkt 10 Uhr in der Hotellobby abgeholt und dann ging es auch schon sofort rein ins Getümmel. Und das ist sogar wörtlich gemeint. In der U-Bahn (MTR) war Gruppenkuscheln angesagt, als Berliner kennt man das ja, die U5 lässt grüßen (nur mit dem Unterschied, die MTR gibt es in pünktlich und öfter). Mit einem Umstieg ging es zur Fähre nach Hong Kong Island. Von dort mit dem Bus Richtung Peak. Doppelstöcker ganz vorne sitzend mit wunderbarem Blick. Polly konnte zu fast jedem Haus und jedem Strauch eine Geschichte erzählen. Sie hat sie uns viel über die Historie und Entwicklung von HK, über die aktuelle Politik und Wirtschaft erzählt. Mit ihren Hintergrundinfos könnten wir vieles besser einordnen und verstehen, vor allem, was Alltag und Lebensweise angeht. Nach dem Peak mit fantastischer Aussicht auf die City ging es mit der Standseilbahn wieder runter in den Großstand-Moloch. Glaspaläste neben alten historischen Gebäuden, dann über kleine Märkte und mit der längsten Rolltreppe der Welt Richtung Soho mit schmalen Gassen, Bars und Restaurants. Weiter in fließendem Übergang zum Finance District. Zwischendurch viele Halte für individuelle Erklärungen. Alles mega spannend. Auch ein Tempel mitten in der Stadt (danke Polly für die vielen Erklärungen zu Ritualen und Gewohnheiten) und eine Kirche dürften nicht fehlen. Dann ab zum Arzt und Apotheker, nein, nicht weil einer von uns ein Wehwehchen hatte, sondern zum Tee trinken. Die Pause nutzten wir für eine Gourmet-Expedition mit einem tausendjährigen Ei (du darfst deinen Augen beim Essen nicht immer trauen). Dann ging es weiter quer durch die City, meinem GPS Tracker wurde ganz sicher schwindelig. Was gab es noch für Stops? Ach ja, PippiPause für die Damen im Mandarin Hotel. Man gönnt sich ja sonst nichts. ;-) Natürlich kommt einem bei so einer Tour auch der Hunger, also ab zu einem Dim Sum Imbiss. Seeeehr lecker. Da wären wir beide ohne Pollys Tip nie reingegangen, denn wir hätten schon vor der Speisekarte kapitulieren müssen. Wirklich ein Erlebnis, einfach Hong Kong pur.
    Was darf man hier auch nicht verpassen? Richtig, eine Fahrt mit der Strassenbahn. Urig, die einzige Doppel StockBahn der Welt, bekannt aus Film und Fernsehen, wenn es um Hong Kong geht. So schnell gehen 6 Stunden um und wir machten uns auf Richtung Kowloon (dem Festland gegenüber der Insel, wo auch unser Hotel steht). Wieder mit der Fähre in ein paar Minuten auf die andere Seite. By the way - alle öffentlichen Verkehrsmitteln kannst du hier mit der Octopus Karte zahlen. Das ist eine Karte, die mit einem gewünschtem Betrag aufgeladen wird und dann bei Ein- und Ausstieg über einen Leser gehalten wird und den Fahrpreis vom Kartenguthaben abzieht. Schnell, sicher, hochmodern und trotzdem preiswert. Ich schätze mal, dass wir für alle Fahrten heute um die 70 HK$ bezahlt haben. (~ durch 9 macht ~ 7,80€) Und da war alles dabei, Metro, Bus, Fähre, Strassenbahn. Mit der Karte kann aber auch bei 7-Eleven die Flasche Wasser oder der Snack an der Ecke bezahlt werden.
    In Kowloon angekommen hat uns Polly noch mit Infomaterial und Insider-Tips für die nächsten Tage ausgestattet, so kann also nichts schief gehen.

    Es war ein wunderbarer Tag mit einem fantastischem Guide, vielen lieben Dank Polly. Ohne dich wären wir nie so tief in Hong Kong eingetaucht.

    Die Bilder lassen das Erlebte nur erahnen und die Ausführungen geben sicher nicht annähernd unsere Eindrücke wieder.
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