• Ab in den Norden - Abkühlung in Greetsiel

    Jun 27–28 in Germany ⋅ ☁️ 26 °C

    Eigentlich - und da hatten wir uns auch schon Wochen drauf gefreut - sollte unsere Reise mit einem schönen Besuch bei der Verwandtschaft in Wadersloh starten.
    Jedoch nahm uns die irre Hitzewelle, die uns über eine Woche in NRW quälte, diesbezüglich die komplette Motivation und Freude. Tagelange 35-38 Grad zermürbt einfach das Gehirn!
    Und ohne Klimaanlage herrschten im WoMo Temperaturen, die wir weder uns, geschweige den den Hundis zumuten wollten.

    Kurzentschlossen und mit schwerem Herzen sagten wir unseren Besuch ab und recherchierten, wo es denn in Norddeutschland vielleicht erträglicher sein könnte. Greetsiel - sowieso ein Ort, den wir sehr mögen - soll lt Wetterdienst heute „nur“ 28-31 Grad erhalten!

    Um fünf Uhr geht der Wecker und ein einhalb Stunden später geht es endlich gen Norden.

    Mit jungfräulich 1350 Startkilometern auf dem Tacho starten wir in unsere zwei monatige SkandinavienTour!

    Gegen Halb Elf kommen wir an und freuen uns über gut auszuhaltende 28 Grad. Nach einer ausgiebigen Kaffeepause am WoMo schlendern wir durch den kleinen, pittoresken Ort. Im Restaurant „ Gezeiten“ kann man es tatsächlich im Schatten ganz wunderbar aushalten und einen leckeren Salat genießen.

    Beim „Pizzamann“ auf dem Deich und später dann - natürlich - im Kunst-Wein-Café genießen wir diese angenehme Greetsiel-Stimmung. Schauen flanierenden, Frischbrötchen mummelnden Touristen zu, philosophieren über die im kleinen Hafen liegenden Fischerboote und freuen uns, dass wir es überhaupt draußen aushalten können.
    Wie Alle hier sind wir einfach planlos und gut gelaunt unterwegs.

    ChatGPT schreibt: „das malerische Greetsiel gehört sicherlich zu den schönsten Orten Ostfrieslands und begeistert mit seinem historischen Hafen, den traditionellen Krabbenkuttern und den bekannten Zwillingsmühlen. Die engen Gassen mit ihren liebevoll restaurierten Backsteinhäusern laden zu einem gemütlichen Spaziergang ein und verströmen norddeutschen Charme. Zahlreiche Cafés, Restaurants und kleine Geschäfte sorgen für eine einladende Atmosphäre.“

    Unter Dauerblitzen
    Die Nacht wurde dann unruhig, spannend und wunderbar abkühlend. Dreimal wurden wir aufgrund Unwetter geweckt. Prasselnder Regen, zum Teil auch Hagel, prasselte aufs WoMo-Dach, während starke Windböen die Bäume bogen.
    Aber am irrsten waren die stakkatomäßigen, blitzartigen Wetterleuchten, die nur teilweise als Donnergrollen zu hören waren.
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